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Spitalacker

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Wappen von Bern
Spitalacker
Statistischer Bezirk von Bern
Datei:Karte Berner Quartiere Spitalacker.png
Karte von Spitalacker
Koordinaten 601274 / 200552Koordinaten: 46° 57′ 22″ N, 7° 27′ 19″ O; CH1903: 601274 / 200552
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Höhenbereich 540–571 m ü. M.
Fläche 0,686 km²
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BFS-Nr. 351025
Postleitzahl 3013, 3014
Stadtteil Breitenrain-Lorraine
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Wappen von Bern
Spitalacker
Gebräuchliches Quartier von Bern
Datei:Karte Berner statistische Quartiere Spitalacker.png
Karte von Spitalacker
Höhenbereich 540–571 m ü. M.
Fläche 0,458 km²
Einwohner Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref name="Wohnbevölkerung">Polizeiinspektorat Stadt Bern, Einwohnerdatenbank; Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten, Ordipro (einige online)</ref>
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Wohngebäude Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref name="BFS">Bundesamt für Statistik, Gebäude- und Wohnungsstatistik Datenstand 21.10.2025</ref>
Quartiernummer 509
Postleitzahl 3013, 3014
Stadtteil Breitenrain-Lorraine
Datei:ETH-BIB-Bern, Kornhausbrücke, Viktoriaplatz, Schänzliquartier v. S.-Inlandflüge-LBS MH01-005988.tif
Spitalacker im oberen rechten Teil dieser Flugaufnahme von Walter Mittelholzer 1930

Der Spitalacker (berndeutsch Spittuacher [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ʃpɪtʊaχər]) ist ein statistischer Bezirk im Stadtteil V Breitenrain-Lorraine im Nordosten der Stadt Bern. Zugleich steht der Name für das gebräuchliche Quartier, das zusammen mit dem gebräuchlichen Quartier Kaserne den statistischen Bezirk bildet.<ref>Interaktiver Stadtplan der Stadt Bern (Auswahl unter «Themen»).</ref> Vorlage:Quartier Bern Wikidata Vorlage:Quartier Bern Wikidata

Geschichte

Seit dem Mittelalter lag nördlich der Altstadt auf der anderen Seite der Aare ein grosses, landwirtschaftlich genutztes Grundstück. Es war im Besitz des Burgerspitals der Stadt Bern, was ihm den Namen «Spitalacker» eintrug. Mit dem Stadtwachstum im 19. Jahrhundert entstand nördlich dieser Freifläche das rasch wachsende Breitenrain-Quartier. Die Nähe der Stadt legte eine Überbauung der Fläche nahe. Die Vorlage für den Bau der Kornhausbrücke, die in der Volksabstimmung vom 23. Oktober 1892 angenommen wurde, enthielt auch die Bebauung des Spitalackers. So entstand eines der ersten am Reissbrett geplanten Quartiere der Stadt Bern.

Das Zentrum bildet der Viktoriaplatz, von dem die Strassen sternförmig wegführen. Seine Hauptzufahrt ist die Achse Kornhausbrücke–Kornhausstrasse, die das architektonische Gegenstück zum Helvetiaplatz im Kirchenfeld bildet. Die Stadt Bern wollte hier, wo die BKW Energie AG ihren Hauptsitz hat, das Bundesarchiv erstellen, was aber von der Bern-Land-Company verhindert wurde, die sich grosse Teile des Baulandes auf dem Kirchenfeld gesichert hatte. Der erste Bebauungsplan des Viktoriaplatzes mit Brückenzufahrt wurde 1904 durch die städtische Baudirektion erstellt. Diesem folgte 1907 ein Änderungsvorschlag des Bernischen Ingenieur- und Architekturvereins (SIA).

Die beiden Hochstrassen parallel zur ansteigenden Kornhausstrasse wurden wie der Viktoriaplatz zwischen 1910 und 1920 bebaut. Das Gebiet zwischen Viktoriaplatz und Nordring wurde 1909 bebaut und wird auch Viktoria-Quartier genannt. Infolge der hohen Zinslasten nach der Erstellung erhielt es auch den Übernamen «Hypothekenfriedhof». Das eigentliche Spitalackerquartier zwischen Viktoriastrasse und Schänzlistrasse wurde zwischen 1926 und 1933 erbaut.

Den markanten Abschluss im Südosten des Quartiers bildet die Schönburg. Sie war 1970 als Sitz der damaligen Generaldirektion PTT erbaut worden;<ref>Hans Galli: Bewegte Jahre am Salemhügel. In: Anzeiger für das Nordquartier. 29. Oktober 2025, abgerufen am 1. November 2025.</ref> seit der Verselbständigung von Swisscom und Schweizerischer Post 1998 diente sie letzterer als Hauptsitz. Dieser wurde im Frühling 2015 ins Wankdorfquartier verlegt.<ref>EspacePost. Die Schweizerische Post, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Mai 2016; abgerufen am 19. August 2018.</ref> Seit 2014 gehört die Liegenschaft der Immobilienfirma Swiss Prime Site (SPS).<ref>Hans Galli: Post Schönburg wird doch kein Luxushotel. In: Der Bund. 18. November 2014, abgerufen am 6. Januar 2020.</ref> Nach einem umfassenden Umbau des Gebäudes zogen eine Coop-Filiale, ein Fitnesscenter und die erste Schweizer Niederlassung der deutschen Design-Hotelkette Prizeotel in die Schönburg ein.<ref>Bernhard Ott: Design-Hotel zieht in Schönburg ein. In: Der Bund. 18. November 2014, abgerufen am 6. Januar 2020.</ref> Das Hotel wurde im Februar 2020 als Berns grösstes Hotel eröffnet.<ref>Theepan Ratneswaran: Das grösste Hotel von Bern eröffnet in der Schönburg. In: Der Bund. 14. Februar 2020.</ref><ref>Prizeotel Bern City. Website der Stadt Bern.</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

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