Herzogbirbaum
| Herzogbirbaum (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Herzogbirbaum | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Korneuburg (KO), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Korneuburg | |||||
| Pol. Gemeinde | Großmugl | |||||
| Koordinaten | 48° 31′ 6″ N, 16° 14′ 58″ O
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|
| Höhe | 228 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 04068 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 11114 | |||||
| Bild Ortsansicht | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Herzogbirbaum ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Großmugl im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1969 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion" />
Geografie
Das Dorf wird vom Ottendorfer Bach entwässert, der im Oberlauf den Namen Mühlbach trägt und später in den Mugler Bach mündet. Durch den Ort führt die Landesstraße L27, von der im Nordosten die L1076 abzweigt. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 123 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Steinabrunn, die damals zur Herrschaft Ernstbrunn zählte, besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Steinabrunn, Großrußbach, Mailberg, Niederhollabrunn, Bürgerspital und Pfarre Herzogbirbaum sowie der Pfarrkirche Herzogbirbaum.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Herzogbirbaum ein Bäcker, ein Fleischer, ein Friseur, zwei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Korbflechter, ein Maler, eine Molkereigenossenschaft, ein Sattler, ein Schlosser, drei Schmiede, drei Schneiderinnen, drei Schuster, eine Tapezierer, ein Tischler, ein Viehhändler, drei Viktualienhändler, ein Wagner und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 285</ref> Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1970 die damaligen Ortsgemeinden Füllersdorf, Geitzendorf, Großmugl, Herzogbirbaum, Nursch, Ottendorf, Ringendorf, Roseldorf und Steinabrunn.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Sehenswertes
- Pfarrkirche Herzogbirbaum, die aus dem 14. Jahrhundert stammende Kirche wurde nach einem Brand 1821 erneuert und erweitert
Persönlichkeiten
- Stephan Turnovszky (* 1964), Geistlicher, Titularbischof von Ancusa und Bischofsvikar in der Erzdiözese Wien, war hier Pfarrer
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Weiskern
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Katastralgemeinden und Ortschaften: Füllersdorf | Geitzendorf | Glaswein (KG Glasweiner Wald) | Großmugl | Herzogbirbaum | Nursch | Ottendorf | Ringendorf | Roseldorf | Steinabrunn
Marktort: Großmugl | Dörfer: Füllersdorf • Geitzendorf • Herzogbirbaum • Nursch • Ottendorf • Ringendorf • Roseldorf • Steinabrunn | Siedlungen: Marktbergsiedlung • Mühlbachsiedlung | Sonstige Ortslagen: Blindendorf (verf.) • Schloss Glaswein • Schloss Steinabrunn
Zählsprengel: Großmugl | Ringendorf | Steinabrunn | Füllersdorf | Herzogbirbaum | Nursch | Ottendorf | Roseldorf | Geitzendorf