Zum Inhalt springen

Aschwin Wildeboer Faber

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Oktober 2023 um 17:39 Uhr durch imported>Crazy1880 (+Commonscat).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Aschwin Wildeboer Vorlage:SportPicto
Datei:Aschwin Wildeboer.jpg
Persönliche Informationen
Name: Aschwin Wildeboer Faber
Nation: SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
Schwimmstil(e): Rücken
Verein: C.N. Sabadell
Geburtstag: 14. Februar 1986
Geburtsort: Sabadell
Größe: 1,87 m
Medaillen
Weltmeisterschaften
Bronze 2009 Rom 50 m Rücken
Kurzbahneuropameisterschaften
Gold 2008 Rijeka 200 m Rücken
Silber 2008 Rijeka 50 m Rücken
Silber 2008 Rijeka 100 m Rücken
Bronze 2007 Debrecen 50 m Rücken
Bronze 2007 Debrecen 200 m Rücken
Bronze 2009 Istanbul 50 m Rücken
Bronze 2009 Istanbul 100 m Rücken
Gold 2011 Stettin 50 m Rücken
Silber 2011 Stettin 100 m Rücken
Silber 2011 Stettin 200 m Rücken

Aschwin Wildeboer Faber (* 14. Februar 1986 in Sabadell, Katalonien) ist ein spanischer Schwimmer mit niederländischen Wurzeln.

Werdegang

Wildeboers Eltern sind in den Niederlanden geboren und aufgewachsen und 1978 nach Spanien ausgewandert, wo sie sich in Sabadell niedergelassen haben. Dort wurde Aschwins Vater Paulus Wildeboer († 2014) Trainer des örtlichen Schwimmclubs Club de Natación Sabadell.

Wildeboer nahm 2004 bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen teil, wo er den 29. Platz über 200 Meter und den 35. Platz über 100 Meter Rücken belegte.

Zwei Jahre später, bei den Schwimmeuropameisterschaften 2006 in Budapest, erreichte er den 14. Endrang über die 50 Meter, den 12. Endrang über die 100 Meter und den 16. Endrang über die 200-Meter-Rückenstrecke<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse Budapest (Memento vom 26. Dezember 2008 im Internet Archive) bei omegatiming.com</ref>.

2008 bei den Schwimmeuropameisterschaften in Eindhoven wurde er über die 100-Meter- und 200-Meter-Rückenstrecke Vierter. Über die 50-Meter-Rückendistanz belegte er den fünften Endrang<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse Eindhoven (Memento vom 18. Dezember 2008 im Internet Archive) bei omegatiming.com</ref>. Doch es reichte, um sich für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking über 100 Meter Rücken zu qualifizieren. Dort konnte er schließlich bis ins Finale vordringen und den siebten Endrang belegen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse Peking (Memento vom 18. Dezember 2008 im Internet Archive) bei omegatiming.com</ref>.

Seine bis jetzt erfolgreichsten Titelkämpfe folgten nur ein halbes Jahr später, die Kurzbahneuropameisterschaften 2008 in Rijeka. Dort gewann er sein erstes Gold über die 200 Meter Rücken und zwei Silbermedaillen über die 50 Meter und 100 Meter Rücken. Kurzzeitig konnte er dort auch über die 50 Meter und die 100 Meter Rücken neue Europarekorde aufstellen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse Rijeka (Memento vom 18. Dezember 2008 im Internet Archive) bei omegatiming.com</ref>.

Bei den Mittelmeerspielen 2009 erzielte er in der 4 × 100-m-Lagenstaffel als Startschwimmer einen neuen Weltrekord mit 52,38 Sekunden über 100 Meter Rücken. Bei den folgenden Weltmeisterschaften in Rom belegte er über 100 m Rücken hinter dem japanischen Weltmeister Jun’ya Koga und dem Deutschen Helge Meeuw Platz drei.

Weblinks

Commons: Aschwin Wildeboer Faber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />