Camilla Herrem
| Camilla Herrem Camilla Herrem (2024) | |
| Spielerinformationen | |
|---|---|
| Geburtstag | 8. Oktober 1986 |
| Geburtsort | Stavanger, Norwegen |
| Staatsbürgerschaft | Datei:Flag of Norway.svg norwegisch |
| Körpergröße | 1,65 m |
| Spielposition | Linksaußen |
| Wurfhand | rechts |
| Vereinsinformationen | |
| Verein | Sola HK |
| Trikotnummer | 77 |
| Vertrag bis | 30. Juni 2027 |
| Vereinslaufbahn | |
| von – bis | Verein |
| –2006 | Datei:Flag of Norway.svg Sola HK |
| 2006–2014 | Datei:Flag of Norway.svg Byåsen IL |
| 2014–2015 | Datei:Flag of Romania.svg HCM Baia Mare |
| 2015–2016 | Dänemark Team Tvis Holstebro |
| 2016–2017 | Vorlage:MKD-1995 ŽRK Vardar SCBT |
| 2017– | Datei:Flag of Norway.svg Sola HK |
| Nationalmannschaft | |
| Debüt am | 3. April 2006 |
| gegen | Datei:Flag of Sweden.svg Schweden |
| Spiele (Tore) | |
| Datei:Flag of Norway.svg Norwegen | 332 (951)<ref>handballold.nif.no: Totaloversikt for Herrem, Camilla, abgerufen am 16. Dezember 2024</ref> |
| Stand: 16. Dezember 2024 | |
Camilla Herrem (* 8. Oktober 1986 in Stavanger, Norwegen) ist eine norwegische Handballspielerin. Sie spielt meist auf Linksaußen.
Karriere
Camilla Herrem begann ihre Karriere beim norwegischen Verein Sola HK, wo sie mit 16 Jahren ihre ersten Einsätze in der höchsten norwegischen Spielklasse erhielt. Während der Saison 2005/06 wechselte Herrem zum Trondheimer Verein Byåsen IL, bei dem sie am 4. Januar 2006 ihr Debüt gegen Gjerpen gab. In der Saison 2014/15 lief sie für den rumänischen Erstligisten HCM Baia Mare auf.<ref>www.byaasen.no: Camilla Herrem til Romania fra neste sesong, sesongen 2014/15, abgerufen am 22. Januar 2014</ref> In der Saison 2015/16 stand sie beim dänischen Erstligisten Team Tvis Holstebro unter Vertrag.<ref>www.handball-world.com: Norwegische Nationalspielerin für Holstebro, abgerufen am 19. Juni 2015</ref> Mit Holstebro gewann sie den Europapokal der Pokalsieger. Anschließend wechselte Herrem zum mazedonischen Verein ŽRK Vardar SCBT.<ref>www.handball-world.com: Vardar verpflichtet Routiniers aus Frankreich und Norwegen, abgerufen am 4. Februar 2016</ref> Mit Vardar gewann sie 2017 die mazedonische Meisterschaft sowie den mazedonischen Pokal. Im Sommer 2017 kehrte sie zu Sola HK zurück.<ref>www.handball-world.com: Norwegerin Herrem verlässt Vardar Skopje, abgerufen am 25. April 2017</ref> Ab September 2022 pausierte sie schwangerschaftsbedingt.<ref>handball.no: Camilla Herrem venter barn, abgerufen am 1. Oktober 2022</ref> Im Juni 2025 wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert.<ref>sola-hk.no: Pressemelding vedrørende Camilla Herrem, abgerufen am 27. Juni 2025</ref> Nachdem ihre Chemotherapie im August 2025 abgeschlossen war, gab sie am 31. August 2025 im Ligaspiel gegen Oppsal IF ihr Comeback.<ref>nrk.no: Kreftsjuke Herrem tok til tårene etter comebacket: – Ei bølgje av kjensler, abgerufen am 2. September 2025</ref>
Für die norwegische Nationalmannschaft gab sie am 3. April 2006 gegen Schweden ihr Länderspieldebüt, bei dem sie drei Treffer erzielte. Am 14. Dezember 2008 wurde sie mit Norwegen in Mazedonien bei der Europameisterschaft 2008 Europameister. Sie gehörte zum Aufgebot ihres nationalen Verbandes bei der Weltmeisterschaft 2009 in der Volksrepublik China, wo Norwegen den dritten Platz belegte. Im Jahr 2010 verteidigte Herrem mit Norwegen den EM-Titel und ein Jahr später folgte der WM-Titel. Im Sommer 2012 nahm Herrem an den Olympischen Spielen in London teil, wo sie die Goldmedaille gewann.<ref>Camilla Herrem. In: olympic.org. 27. Juni 2016, abgerufen am 5. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Norwegerin nahm weiterhin an der Weltmeisterschaft 2013 teil.