Ralph R. Harding
Ralph R. Harding (* 9. September 1929 in Malad City, Oneida County, Idaho; † 26. Oktober 2006 in Blackfoot, Idaho) war ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Mitglied des US-Repräsentantenhauses für den Bundesstaat Idaho.
Biografie
Nach dem Schulbesuch trat Harding zunächst in die US Army ein und stieg während seiner Teilnahme am Koreakrieg zwischen 1951 und 1953 zum Leutnant auf. Nach seiner Rückkehr absolvierte Harding, ein aktives Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Mormon Faith & Black Folks Question #51 ( des Vorlage:IconExternal vom 27. Oktober 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> (Mormonen), ein Studium der Agrarwissenschaften an der Brigham Young University, der konfessionellen Universität der Mormonen in Provo im Bundesstaat Utah.
Seine politische Laufbahn begann Harding 1955 bis 1956 als Mitglied des Repräsentantenhauses von Idaho. Bei den Kongresswahlen von 1960 trat er gegen den seit zehn Jahren amtierenden republikanischen Kongressabgeordneten Hamer H. Budge an und errang mit 51,1 Prozent eine Mehrheit von 4.000 Wählerstimmen. 1962 erfolgte seine Wiederwahl zum Mitglied des US-Repräsentantenhauses.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitglieder des 88. US-Kongresses ( des Vorlage:IconExternal vom 17. September 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Allerdings gehörte er bei den Kongresswahlen 1964 zu den wenigen demokratischen Kongressabgeordneten, die trotz des landesweiten Wahlsieges von US-Präsident Lyndon B. Johnson nicht wiedergewählt wurden.<ref>"Remarks at the National Reactor Testing Station, Arco, Idaho. August 26, 1966"</ref> Er vertrat somit vom 3. Januar 1961 bis zum 3. Januar 1965 den 2. Wahlbezirk von Idaho im Repräsentantenhaus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Idaho Congressional Delegation ( des Vorlage:IconExternal vom 15. Dezember 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Nach seiner Wahlniederlage wurde Harding zum Sonderassistent der Luftwaffenstaatssekretäre (Secretary of the Air Force) Eugene M. Zuckert und später Harold Brown ernannt. Zur Kongresswahl 1966 wurde er als demokratischer Kandidat für einen der beiden Senatssitze Idahos nominiert. Allerdings unterlag er bei der Wahl dem republikanischen Amtsinhaber Len Jordan. Im Anschluss daran zog er sich für mehrere Jahre aus der Politik zurück. 1970 wurde er für Idaho in das Democratic National Committee gewählt. Seine Bemühungen um eine erneute Kandidatur im 2. Wahldistrikt bei der Kongresswahl 1978 scheiterten bereits bei den demokratischen Vorwahlen.
Danach war Harding in mehreren Wirtschaftszweigen tätig, unter anderem zwischen 1979 und 1981 Bezirksvizepräsident des Börsenmaklers E. F. Hutton & Co. sowie von 1982 bis 1988 Repräsentant der philippinischen Zuckerindustrie. Daneben bemühte er sich um die Gründung einer asiatischen Version der National Basketball Association.
Harding verstarb im Alter von 77 Jahren in Blackfoot. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof seiner Geburtsstadt Malad City.<ref>Ralph Ray Harding in der Datenbank Find a GraveVorlage:Abrufdatum. </ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
Delegierte aus dem Idaho-Territorium (1864–1890)
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Harding, Ralph R. |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 9. September 1929 |
| GEBURTSORT | Malad City, Idaho |
| STERBEDATUM | 26. Oktober 2006 |
| STERBEORT | Blackfoot, Idaho |
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