Zum Inhalt springen

Haindling

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. Februar 2026 um 13:13 Uhr durch imported>Aka (Geschichte: Tippfehler entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Haindling
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(210)&title=Haindling 48° 49′ N, 12° 25′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(210) 48° 49′ 16″ N, 12° 25′ 6″ O
 {{#coordinates:48,821111111111|12,418333333333|primary
dim=10000 globe= name=Haindling region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 370 m ü. NN
Einwohner: 210 (2009)<ref>Regionaler Nahverkehrsplan Regensburg. (PDF) S. 127, abgerufen am 17. August 2022.</ref>
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 94333
Vorwahl: 09423
Lage von Haindling in Bayern
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!
Datei:Haindling Kirchengruppe 01.jpg
Ortsansicht von Westen

Haindling ist ein Gemeindeteil von Geiselhöring mit etwa 200 Einwohnern im Landkreis Straubing-Bogen in Niederbayern. Die Türme der beiden an einem Hang liegenden Kirchen sind weithin sichtbar.

Geschichte

Das Kirchdorf gilt als einer der ältesten Wallfahrtsorte Bayerns. Es wurde 1337 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als sich dort eine Marienkapelle befand und die Pilger immer zahlreicher wurden, so dass sie ab 1337 ein Kaplan zu betreuen hatte. Heute gibt es dort eine Marienkirche, die 1719 bis 1721 unter Verwendung der mittelalterlichen Umfassungsmauern und des Barockturms erbaut wurde. Nach dem Einsturz des Langhausgewölbes 1816 erfolgte sofort der Wiederaufbau.

Außerdem befindet sich im Ort eine aus dem 15. Jahrhundert stammende Kirche, die Jesus Christus geweiht ist. Diese Kreuzkirche wurde ab 1621 ausgebaut. 1626 erhielt sie ihre zweigeschossige Vorhalle und um 1630 den Turmaufbau.

Verwaltet wurde Haindling vor der Säkularisation durch das St. Emmeramer fürstprimatische Propstamt Haindling und Hainsbach. Die Gemeinde Haindling, bestehend aus den Orten Haindling, Englhof, Gaishauben, Groß, Haindlingberg, Helmprechting, Oberndorf, Reisberg und Tuffing, gehörte zum Bezirksamt Mallersdorf, dem späteren Landkreis Mallersdorf<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 113 (Digitalisat).</ref> und kam mit der Gebietsreform in Bayern zum Landkreis Straubing-Bogen. Am 1. Mai 1978 wurde sie in die Stadt Geiselhöring eingemeindet.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 632.</ref> In kirchlicher Hinsicht gehört Haindling zur Pfarrei Hainsbach.

Persönlichkeiten

Baudenkmäler

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Haindling

Literatur

  • Roman Zirngibl: Geschichte der Probstey Hainspach. München 1802 (Digitalisat).

Weblinks

Commons: Haindling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein