Fuel (Computerspiel)
| Entwickler | Asobo Studio | ||
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| Publisher | Codemasters | ||
| Veröffentlichung | PS3, Xbox 360: 5. Juni 2009 PC: 25. Juni 2009<ref name="Guinnes">Mario Riemann: Guinnes Buch der Rekorde bestätigt: Fuel größtes Spiel. In: PC Games Hardware. 22. Mai 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. April 2022.</ref> | ||
| Plattform | Windows, PlayStation 3, Xbox 360 | ||
| Genre | Rennspiel (Open World), Action | ||
| Thematik | Klimakatastrophe | ||
| Spielmodus | Einzelspieler, Mehrspieler | ||
| Aktuelle Version | Patch 3 (Inoffizieller Patch, Mai 2012)<ref>FUEL - Patch #3 (Unofficial) Mod DB (21. Mai 2012)</ref> | ||
| Altersfreigabe |
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| PEGI-Inhaltsbewertung | Gewalt |
Fuel ist ein von Asobo Studio entwickeltes Action-Rennspiel, das 2009 erschien.
Hauptmerkmale des Spiels sind laut Publisher Codemasters die riesige und völlig frei befahrbare Spielwelt, die sich über eine Fläche von etwa 14.400 km²<ref name="Guinnes" /> erstrecken soll, sowie die komplexe Physik und Dynamik des Spiels.<ref name="Vorschau GC 2008">Sebastian Thöing: Codemasters kündigt Open World Rennspiel FUEL an - Inklusive erstem Trailer! In: PC Games. 19. August 2008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. April 2022. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Grundlage für das Spiel ist die 2005 vorgestellte, ebenfalls von Asobo Studios entwickelte Tech-Demo Grand Raid Offroad.
Die für das Spiel entwickelte Spiel-Engine enthält eine umfangreiche Wettersimulation mit Wirbelstürmen, Regengüssen und anderen Wettererscheinungen, die Einfluss auf den Rennverlauf nehmen können.
Spielwelt
Durch Auswirkungen des Klimawandels und der Erderwärmung, die durch Umweltverschmutzung und Raubbau verursacht wurde, ist die Erde des Spiels, das in einer alternativen Gegenwart angesiedelt ist, nahezu unbewohnbar. Das in Fuel befahrbare Areal ist im Westen der USA, zwischen der zerklüfteten Pazifikküste und der Wüste Nevadas angesiedelt. Ebenso sollen schneebedeckte Bergregionen, aber auch dichte Wälder und verlassene Siedlungen be- und durchfahren werden können.
In dieser alternativen Gegenwart herrscht akuter Treibstoffmangel. Dieser Mangel bildet auch die Grundlage für den Rennsport. Durch Siege in den Rennen erhält man als Belohnung den knappen Treibstoff. Es wird fast immer abseits der Straßen gefahren. Das Rennziel ist ein möglichst schnelles Abfahren von Checkpoints, wobei der Spieler entscheiden kann, wie er zwischen den einzelnen Punkten fährt. Auch ist es möglich, Abkürzungen zu nutzen, solange einem dadurch kein zu starker Vorteil entsteht. Hilfe bei der Auswahl der richtigen Route ist mittels GPS möglich. Durch Tag- und Nachtwechsel soll das Renngeschehen ebenso beeinflusst werden, wie durch Naturkatastrophen und Extremwetter-Situationen.
Bis zu 16 Fahrer sollen in Einzel- und Mehrspielerrennen bei wechselnden Sicht- und Wetterverhältnissen gegeneinander fahren können. Hierzu sollen dem Spieler 75 verschiedene Fahrzeuge, die in die Kategorien Motorräder, Quads, SUVs und LKWs unterteilt sind, zur Verfügung stehen.
Rezeption
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Alle Maßnahmen, das Spiel zugänglicher zu machen, drückten laut GameStar letztendlich den Spielspaß. Die Fahrphysik sei zu stark vereinfacht.<ref name="Spieletipps"/> Die Spielwelt sei groß, detailliert und beeindrucke mit weiter Sicht in die Ferne. Sie dienen jedoch lediglich als spielerisch bedeutungslose Kulisse für die Rennen.<ref name="GameStar"/> Kollisionsverhalten, Fahrgefühl, Spielphysik sowie die Optik blieben für PC Games unterhalb der Erwartungen.<ref name="PC Games"/> Für Martin Woger von Eurogamer sei es unverständlich, dass das Spiel in der Form die Qualitätssicherung des auf Rennspiele spezialisierten Publishers passierte. Selbst für ein Action-Spiel fehlen zahlreiche wichtige Spielelemente eines Arcade-Racers.<ref name="Eurogamer"/>
Michael Krosta von 4Players bezeichnete die Spielwelt als leblos, deren Erkunden langweilig sei. Dadurch, dass man direkt zu Rennen springen kann, sei sie auch nutzlos. Er kritisierte unfaires Verhalten der Computergegner auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad und Probleme bei dem Navigationssystem.<ref name="4Players"/> Andreas Szedlak von Games Aktuell betonte, dass das Spiel auf Einfachheit getrimmt sei, und auch er sah Probleme bei der Langzeitmotivation. Die Möglichkeiten des Fahrzeugtunings oder ein Schadensmodell fehlen.<ref name="Games Aktuell"/> Ulrich Steppberger von M! Games hingegen gab sich positiv überrascht. Das Spiel sei ambitioniert, die Fahrzeuge steuern sich anspruchsvoll, aber nicht zu kompliziert, die Spielwelt lade zum Erkunden ein, und die zahlreichen Rennen und Extras erhöhen die Motivation. Ihm gefiel vor allem die glaubwürdige Darstellung von Landschaft mitsamt den Lichteffekten. Die Bildrate sei auf der PlayStation 3 hingegen nicht immer stabil.<ref name="Maniac"/>
Trivia
Mit einer Fläche von 14.400 km² und einer Länge des Straßennetzes von 160.000 km ist Fuel das Spiel mit der bislang größten Fläche, wodurch es einen Eintrag in der Gamer’s Edition des Guinness-Buch der Rekorde erhält.<ref name="Guinnes" />
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Website ( vom 5. Januar 2010 im Internet Archive)
- Fuel bei MobyGames (englisch)
Einzelnachweise
<references />