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Steinabrunn

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Steinabrunn (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Steinabrunn
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Korneuburg (KO), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Korneuburg
Pol. Gemeinde Großmugl
Koordinaten 48° 30′ 45″ N, 16° 12′ 35″ OKoordinaten: 48° 30′ 45″ N, 16° 12′ 35″ O
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Höhe 240 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04073
Katastralgemeindenummer 11140
Bild
Ortseinfahrt mit Blick auf das Schloss
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Steinabrunn (früher auch Untersteinabrunn) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Großmugl im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1969 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion" />

Geografie

Das an der Landesstraße L27 gelegene Dorf befindet sich zwischen Füllersdorf und Großmugl. Im Osten fließt der Mühlbach am Ort vorbei, der ab Großmugl Mugler Bach genannt wird. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Bei Steinabrunn wurde eine Kreisgrabenanlage aus der mittleren Jungsteinzeit ergraben.

Im Dezember 1539 wurde die hier ansässige religiöse Gemeinschaft der Wiedertäufer gewaltsam aufgelöst, alle 96 männlichen Mitglieder verhaftet und nach Triest deportiert. Zentrum ihrer Tätigkeit soll der Bruderhof in Steinabrunn gewesen sein.<ref>Der Überfall von Steinabrunn im Jahr 1539 auf zobodat.at</ref>

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 41 Häusern genannt, das nach Großmugl eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Steinabrunn besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Steinabrunn ein Binder, ein Dachdecker, ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, eine Milchgenossenschaft, ein Müller, ein Schmied, ein Schuster, ein Tischler und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 460</ref> Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1970 die damaligen Ortsgemeinden Füllersdorf, Geitzendorf, Großmugl, Herzogbirbaum, Nursch, Ottendorf, Ringendorf, Roseldorf und Steinabrunn.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Steinabrunn, die erstmals 1298 erwähnte Anlage wurde im 17. Jahrhundert neu errichtet, der Nordflügel wurde aber 1829 abgetragen

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Steinabrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Katastralgemeinden und Ortschaften: Füllersdorf | Geitzendorf | Glaswein (KG Glasweiner Wald) | Großmugl | Herzogbirbaum | Nursch | Ottendorf | Ringendorf | Roseldorf | Steinabrunn

Marktort: Großmugl | Dörfer: Füllersdorf • Geitzendorf • Herzogbirbaum • Nursch • Ottendorf • Ringendorf • Roseldorf • Steinabrunn | Siedlungen: Marktbergsiedlung • Mühlbachsiedlung | Sonstige Ortslagen: Blindendorf (verf.) • Schloss Glaswein • Schloss Steinabrunn

Zählsprengel: Großmugl | Ringendorf | Steinabrunn | Füllersdorf | Herzogbirbaum | Nursch | Ottendorf | Roseldorf | Geitzendorf

Vorlage:Klappleiste/Ende