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Pfälzerwald-Verein

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Pfälzerwald-Verein
(PWV)
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Gründung 27. November 1902 (Ortsgruppe Ludwigshafen)<ref name="Mitglieder" />,
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Neustadt an der Weinstraße
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Wanderverein
Vorsitz Martin Brandl
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Mitglieder über 25.000 (Oktober 2018)<ref name="Mitglieder">PWV.de: Gemeinschaft</ref>
Website pwv.de

Der Pfälzerwald-Verein e. V. (kurz PWV) ist ein Wanderverein in der ehemals bayrischen Pfalz, d. h. dem Südteil von Rheinland-Pfalz und dem saarländischen Saarpfalz-Kreis.

Ende 2018 umfasste er 200 Ortsgruppen mit über 25.000 Mitgliedern.<ref name="Mitglieder" /> Er ist eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen am Rhein (VR 40706).

Geschichte

Datei:August Croissant Buchtitel 1936.jpg
Wanderführer 1936, Titelseite gestaltet von August Croissant

Am 27. November 1902 wurde in Ludwigshafen am Rhein die erste Ortsgruppe gegründet. Der erste 1. Vorsitzende wurde der Fabrikant Anton Fasig. Nachdem sich im folgenden Jahr weitere Ortsgruppen gebildet hatten, wurde im November 1903 der Dachverband gegründet. Eines der Gründungsmitglieder des auf Initiative des Ludwigshafener Bahnbeamten Otto Link ins Leben gerufenen Pfälzerwald-Vereins war der pfälzische Kunstmaler Heinrich Strieffler. Zum Vorsitzenden des Dachverbandes wurde im Januar 1904 Regierungsdirektor Karl Albrecht von Ritter gewählt. Auf Anregung von Daniel Häberle erinnert der Verein seit 1910 durch die Aufstellung und fortdauernde Pflege von 307 sogenannten Rittersteinen an Plätze von geschichtlicher oder naturkundlicher Bedeutung. Dazu wurden an Sandsteinblöcken, Felswänden, Gebäuden und Mauern Texte eingraviert. Der Pfälzerwald hat dem Verein seit mehr als einem Jahrhundert einen Großteil seiner Erschließung und Infrastruktur zu verdanken. Der 307. und letzte Ritterstein wurde 2022 im PWV-Hain aufgestellt, einem 2003 angelegten Jubiläumshain im Wald bei Hermersbergerhof.<ref>Jubiläumshain des PWV ist wieder komplett - Leimen/Hermersbergerhof. 12. August 2022, abgerufen am 30. Juli 2025.</ref>

Die Hauptgeschäftsstelle des Pfälzerwald-Vereins befindet sich in Neustadt an der Weinstraße; Hauptvorsitzender ist seit 2018 Martin Brandl und Stellvertretende Hauptvorsitzende seit 2024 Ute Wilking. Hauptgeschäftsführer ist seit Juli 2025 Valentin Heyl, er übernahm die Geschäftsführung von Florian Bilic. Der Verein hat einen 12-köpfigen Hauptvorstand und zehn Bezirke, unterhält eine Stiftung, die Projekte des Naturschutzes und der Denkmalpflege unterstützt, und ist Sitz des entsprechenden Landesverbandes Rheinland-Pfalz. Das Mitteilungsorgan des Vereins ist seit 1902 die Vierteljahresschrift Pfälzerwald. Seine Jugendgruppen sind der Deutschen Wanderjugend angeschlossen.

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Vorstandshistorie

  • Anton Fasig 1902–1904
  • Regierungsdirektor Karl Albrecht von Ritter 1904–1912 Erster Hauptvorstand nach Gliederung in Hauptvorstand und Ortsgruppen
    Datei:Karl Albrecht Ritter.png
    Karl Albrecht von Ritter
  • Regierungsdirektor Lorenz Wappes 1912–1929
  • Regierungsdirektor Otto Erb 1929–1935
  • Lehrer K. A. Herzog ab 1941 Kommissarischen Hauptvorsitzenden
  • Forstmeister Emil Haupt 1948–1949
  • Weingutsbesitzer A. Candidus 1949 vertretungsweise für den überraschend verstorbenen Emil Haupt
  • Oberlandesforstmeister Friedrich Hauck 1950 bis zu seinem Tod 1966
  • Landforstmeister Dr. Lendle 1967–1973
  • Landforstmeister Dr. Walter Hauck 1973–1975
  • Regierungspräsident Hans Keller 1975–1985
  • Forstdirektor Werner Dexheimer 1985–1988
  • Klaus v. Stetten 1988 bis zu seinem Tod 1991
  • Manfred Croissant 1991 kommissarisch
  • Rainer Rund 1992–2005
  • Dr. Klaus Weichel 2005–2018
  • Martin Brandl seit 2018
Datei:Gedenkstein des Pfälzerwald Vereins.jpg
Ritterstein 161 R. F. Stiftswald – Geburtsstätte des Reg. Dir. v. Ritter

Besonderheiten

  • 14. Oktober 1902: Gründung eines Wandervereins in der Pfalz
  • 27. November 1902: Gründung des Vereins – auf Vorschlag von Heinrich Kohl nennt sich der Verein „Pfälzerwald-Verein“
  • 4. Februar 1903: Otto Volker, legt den Entwurf für das heute noch gültige Vereinsabzeichen (Eichenblatt/Traubenkombination) vor.
  • 15. März 1903: Die als „Wochenzeitschrift für Touristen-, Radfahrer- und Fremdenverkehr in der Pfalz und Umgebung“ als „Organ des pfälzischen Verschönerungsvereins, des Gräfensteiner und Zweibrücker Verschönerungsvereins, sowie vieler Lokalvereine“ seit 1900 bestehende Zeitschrift „Der Pfälzerwald“ wird Organ des Pfälzerwald-Vereins.
  • 1. November 1903: Justizrat Grill erstellt die erste Vereinssatzung, die fast 100 Jahre später in wesentlichen Teilen noch gilt, Gliederung in Hauptvorstand und Ortsgruppen.
  • 26. September 1904: Das erste Bauwerk des PWV – die neun Meter hohe Stabenbergwarte wird eingeweiht.
  • 1905: Kommerzienrat Kohl vermisst mit Jobs Blum zur Schaffung einer Wanderkarte 1 : 50.000 (Kohl’sche Karte) die Wanderwege, Wanderziele und Stützpunkte im Pfälzerwald.
  • Die Ortsgruppe Frankenthal erstellte auf dem Rahnfels die erste Blockhütte.
  • 1907: Beim Lambertskreuz wird eine weitere Blockhütte erstellt.
  • 26. April 1908: Auf der Kalmit wird als erste bewirtschaftete Hütte die „Ludwigshafener Hütte“ eingeweiht.
  • 26. Mai 1909: Auf dem Weißenberg beim Hermersbergerhof wird in Anwesenheit von Prinzregent Luitpold der 35 m hohe Luitpoldturm eingeweiht.
    Datei:Luitpoldturm - Hermersbergerhof (bearb Sp).jpg
    Luitpoldturm – Hermersbergerhof
  • 1910: Aufstellung sogenannter Rittersteine an Plätze von geschichtlicher oder naturkundlicher Bedeutung
  • 1910: Das Hellerplatzhaus wird als erste Hütte mit Übernachtungsmöglichkeiten eingeweiht.
  • 1914: Kurz vor Ausbruch des Krieges eröffnet der Pfälzerwald-Verein im Gasthaus „Zum Schiff“ in Neustadt die erste Jugendherberge der Pfalz mit 20 Betten.
  • Zwischen 1935 und 1945 fanden keine Aktivitäten statt.
  • 1957: beim Forsthaus Taubensuhl wird das erste Jugendheim des Vereins eröffnet.
  • 1967: In Zusammenarbeit mit dem Landesvermessungsamt entsteht ein Kartenwerk 1 : 50.000 des gesamten Vereinsgebietes, mit der Herausgabe von Wanderkarten im Format 1 : 25.000 wird begonnen.
  • 3. Juni 1993: Der Hauptvorstand beschließt, keine neue Markierungsbefugnis mehr zu erteilen, da es zu viele Wanderweg-Markierungen gibt.
  • 5. Juli 1994: Vorstandsbeschluss: „Keine Ausweisung weiterer Rittersteine“
    Datei:2012 Pfälzerwald 029 Ritterstein Kohlplatz.jpg
    Ritterstein am Kohlplatz bei Edenkoben
  • 1998: Die durchgehenden PWV-Markierungslinien werden auf Antrag beim Deutschen Patentamt in München als „Marke“ eingetragen.
  • 11. April 2003: Beteiligung von 120 Ortsgruppen am Hermersbergerhof bei der Pflanzung eines PWV-Hains.
  • 25. März 2006: Das LVermGeo reduziert auf Wunsch des PWV seine Wanderkarten für die Pfalz von fast 20 auf 8 Blätter, was viel nutzerfreundlicher ist.
  • 2016: Das LVermGeo muss wegen Auflagen des Rechnungshofes die Erstellung der einzigartigen Wanderkarten einstellen.

Aufgaben und Selbstverständnis

Der Verein unterhält rund 100 Wanderhütten in der Pfalz und der Saarpfalz, die sogenannten Pfälzerwaldhütten. Sie werden zum Teil nur an Wochenenden bewirtschaftet, 17 sind Wanderheime mit Übernachtungsmöglichkeiten für Wandergruppen.<ref>PWV.de: Hüttenverzeichnis des Pfälzerwald-Vereins</ref> Eine der Hauptaufgaben des Vereins, mitanerkannte Bundesnaturschutzorganisation in Rheinland-Pfalz, ist die Wegemarkierung von 12.000 km Wanderwege im Pfälzerwald als Besucherlenkung sowie ca. 15.000 jährliche Wander- und Freizeitangebote für alle Altersstufen. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Pfälzerwaldhütten-Kultur im Jahr 2021 in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.<ref name="UNESCO">Pfälzerwaldhütten-Kultur im bundesweiten Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission.</ref>

Datei:Hellerhütte.jpg
Hellerhütte

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Auszeichnungen

Die folgenden Ortsgruppen des Pfälzerwald-Vereins erhielten die Eichendorff-Plakette:

Datei:Eichendorff-Plakete.png
Verdienste um Wandern, Heimat und Umwelt

Literatur

Datei:Rittersteine im Pfälzerwald.jpg
  • Pfälzerwald-Verein (Hrsg.): 100 Jahre Pfälzerwald-Verein e. V. Neustadt an der Weinstraße 2002, ISBN 3-00-010517-4.
  • Walter Eitelmann, Ernst Kimmel: Rittersteine im Pfälzerwald – Gedenksteine und Innschriften. Eine steinerne Geschichtsbeschreibung. Hrsg.: Pfälzerwald-Verein e. V. Ortsgruppe Neustadt. 5., leicht überarb. Aufl. mit Wandervorschlägen. Neustadt 2005, ISBN 3-00-003544-3.
  • Klaus Fröhlich: Der Burgenwanderweg des Pfälzerwald-Vereins, Teil I und II. Hrsg.: Pfälzerwald-Verein e. V.
  • Klaus Fröhlich: Natur und Kultur an den Wanderwegen des Pfälzerwald-Vereines. Hrsg.: Pfälzerwald-Verein e. V. Neustadt an der Weinstrasse. ISBN 3-926775-47-5.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

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