Faro-Nationalpark
| Faro-Nationalpark
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| Lage: | Nord, Kamerun | ||||||
| Fläche: | 3300 km² | ||||||
| Gründung: | 1980 | ||||||
Der Faro-Nationalpark ist ein Nationalpark in der Nord-Region Kameruns.
Geschichte
Der Nationalpark Faro wurde zunächst im Jahre 1947 als Tierschutzgebiet gegründet. Im Jahr 1980 erhielt Faro den Rang eines Nationalparks.
Geographie
Der 3300 km² große Park liegt an der Grenze zu Nigeria, während die Gebiete auf der Ostseite teilweise als Jagdreservate ausgewiesen sind<ref> (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>. Der Park ist Teil der Sudan-Savanne. In diesem Bereich liegt der Park 250 bis 500 Meter über dem Meeresspiegel. Die Berge im Nationalpark erreichen Höhen zwischen 700 und 1010 Metern. Umgeben ist der Park von zwei ganzjährig wasserführenden Flüssen. Im Nordosten fließt der namensgebende Faro, im Westen der Déo, der im Norden des Parks in den Faro mündet.<ref name="birdlife">Beschreibung des Parks auf birdlife.org (englisch), abgerufen am 5. März 2010.</ref>
Im Park liegt ein Gebiet, das von BirdLife International als Important Bird Area (IBA) ausgewiesen wurde.<ref>http://datazone.birdlife.org/site/factsheet/6111</ref>
Biodiversität
Flora
Die trockene Sudanzone ist kennzeichnend für die Flora des Parks. Der Süden des Faro-Nationalparks wird von Isoberlinia-Bäumen dominiert. Der Norden ist durch offeneres Land mit Gehölzen oder einzelnen Bäumen charakterisiert. Entlang des Faro gibt es halb-immergrünen Uferwald.<ref name="birdlife"/>
Fauna
In einer Kurzzählung durch BirdLife International wurden mindestens 243 Vogelarten inventarisiert. Vermutet werden im Park aber über 300 verschiedene Arten. Die Avifauna erstreckt sich über zahlreiche Arten wie Weißhaubenturako (Tauraco leucolophus), Opalracke (Coracias cyanogaster), Furchenschnabel-Bartvogel (Lybius dubius), Braunbürzelammer (Emberiza affinis), Senegalbeutelmeise (Anthoscopus parvulus), Dorst-Cistensänger (Cisticola dorsti) und Rotschwingensänger (Drymocichla incana).
Im Park lebten früher auch Spitzmaulnashörner (Diceros bicornis).<ref>Lagrot, I., Lagrot, J.-F., & Bour, P. (2007). Probable extinction of the western black rhino, Diceros bicornis longipes: 2006 survey in northern Cameroon. Pachyderm, 43, S. 19–28. (online)</ref> Andere Säugetiere sind Löwe, Afrikanischer Elefant, Büffel, Warzenschwein, Giraffe, Wasserbock, Bleichböckchen, Kob, Riesen-Elen-, Leier-, Pferde- und Kuhantilope. Unter den Primaten findet man den Anubispavian.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 31. Januar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Literatur
- Michael Bright: 1001 Naturwunder. Faro-Nationalpark Seite 526ff, Edition Olms, 2007, ISBN 978-3283005429.
- Wally und Horst Hagen: Die afrikanischen Nationalparks als Lebensräume der Elefanten, in: Vitus B. Dröscher, Rettet die Elefanten Afrikas, 1990, S. 216.
Weblinks
- Beschreibung des Parks auf birdlife.org (englisch)
Quellen
<references />
Bénoué | Bouba-Ndjida | Boumba-Bek | Campo-Ma'an | Faro | Kalamalou | Korup | Lobéké | Mangroves De Ndongore | Mbam-Djerem | Mount-Manengouba-Nationalpark | Mozogo-Gokoro | Nki | Takamanda | Vallée du Mbéré | Waza
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2023-12
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2023-12
- Nationalpark in Afrika
- Nationalpark in Kamerun
- Biosphärenreservat in Afrika
- Nord (Kamerun)
- Biosphärenreservat in Kamerun
- Schutzgebietsgründung 1980