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Hohestadt

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Hohestadt
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(622)&title=Hohestadt 49° 39′ N, 10° 3′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(622) 49° 39′ 25″ N, 10° 2′ 32″ O
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Höhe: 274 m ü. NHN
Fläche: 4,26 km²<ref name="Gemarkung" />
Einwohner: 622 (30. Dez. 2025)<ref name="Einwohner">Stadtteile & Einwohner. Stadt Ochsenfurt, abgerufen am 26. Februar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 97199
Vorwahl: 09331
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Hohestadt ist ein Gemeindeteil der Stadt Ochsenfurt im Landkreis Würzburg (Unterfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Hohestadt hat eine Fläche von 4,264 km². Sie ist in 899 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4743,26 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Hohestadt (090743). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 26. Februar 2026.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Fuchsenmühle.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 26. Februar 2026.</ref>

Geographie

Das Pfarrdorf liegt am Nordrand der Ochsenfurter Gau. Der Thierbach fließt südöstlich am Ort vorbei. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Ochsenfurt zur Staatsstraße 2418 (1,4 km nördlich) bzw. nach Tückelhausen zur Staatsstraße 2270 (1 km westlich).<ref>Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 26. Februar 2026 (Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Hohestadt lag im Fraischbezirk des Würzburg-dompkapitelischen Amtes Ochsenfurt. Das Kollegiatstift Haug und das Kloster Tückelhausen waren Grundherren des Ortes.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 740f.</ref>

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Hohestadt, zu der Fuchsenmühle gehörte. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Ochsenfurt.<ref>A. Rottmayer: Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern, S. 312f.</ref> Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 4,264 km².<ref name="OV 1961" /> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Juli 1971 nach Ochsenfurt eingemeindet.<ref> </ref><ref>Ochsenfurt > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 26. Februar 2026.</ref>

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Hohestadt

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970
Einwohner 252 217 220 243 258 254 239 246 256 272 250 247 226 238 238 222 215 224 218 293 275 250 233 242
Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 werden diese als Häuser bezeichnet und 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> 42 46 44 45 43 36 38 45
Quelle <ref name="OV 1818">Joseph Anton Eisenmann, Karl Friedrich Hohn (Hrsg.): Topo-geographisch-statistisches Lexicon vom Königreiche Bayern. Band 1: A–L. Palm und Enke, Erlangen 1840, OCLC 165432733, S. 802 (Digitalisat – Erstausgabe: 1831). Für die Gemeinde Hohestadt zuzüglich der Einwohner und Häuser von Fuchsenmühle (S. 474).</ref> <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 212, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV" /> <ref name="HGV" /> <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1214, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>

Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 200 (Digitalisat). </ref> || <ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1364, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1299 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1382 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1416 (Digitalisat). </ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="HGV" /> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1235 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 901 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 195 (Digitalisat).</ref>

Ort Hohestadt

Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2025
Einwohner 244 258 222 257 213 205 260 218 227 613 622<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1
Häuser<ref name="Häuser" /> 40 42 41 35 36 43 170
Quelle <ref name="OV 1818" /> <ref name="OV 1861" /> <ref name="OV 1875" /> <ref name="OV 1885" /> <ref name="OV 1900" /> <ref name="OV 1925" /> <ref name="OV 1950" /> <ref name="OV 1961" /> <ref name="OV 1970" /> <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 382 (Digitalisat).</ref> <ref name="Einwohner" />

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1 
inklusive Fuchsenmühle

Baudenkmäler

In Hohestadt gibt es 13 Baudenkmäler:<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Ochsenfurt (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>

  • Valentingasse 8: ehemaliges Pfarrhaus
  • Valentingasse 9: katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer mit Resten der Kirchhofmauer
  • ehemaliger Kalkofen
  • Sankt-Nepomuk-Statue
  • Kreuzschlepper
  • Hausfiguren und Hausmadonna
  • sechs Bildstöcke

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Bodendenkmäler

In der Gemarkung Hohestadt gibt es 6 Bodendenkmäler.<ref name="Denkmalliste" /> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Religion

Hohestadt ist römisch-katholisch geprägt und Sitz der Pfarrei St. Johannes der Täufer.<ref name="OV 1961" />

Literatur

Weblinks

Commons: Hohestadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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