<ref>Cumulative Statistics, abgerufen am 23. Dezember 2013</ref> 2014 feierte sie ihren dritten EM-Titel. Ein Jahr später gewann sie ihren zweiten WM-Titel. Im Finale war sie mit sieben Treffern die erfolgreichste Torschützin der norwegischen Mannschaft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.adressa.no: Heidi Løke sulten på mer gull: - Jeg skal fortsette i mange år ( vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive), abgerufen am 21. Dezember 2015</ref> Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewann sie die Bronzemedaille. Bei der Europameisterschaft 2016 gewann sie erneut den EM-Titel und wurde zusätzlich in das All-Star-Team gewählt.<ref>aftenposten.no: To norske spillere på EMs All Star Team, abgerufen am 20. Dezember 2016</ref> Ein Jahr später gewann sie die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.<ref>ihf.info: 23rd Women's World Championship 2017, abgerufen am 24. Dezember 2017</ref> Wenige Tage nach dem Finale gab Herrem ihre erste Schwangerschaft bekannt.<ref>vg.no: Camilla Herrem er gravid, abgerufen am 24. Dezember 2017</ref> Nachdem sich Thea Mørk bei der Europameisterschaft 2018 verletzt hatte, rückte Herrem in den Kader der norwegischen Nationalmannschaft.<ref>handball.no: Herrem inn i EM-troppen, abgerufen am 25. Dezember 2018</ref>
Herrem gewann bei der Europameisterschaft 2020 ihrem fünften EM-Titel.<ref>handball-world.news: Torhüterinnen dominieren Finale: Norwegen neuer Europameister, abgerufen am 20. Dezember 2020</ref> Mit insgesamt 33 Treffern belegte sie den fünften Platz in der Torschützenliste.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />livecache.sportresult.com: Women's European Handball Championship ( vom 5. Oktober 2021 im Internet Archive), abgerufen am 20. Dezember 2020</ref> Zusätzlich wurde sie in das All-Star-Team gewählt.<ref>handball.no: Norsk trio fikk plass på All Star Team, abgerufen am 20. Dezember 2020</ref> Mit der norwegischen Auswahl gewann sie die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio.<ref>handball-world.news: Doppel-Gold in Tokio: Frankreich holt sich auch bei den Frauen den Olympiasieg, abgerufen am 8. August 2021</ref> Herrem erzielte im Turnierverlauf insgesamt 14 Treffer.<ref>ihf.info: Cumulative Statistics: Norway, abgerufen am 8. August 2021</ref> 2021 gewann sie zum dritten Mal die Weltmeisterschaft.<ref>handball.no: De viktigste fakta fra VM i Spania, abgerufen am 20. Dezember 2021</ref> Zwei Jahre später errang sie die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft, bei der sie 42 Tore warf.<ref>handball.no: Frankrike verdensmester - sølv til Håndballjentene, abgerufen am 25. Dezember 2023</ref><ref>ihf.info: 26th IHF Women’s World Championship: Norway, abgerufen am 25. Dezember 2023</ref> Bei den Olympischen Spielen in Paris gewann sie zum zweiten Mal die Goldmedaille.<ref>olympics.com: Paris 2024: Medallists, abgerufen am 10. August 2024</ref> Nach dem Gewinn der Europameisterschaft 2024 beendete sie ihre Länderspiellaufbahn.<ref>handball-world.news: Norwegens Handball-Legende erklärt Rücktritt nach EM-Gold, abgerufen am 16. Dezember 2024</ref>
Privates
Herrem ist seit Juli 2013 mit dem norwegischen Handballspieler Steffen Stegavik verheiratet.<ref name="heirat"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.kjendis.no: Landslagsstjerna Camilla Herrem giftet seg i dag ( vom 22. Februar 2014 im Internet Archive), abgerufen am 5. September 2020</ref> Im Juli 2018 brachte sie einen Sohn zur Welt.<ref>tv2.no: Herrem og Stegavik fikk en sønn, abgerufen am 2. Dezember 2018</ref> Der zweite gemeinsame Sohn wurde im März 2023 geboren.<ref>handball.no: Camilla er tilbake og har ikke tenkt å gi seg ennå, abgerufen am 21. Juli 2023</ref>
Weblinks
- Camilla Herrem in der Datenbank der Europäischen Handballföderation (englisch)
- Vorlage:Olympedia
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Camilla Herrem på europamester ( vom 31. März 2013 im Internet Archive)
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Herrem, Camilla |
| KURZBESCHREIBUNG | norwegische Handballspielerin |
| GEBURTSDATUM | 8. Oktober 1986 |
| GEBURTSORT | Stavanger, Norwegen |
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