Zum Inhalt springen

Offenbach am Glan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. März 2026 um 06:45 Uhr durch imported>CommonsDelinker (Abbey_Church_Offenbach_(bearb_Sp).jpg entfernt, auf Commons von Krd gelöscht. Grund: No license since 26 February 2026).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Offenbach am Glan
Ortsgemeinde Offenbach-Hundheim
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1043)&title=Offenbach+am+Glan 49° 37′ N, 7° 33′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1043) 49° 37′ 27″ N, 7° 33′ 2″ O
 {{#coordinates:49,624205|7,550554|primary
dim=10000 globe= name=Offenbach am Glan region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 175 m ü. NHN
Einwohner: 1043 (30. Juni 2007)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 67749
Vorwahl: 06382
Offenbach am Glan (Rheinland-Pfalz)
Offenbach am Glan (Rheinland-Pfalz)
Lage von Offenbach am Glan in Rheinland-Pfalz
Datei:Ernst-Reichel-Hütte 1.JPG
Die Ernst-Reichel-Hütte des Pfälzerwaldvereins

Offenbach am Glan ist der größere Ortsteil der im rheinland-pfälzischen Landkreis Kusel gelegenen Ortsgemeinde Offenbach-Hundheim.

Lage

Der Ort liegt im Nordpfälzer Bergland am Glan.

Geschichte

1773 heißt es von „Offenbach am Glan, welcher Ort dermahlen dem Hochrheingräflichen Haus Grumbach zugehöret“, dass dem Ort noch früher als eines „alten Wild- und Rheingräflichen Fleckens Erwehnung geschiehet“.<ref>Beurkundeter Inhalt der Fürstlichen Salm-Salmischen und Salm-Kyrburgi. Revisions Libellen Grumbach und Rheingrafenstein contra Salm-Salm und Salm-Kyrburg, [ohne Ort] 1773, S. 231.</ref>

Am 24. November 1799 geschah bei einer reichen Witwe ein Einbruchsdiebstahl durch Johann Bückler, den Schinderhannes.

1816 kam Offenbach zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. 1834 wurde es an das Königreich Preußen verkauft, das aus diesem Gebiet den Kreis Sankt Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis Sankt Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Landkreis Birkenfeld eingegliedert wurde.

Im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde der Ort am 7. Juni 1969 mit der Nachbargemeinde Hundheim zur neuen Gemeinde Offenbach-Hundheim zusammengelegt und dabei in den Landkreis Kusel umgegliedert.<ref name="GV2016p151">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Infrastruktur

In dem Ortsteil gibt es neun Kulturdenkmäler, darunter die überregional bekannte evangelische Abteikirche.

1904 erhielt Offenbach Anschluss an das Eisenbahnnetz, als der Teilabschnitt Altenglan-Lauterecken der Glantalbahn eröffnet wurde. Er teilte sich mit dem Nachbarort Hundheim den Bahnhof Offenbach-Hundheim, 1985 wurde der Personenverkehr jedoch eingestellt. Seit 2000 werden auf dem Abschnitt Altenglan-Staudernheim als Freizeitvergnügen Draisinen betrieben, der ehemalige Bahnhof ist seither Draisinenstation.<ref>Website über Reisen. Hier: Draisine. Abgerufen am 26. Februar 2026.</ref>

Söhne und Töchter des Ortes

Weblinks

Commons: Offenbach am Glan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein