Liste der Baudenkmäler in Geiselhöring
Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der niederbayerischen Stadt Geiselhöring zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. <ref group="Anm.">Vorlage:Disclaimer Baudenkmal in Bayern</ref>
Ensembles
Ensemble Ortskern Geiselhöring
Das Ensemble umfasst die Hauptstraßen des im Schnittpunkt alter Handelswege im 14. Jahrhundert ausgebauten Marktortes. Sein dörflicher Ursprung ist älter und geht auf das 11./12. Jahrhundert zurück.
Nordöstlich mündet die Straubinger Straße beim ehemaligen Straubinger Tor (abgebrochen 1811) in den Stadtplatz, der mit zumeist giebelständigen Bürgerhäusern und ehemaligen Gasthäusern des 17. bis 19. Jahrhunderts umgeben ist. Zahlreiche Wellen-, Schweif- und Treppengiebeln prägen das ortstypische Bild. Der Straßenzug Am Lins, der den Stadtplatz südwestwärts verlängert, stellt die Verbindung zu einem alten außerhalb des Marktes liegenden Siedlungskern um die Linskirche dar; Trauf- und Giebelhäuser des 17. bis 19. Jahrhunderts und einige Neubauten fassen den zum Ensemble gehörigen Bereich ein, der die Funktion eines Nebenmarktes hatte.
Nach Nordwesten (Landshut) zweigt beim Rathaus die Regensburger Straße vom Stadtplatz ab, ein abschüssiger, breiter Straßenzug, der ehemals durch ein Tor an der Marktgrenze abgeschlossen war. Seine Ostseite wird von bürgerlichen Giebelhäusern des 17. bis 19. Jahrhunderts, häufig mit Wellengiebeln, die Westseite wechselweise von Giebel- und Traufseithäusern des 18. und 19. Jahrhunderts begleitet.
Dem Rathaus, 1525 am Berührungspunkt mit dem Stadtplatz in städtebaulich exponierter Lage errichtet, schließt sich ein kleiner Baublock an, der hakenförmig durch eine Gasse erschlossen wird, welche die Regensburger Straße und die Gasse Am Lins direkt verbindet. Wie die alte Siedlung um die Linskirche bleibt auch das alte kirchliche und Herrschaftszentrum um die Pfarrkirche außerhalb des historischen Marktbereichs und damit des Ensembles.
Aktennummer: E-2-78-123-1
Ensemble Viehmarktplatz
Das Ensemble umfasst eine Zeile zweigeschossiger massiver Giebelhäuser, zum Teil mit Wellengiebeln und Treppengiebeln am alten Viehmarkt, der – außerhalb der Marktsiedlung des 14. Jahrhunderts gelegen – vermutlich einen alten Siedlungskern in der Nähe der Stadtpfarrkirche St. Petrus und Erasmus darstellt. Die Bauten, unter ihnen das ehemalige Spital, entstammen dem 16. bis 19. Jahrhundert. Die versetzten Fronten und wechselnden Giebelformen vermitteln ein lebendiges Bild.
Aktennummer: E-2-78-123-2
Ensemble Kirchengruppe Haindling
Das Ensemble umfasst die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt und die Kirche Hl. Kreuz zusammen mit dem Schul- und Mesnerhaus, dem Gemeindehaus und dem später errichteten Gasthaus.
Die Kirchengruppe liegt weithin sichtbar auf einer Anhöhe im Südosten der Stadt Geiselhöring und wurde seit dem 18. Jahrhundert kaum verändert. Die Entwicklung zum Wallfahrtsort wurde von der Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg gefördert, zu deren naher Propstei Hainsbach der Hofmarksort Haindling seit 975 gehörte. Die 1333 erstmals genannte Wallfahrt machte mehrere Kaplaneien und oftmalige Bauvorgänge nötig. In der barocken Marienkirche von 1719/21 stecken Teile der dreischiffigen Hallenkirche von 1439, die ihrerseits schon die fünfte Erweiterungsstufe von Vorgängerbauten war.
Die höher gelegene, im Kern spätmittelalterliche Kreuzkirche erhielt 1626 auf hohem Sockelunterbau einen gewölbten Umgang, zu dem eine Treppe mit der symbolhaften Zahl von 28 Stufen hinaufführt und dessen mittlere Arkade zu einer Reliquien-Vorweisungskanzel ausgebildet ist. Beide Kirchen befinden sich innerhalb der Friedhofsummauerung, welche an der Südflanke zu der festungsartigen Gruppe des Mesner-, Schul- und Gasthauses ausgebaut wurde, eine Nahtstelle für das Zusammenwirken von Wallfahrts- und Dorfleben.
Der 1733 teils innerhalb, teils außerhalb des Friedhofs angelegte Kreuzweg beginnt südwestlich der Marienkirche, führt um diese herum zu einem nördlich gelegenen Hanggrundstück und endet in der Grablegungskapelle im Untergeschoss der Kreuzkirche.
Aktennummer: E-2-78-123-3
Baudenkmäler nach Ortsteilen
Geiselhöring
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Antenring
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Frauenhofen
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Frauenthal
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Greißing
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Großaich
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Hadersbach
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Haindling
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|- id="D-2-78-123-53" class="vcard"
| data-sort-value="Haindling" | Haindling
(Standort{{#coordinates:48.822202|12.417522||dim=|name=Haindling, Kreuzwegkapellen|region=DE-BY|type=building}})
| Kreuzwegkapellen
| 13 Stationen (die 14. Station im Unterbau der Kreuzkirche), Massivbauten mit Sattel- oder Pyramidendach, teilweise mit Schweifgiebeln, erbaut 1733; mit Ausstattung
| D-2-78-123-53
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Haindlingberg
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Hainsbach
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Hirschling
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Kraburg
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Malchesing
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Oberharthausen
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Pönning
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Sallach
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Wallkofen
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Weingarten
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Keinem Gemeindeteil zugeordnet
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Siehe auch
Anmerkungen
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Literatur
- Sixtus Lampl, Wilhelm Neu: Niederbayern. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band II). Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52393-7.
Weblinks
- Bayerischer Denkmal-Atlas (kartographische Darstellung der bayerischen Bau- und Bodendenkmäler durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege (BLfD))
- Denkmalliste für Geiselhöring (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
- Kirchen und Kapellen der Stadt Geiselhöring mit Detail- und Innenaufnahmen
- In dieser Kartenansicht sind Baudenkmäler ohne Koordinaten mit einem roten bzw. orangen Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmäler ohne Bild sind mit einem blauen bzw. roten Marker gekennzeichnet, Baudenkmäler mit Bild mit einem grünen bzw. orangen Marker.
Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten
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