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Ceanu Mare

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Ceanu Mare
Mezőcsán
Datei:ROU CJ Ceanu Mare CoA.PNG
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Cluj
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(3333) 46° 40′ N, 23° 57′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(3333) 46° 39′ 52″ N, 23° 57′ 25″ O
 {{#coordinates:46,664444444444|23,956944444444|primary
dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso type=city
  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 368 m
Fläche: 95,08 km²
Einwohner: 3.333 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner je km²
Postleitzahl: 407185
Telefonvorwahl: (+40) 02 64
Kfz-Kennzeichen: CJ
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 6. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Ceanu Mare, Andici, Boian, Bolduț, Ciurgău, Dosu Napului, Fânațe, Hodăi-Boian, Iacobeni, Morțești, Stârcu, Strucut, Valea lui Cati
Bürgermeister : Virgil Păcurar (PSD)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 101/C
loc. Ceanu Mare, jud. Cluj, RO–407185
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Ceanu Mare ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Kreis Cluj in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Der Ort ist auch unter den ungarischen Bezeichnungen Mezőnagycsán und Csán bekannt.<ref>Ceanu Mare bei arcanum.hu.</ref>

Geographische Lage

Datei:Ceanu Mare jud Cluj.png
Lage der Gemeinde Ceanu Mare im Kreis Cluj

Die Gemeinde Cătina liegt im Siebenbürgischen Becken im Tal des Flusses Valea Largă – ein Nebenfluss des Arieș. Im Südosten des Kreises Cluj an der Kreisstraße (Drum județean) DJ 161A befindet sich das Gemeindezentrum etwa 25 Kilometer nordöstlich von der Stadt Turda (Thorenburg) und etwa 40 Kilometer südöstlich von der Kreishauptstadt Cluj-Napoca (Klausenburg) entfernt.

Geschichte

Der Ort Ceanu Mare wurde erstmals 1293 urkundlich erwähnt.<ref name="HHGS">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2, S. 517.</ref> Nach Angaben von J. Téglás deuten archäologische Funde auf dem Areal des eingemeindeten Dorfes Boian (ungarisch Mezőbő) auf eine Besiedlung in die Römerzeit zurück.<ref>Repertoriul Arheologic al României – Boian, abgerufen am 30. März 2023 (rumänisch).</ref>

Eine gewisse Bekanntheit erhielt der Ort, als am 18. September 2001 der damalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder das Grab seines Vaters, des Obergefreiten Fritz Schröder,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bild des Massengrabs in dem auch Fritz Schröder liegt (Memento vom 18. September 2017 im Internet Archive) bei ziuadecj.realitatea.net abgerufen am 17. September 2017.</ref> besuchen wollte. Dieser war am 4. Oktober 1944 im Alter von 32 Jahren nahe der Stadt Turda (Thorenburg) gefallen.<ref>Mihăiță Enache: Das Grab des Obergefreiten Fritz Schröder, der Vater des ehemaligen deutschen Kanzlers Gerhard Schröder befindet sich in Rumänien. redescoperaistoria.ro, 26. August 2014, abgerufen am 17. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Aufgrund der Ereignisse vom 11. September 2001 (Angriff auf das World Trade Center und das Pentagon) wurde der Besuch aber abgesagt. Bei seinem Staatsbesuch am 12. August 2004 holte Gerhard Schröder in Begleitung des rumänischen Staatspräsidenten Ion Iliescu den Besuch des Dorffriedhofs nach,<ref>Interview mit Zeitzeugen bei Realitatea TV, am 18. September 2011 auf YouTube, abgerufen am 17. September 2017.</ref> auf dem auch acht weitere Soldaten begraben liegen.<ref>Ceanu Mare bei Onlineprojekt Gefallenendenkmäler.</ref>

Soziales

Das größte Problem des Dorfes ist das Fehlen von fließendem Wasser. Nach dem Staatsbesuch zeichnet sich aber eine Lösung ab. Ion Iliescu hat (nachdem er von Schröder auf die Kosten des Projektes angesprochen worden war) die zuständigen Behörden angewiesen, „sich um das Problem zu kümmern“.

Bevölkerung

Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt:

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 1 MB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1850 3.045 2.760 165 2 118
1920 4.339 4.038 247 - 54
1966 7.291 7.064 213 - 14
2002 4.322 4.067 102 1 152
2011 3.531 3.132 77 - 322
2021 3.333 2.823 2 - 508 (47 Roma)

Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl und gleichzeitig die der Rumänen 1966 ermittelt. Die höchste Bevölkerungszahl der Magyaren (482) wurde 1900, die der Roma (211) 2011 und die der Rumäniendeutsche (20) wurde 1890 registriert.

Weblinks

Commons: Ceanu Mare – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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