Zum Inhalt springen

Grzepnica

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. März 2026 um 06:45 Uhr durch imported>Invisigoth67 (form).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Grzepnica
Vorlage:Platzhalterbild
Grzepnica (Polen)
Grzepnica (Polen)
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Police
Gmina: Dobra
Geographische Lage: 53° 31′ N, 14° 24′ OKoordinaten: 53° 30′ 53″ N, 14° 24′ 12″ O
 {{#coordinates:53,514722222222|14,403333333333|primary
dim=10000 globe= name= region=PL-32 type=city
  }}

Höhe: 12 m n.p.m.
Einwohner: 309 (2013<ref>Główny Urząd Statystyczny, Online-Abfrage als Excel-Datei: Portret miejscowości statystycznych w gminie Dobra (Szczecińska) (powiat policki, województwo zachodniopomorskie) w 2013 r. Fortschreibung des Zensus 2011 (polnisch, abgerufen am 21,01,2016)</ref>)
Postleitzahl: 72-003
Telefonvorwahl: (+48) 91
Kfz-Kennzeichen: ZPL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 115 nördlich Pilchowo: Bartoszewo-Grzepnica
Eisenbahn: (kein Bahnanschluss)
Nächster int. Flughafen: Stettin-Goleniów

Grzepnica (deutsch Armenheide) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Es gehört zur Landgemeinde Dobra (Daber) im Powiat Policki (Pölitzer Kreis).

Geographische Lage

Grzepnica liegt im östlichen Vorpommern, etwa 4 Kilometer nördlich des Dorfs Dobra (Daber), 12 Kilometer westlich der Stadt Police (Pölitz) und 13 Kilometer nordwestlich von Stettin.

Geschichte

Armenheide war früher ein Klostergut und Kolonistendorf, das Eigentum des Johannisklosters in Stettin war.<ref name="Bergh">Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen. Teil II, Band 2, Anklam 1865, S. 1544–1545.</ref> Das Dorf wurde um die Mitte des 18. Jahrhunderts auf der Feldmark des Dorfes Völschendorf (heute polnisch Wołczkowo) gegründet und durch Zukauf vergrößert. Um 1865 bestand das Gut, das verpachtet wurde, aus zwei Ackerwerken, Armenheide und Johannishof genannt, dem Gutsforst, der Gutsförsterei und einer Schule. Früher hatte es am Ort außerdem eine Glashütte gegeben. In dem Kolonistendorf, das mit dem Ackerwerk Armenheide zusammengelegt war, gab es um dieselbe Zeit drei Büdner, einen Gemischtwarenhändler und einen Gasthof. Um 1864 wurden in Armenheide 273 Einwohner gezählt, die in insgesamt zwölf Wohnhäusern lebten. Armenheide bildete eine eigene Schulgemeinde.<ref name="Bergh" />

Anfang der 1930er Jahre hatte die Gemarkung der Gemeinde Armenheide eine Flächengröße von 12,1 km², und auf dem Gemeindegrund standen zusammen 20 Wohngebäude an fünf verschiedenen Wohnorten:<ref name="Stübs">Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Gemeinde Armenheide im ehemaligen Kreis Randow in Pommern (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Oktober 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gemeinde.armenheide.kreis-randow.de (2011).</ref>

  1. Alte Glashütte
  2. Armenheide
  3. Hundsforth
  4. Johannishof
  5. Neuhaus

Im Jahr 1925 wurden in der Gemeinde Armenheide 213 Einwohner gezählt, die auf 49 Haushaltungen verteilt waren.<ref name="Stübs" />

Bis 1939 hatte das Dorf Armenheide zum Kreis Randow im Regierungsbezirk Stettin der Provinz Pommern gehört. Es wurde am 15. Oktober 1939 in den Kreis Ueckermünde eingegliedert, bei dem es bis 1945 blieb.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Armenheide unter polnische Verwaltung gestellt und in Grzepnica umbenannt.

Entwicklung der Einwohnerzahl

Religion

Die vor 1945 in Armenheide anwesende Bevölkerung gehörte mit großer Mehrheit dem evangelischen Glaubensbekenntnis an. Unter den 1925 gezählten 213 Einwohnern befanden sich 205 Protestanten und acht Katholiken.

Literatur

  • Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen. Teil II, Band 2, Anklam 1865, S. 1544–1545 (Online).
  • Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtuns Vor- und Hinterpommern. Teil I: Allgemeine Einleitung und die Beschreibung des Preußischen Vorpommern. Stettin 1779, S. 168, Nr. 1(1) (Online).

Fußnoten

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Ortsteile: Bezrzecze (Brunn) | Buk (Böck) | Dobra (Daber) | Dołuje (Neuenkirchen) | Grzepnica (Armenheide) | Łęgi (Laack) | Mierzyn (Möhringen) | Rzędziny (Nassenheide) | Skarbimierzyce (Sparrenfelde) | Stolec (Stolzenburg) | Wąwelnica (Wamlitz) | Wołczkowo (Völschendorf)

Weitere Ortschaften: Bolków (Schlangenhorst) | Kościno (Köstin) | Lubieszyn (Neu Linken) | Płochocin (Luisenhof) | Redlica (Marienthal) | Sławoszewo (Neuhaus)

Vorlage:Klappleiste/Ende