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Ath

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Ath
Datei:Ath wapen.svg Datei:Flag of Ath.svg
Staat: BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien
Region: Wallonien
Provinz: Hennegau
Bezirk: Ath
Gemeinschaft: Französische
Koordinaten: 50° 38′ N, 3° 47′ OKoordinaten: 50° 38′ N, 3° 47′ O
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Fläche: 127,92 km²
Einwohner: 30.048 (1. Jan. 2024)
Bevölkerungsdichte: 235 Einwohner je km²
Postleitzahl: 7800
Vorwahl: 068
Bürgermeister: Jean-Pierre Denis
Adresse der
Kommunal-
verwaltung:
Rue de Pintamont, 54
7800 Ath
Website: www.ath.be

Ath <templatestyles src="IPA/styles.css" />[at] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Manestra-Ath.wav"></phonos> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine belgische Gemeinde in der Provinz Hennegau.

Die Stadt ist der Verwaltungssitz des gleichnamigen Arrondissement Ath.

Geografie

Ath umfasst die Ortschaften Arbre, Ath, Bouvignies, Ghislenghien, Gibecq, Houtaing, Irchonwelz, Isières, Lanquesaint, Ligne, Maffle, Mainvault, Meslin-l’Evêque, Moulbaix, Ormeignies, Ostiches, Rebaix, Villers-Notre-Dame und Villers-Saint-Amand.

Geschichte

Datei:Ath 1707.jpg
Befestigung im Jahr 1707

Die Stadt geht auf eine Befestigungsanlage zurück, die nach 1160 von Graf Balduin IV von Flandern und Hennegau errichtet wurde. Das heutige Wahrzeichen der Stadt, ein gewaltiger Turm (Tour de Burbant), wurde 1168 errichtet. In den folgenden Jahrhunderten war Ath eines der Zentren der hennegauischen Textilindustrie.

Seit 1522 gehörte den Ath zu den Spanischen Niederlanden. Nachdem französische Truppen die Stadt 1667 im Devolutionskrieg erobert hatten, wurde sie von Vauban bis 1674 zu einer der gewaltigsten Festungen der Zeit ausgebaut.<ref>Historische Karte als Digitalisat der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf</ref> Aufgrund des Friedens von Nimwegen (1679) zogen die französischen Besatzer wieder ab.<ref>Horst Lademacher: Geschichte der Niederlande. Politik – Verfassung – Wirtschaft. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1983, ISBN 3-534-07082-8, S. 153.</ref> In der Endphase des Pfälzischen Erbfolgekriegs eroberten französische Truppen im Mai 1697 noch einmal die Stadt und Festung Ath, mussten sie jedoch aufgrund des im selben Jahr geschlossenen Friedens von Rijswijk wieder räumen. Im Oktober 1745 im Österreichischen Erbfolgekrieg wurde die Festung von den Franzosen erobert.<ref>PLANS und JOURNALS Von denen Belagerungen Des Letzteren Kriegs In Flandern, S. 41ff Journal von der Belagerung Stadt Ath</ref> Nach dem Krieg wurde die Festung geschleift.

Am 30. Juli 2004 ereignete sich im Gewerbegebiet des Ortsteils Ghislenghien ein Industrieunfall. Bei der Explosion einer leckgeschlagenen Erdgaspipeline starben 24 Menschen, darunter fünf Feuerwehrmänner und ein Polizist.

Galerie

Regelmäßige Veranstaltungen

Datei:Samson ath 2006.ogv
Der Samson von Ath 2006

Das Festival Ducasse d’Ath findet jedes Jahr am vierten Wochenende im August statt. Ath ist bekannt als die „Stadt der Riesen“. Beim Ducasse-Festival werden große Figuren, die David und Goliath repräsentieren sollen, durch die Straßen der Stadt gezogen. Goliaths Hochzeit und der berühmte Kampf mit David werden dabei ebenfalls nachgestellt.

siehe auch Samsonfiguren in Ath

Söhne und Töchter der Stadt (Auswahl)

Literatur

Weblinks

Commons: Ath – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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