Lazy Bones
Lazy Bones (englisch für Faulpelz) war die erste Fernbedienung für Fernseher. Sie wurde 1950 von der Zenith Radio Corporation entwickelt. Das Design stammt von Melvin H. Boldt.<ref>Carroll Gantz: Boldt, Melvin H. In: industrialdesignhistory.com. 5. April 2010, abgerufen am 19. April 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geschichte
Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte Eugene F. McDonald, Präsident der Zenith Radio Corporation, die Fernsehzuschauer von nervigen Werbespots befreien. Seine erste Idee war die Einführung von subscripted TV, einer Art Vorläufer des Pay-TV. Mit dieser Idee war er jedoch seiner Zeit weit voraus, da sie sich technisch nicht umsetzen ließ. Als Nächstes wollte er Kabelfernbedienungen, die er während seiner Zeit bei der US Navy kennengelernt hatte, für den Fernseher adaptieren. Er beauftragte seine Angestellten, ein entsprechendes Gerät zu entwickeln. Mit dem Werbeslogan „Prest-o! Change-o! With Zenith’s Lazy Bones you remain seated during an entire evening’s television entertainment!“ brachte Zenith den Lazy Bones 1950 auf den Markt.<ref name="Moreau">Eugene Moreau: The Importance Of A Vision Worthy Of Pursuit. In: grownups.co.nz. 11. November 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Januar 2010; abgerufen am 21. März 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Gerät konnte sich am Markt jedoch nicht durchsetzen, da das Kabel schnell zur Stolperfalle wurde.<ref>Vater der Zapping-Kultur. In: nzz.ch. Neue Zürcher Zeitung, 23. Februar 2007, abgerufen am 21. März 2021.</ref>
Funktion
Die Fernbedienung hatte die Form einer Handgranate.<ref name="Moreau"/> Sie war mittels eines langen Kabels mit dem Fernseher verbunden und verfügte über Tasten zum Programmwechsel sowie zum Ein- und Ausschalten des Geräts. Über die Tasten zum Kanalwechsel wurde im Fernseher ein Motor angesteuert, der den Drehknopf für die Senderwahl betätigte.
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
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