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Malvin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Struktur von Malvin
Strukturformel des Kations (ohne Gegenanion)
Allgemeines
Name Malvin
Summenformel C29H35ClO17
Kurzbeschreibung

rotbraune, grünlich schimmernde Prismen<ref name="Römpp" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN (Chlorid)
EG-Nummer 240-785-9
ECHA-InfoCard 100.037.063
PubChem 441765
ChemSpider 390365
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse
  • 655,58 g·mol−1 (Kation)
  • 691,03 g·mol−1 (Chlorid)
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

165 °C (Zersetzung)<ref name="Römpp">Eintrag zu Malvidinchlorid. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Löslichkeit

löslich in Ethanol<ref name="Römpp" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Malvin ist ein in Pflanzen vorkommender roter bis blauer Farbstoff aus der Gruppe der Anthocyane. Das Diglucosid setzt sich aus dem Aglycon Malvidin und zwei D-Glucosemolekülen zusammen.

Vorkommen

Datei:Malva sylvestris RHu 001.JPG
Wilde Malve (Malva sylvestris)

Die Namen Malvin und Malvidin wurden vom Vorkommen in Malven wie Malva sylvestris abgeleitet.<ref>Wissenschaft-Online-Lexika: Eintrag zu Malvidin im Lexikon der Biologie, abgerufen am 7. Januar 2009.</ref> Daneben findet sich Malvin auch in den Blüten anderer Pflanzen wie Primeln und Rhododendron-Arten.<ref>J. A. Joule, K. Mills: Heterocyclic Chemistry., S. 173, Blackwell Publishing, 2000, ISBN 978-0-632-05453-4.</ref> Die Verbindung kann aus Sojabohnen<ref> Keen et al. Phytochemistry 11 (1972) S. 1031–1038.</ref> und Weintraubenschalen<ref>Bockian et al. J Agric Food Chem. 3 (1955) S. 695.</ref> isoliert werden.

Einzelnachweise

<references />