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Andrej Aramnau

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Andrej Aramnau Vorlage:SportPicto
Datei:Andrei Aramnau 2010 Belarusian stamp.jpg

Andrej Aramnau auf einer belarussischen Briefmarke 2010

Persönliche Informationen
Name: Andrej Aramnau
Nationalität: BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus
Geburtsdatum: 17. April 1988
Geburtsort: Baryssau
Größe: 172 cm
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille

Andrej Mikalajewitsch Aramnau ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 17. April 1988 in Baryssau, Belarussische SSR, Sowjetunion) ist ein belarussischer Gewichtheber und derzeitiger Weltrekordhalter im Reißen und Zweikampf in der Klasse bis 105 kg.

Karriere

Aramnaus erster internationaler Erfolg war die Silbermedaille bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2006 in der Klasse bis 94 kg mit einem Zweikampfergebnis von 393 kg hinter Ilja Iljin.

Ein Jahr später gewann er die Junioren-Weltmeisterschaften, sowie die Weltmeisterschaften in der Klasse bis 105 kg, mit 407 bzw. 423 kg.

Sein bisher größter Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking in der Klasse bis 105 kg, wobei er mehrere Rekorde aufstellte.

2008 wurde Aramnau zum Sportler des Jahres in Belarus gewählt.<ref>Olympic champion Aramnau named Best Sportsman of the Year in Republic of Belarus, IWF.net, 26. Januar 2009, abgerufen am 6. Dezember 2009.</ref>

Nachdem Aramnau im März 2009 bereits zum zweiten Mal durch Alkohol am Steuer aufgefallen war, wurde ihm sein Sportstipendium von monatlich 5000 $ gestrichen und er wurde zwei Jahre für alle Wettkämpfe gesperrt. Allerdings besteht bei einem erneuten Gewinn der Weltmeisterschaften 2009 die Möglichkeit, dass die belarussische Regierung das Stipendium erneuert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Olympic weightlifting champion stripped of presidential allowance for drunk driving offense (Memento vom 8. April 2009 im Internet Archive), Naviny.by, 16. März 2003, abgerufen am 6. Dezember 2009.</ref>

2010 trat Aramnau zur Europameisterschaft im eigenen Land als Titelfavorit an. Mit 420,0 kg (195,0/225,0 kg) bestätigte er diese Rolle und gewann vor Dmitri Klokow mit 409,0 kg und Wladimir Smortschkow mit 408,0 kg. Im Reißen stieg Aramnau mit 195,0 kg, welche sofort Gold bedeuteten, in den Wettkampf ein und scheiterte danach zweimal an der Weltrekordlast von 201,0 kg. Im Stoßen sicherte er sich mit 220,0 kg zuerst den Titel im Zweikampf und holte sich nach Klokows 224,0 kg mit 225,0 kg auch noch Gold im Stoßen. Jedoch kam Aramnaus Dopingprobe, genauso wie die zweier seiner Landsmänner, positiv zurück, woraufhin er seine Medaillen verlor und disqualifiziert wurde. Er wurde für sechs Monate gesperrt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />List of competitors suspended (Memento vom 6. Oktober 2011 im Internet Archive), IWF.net, abgerufen am 15. Januar 2010</ref><ref>European Championships, abgerufen am 15. Januar 2010</ref><ref>Sanctioned Athletes iwf.net 2010</ref> Seine Europameisterschaftstitel teilten sich Klokow und Smortschkow. Nach seiner Sperre gewann er bei den Europameisterschaften 2014 Bronze.

Bestleistungen

  • Reißen: 200,0 kg in Peking in der Klasse bis 105 kg (aktueller Weltrekord).
  • Stoßen: 236,0 kg in Peking in der Klasse bis 105 kg.
  • Zweikampf: 436,0 kg in Peking in der Klasse bis 105 kg.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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1920: Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Filippo Bottino | 1924: Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Giuseppe Tonani | 1928: Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (3-2).svg Josef Straßberger | 1932: Tschechoslowakei 1920Datei:Flag of the Czech Republic.svg Jaroslav Skobla | 1936: Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Josef Manger | 1948: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg John Davis | 1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg John Davis | 1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Paul Anderson | 1960: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Juri Wlassow | 1964: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Leonid Schabotinski | 1968: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Leonid Schabotinski | 1972: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Jaan Talts | 1976: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Juri Saizew | 1980: TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Ota Zaremba | 1984: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Rolf Milser | 1988: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Pawel Kusnezow | 1992: Vereintes TeamDatei:Olympic flag.svg Wiktor Tregubow | 1996: GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Akakios Kachiasvilis | 2000: IranDatei:Flag of Iran.svg Hossein Tavakoli | 2004: RusslandRussland Dmitri Berestow | 2008: Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Andrej Aramnau | 2012: IranDatei:Flag of Iran.svg Navab Nasirshelal | 2016: UsbekistanDatei:Flag of Uzbekistan.svg Ruslan Nurudinov | 2020: UsbekistanDatei:Flag of Uzbekistan.svg Akbar Joʻrayev | 2024: China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Liu Huanhua

ab 82,5 kg (1920–1948), ab 90 kg (1952–1968), 90–110 kg (1972–1976), 94–105 kg (2000–2016), 97–109 kg (seit 2020)

Liste der Olympiasieger im Gewichtheben

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