Takamanda-Nationalpark
| Takamanda-Nationalpark | |||||||
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dim= | globe= | name=Takamanda-Nationalpark | region=CM-SW | type=forest
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| Lage: | Sud-Ouest, Kamerun | ||||||
| Fläche: | 676 km² | ||||||
| Gründung: | 2008 | ||||||
Der Takamanda-Nationalpark ist ein Nationalpark in Kamerun. Er wurde 2008 entlang der Grenze zu Nigeria eingerichtet, um die vom Aussterben bedrohten Cross-River-Gorillas zu schützen.<ref name="BBC">http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/7754544.stm</ref>
Geographie
Der Takamanda-Nationalpark befindet sich in Kamerun, entlang der Grenze zu Nigeria. Der Park liegt in der Region Südwest.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Artikel Takamanda Forest Reserve ( des Vorlage:IconExternal vom 7. Januar 2006 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (englisch), mit Karten</ref>
Der Nationalpark ist Teil eines länderübergreifenden Biosphärenkorridors, zu denen auch der Okwangwo-Sektor des Cross-River-Nationalparks, das Afi Mountain Wildlife Sanctuary und das Mbe Mountains Community Wildlife Sanctuary gehören<ref> (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>.
Der Park erstreckt sich auf ein 676 km² großes Gebiet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 3. Januar 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Geschichte
Schon im Jahre 1997 begann Jacqueline L. Groves mit ersten Studien über die Gorillas des Takamanda-Reservats.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 23. November 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Laut ihrer Studie gab es 1999 etwa 100 Tiere im Waldreservat Takamanda.
Im Jahr 2006 setzten sich Umweltorganisationen für ein gemeinsames Vorgehen der Staaten ein, in denen die Cross-River-Gorillas vorkommen. Bei der Einrichtung des Nationalparks 2008 war die Wildlife Conservation Society beteiligt. Sie äußerte die Hoffnung, dass mit der Einrichtung die Jagd auf Gorillas und die Entwaldung verringert werden können – beides Faktoren, die zur Bedrohung der Cross-River-Gorillas geführt haben.<ref name="BBC" />
Fauna
Neben den Cross-River-Gorillas gibt es im Park auch jede Menge Reptilienarten. Laut der Camherp Projekt Studie aus dem Jahre 2001 leben im Takamanda-Nationalpark u. a. das Stumpfkrokodil (Osteolaemus tetraspis), die Stachelrand-Gelenkschildkröte (Kinixys erosa), Stutz-Gelenkschildkröte (Kinixys homeana), die Nilweichschildkröte (Trionyx triunguis)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 15. August 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>, Afrikanischer Hausgecko (Hemidactylus mabouia), Kammchamäleon (Chamaeleo cristatus) und viele Arten mehr.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 9. April 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Auch für Ornithologen ist der Park interessant. BirdLife International in Kooperation mit Cameroon Ornithological Club (COC) arbeitet im Augenblick daran den Takamanda-Nationalpark in die Liste der Important Bird Area (IBA) aufzunehmen. Bei einer Inventarisierung wurden mindestens 309 verschiedene Spezies entdeckt. Hinzu kommen vier weitere Arten, die der WWF mit Hilfe von Nebelfallen im Jahr 1988 entdeckte. Zu den stark gefährdeten Arten gehören Weißkehltimalie (Kupeornis gilberti), Buntkopf-Felshüpfer (Picathartes oreas) und Bannerman-Weber (Ploceus bannermani). Nahe an der Gefährdung sind Hartlaubente (Pteronetta hartlaubii), Goldhelm-Hornvogel (Ceratogymna elata), Einfarbbülbül (Andropadus montanus), Crossley-Drossel (Zoothera crossleyi), Bangwabuschsänger (Bradypterus bangwaensis) und Weißschwanzsänger (Poliolais lopesi). Zu den endemischen Arten gehören Bronzeschwalbe (Petrochelidon fuliginosa), Ballmann-Weber (Malimbus racheliae), Buntkopf-Felshüpfer, Einfarbbülbül, Bergwaldbülbül (Andropadus tephrolaemus), Bamendabülbül (Phyllastrephus poensis), Kamerunrötel (Cossypha isabellae), Bangwabuschsänger, Farncistensänger (Cisticola discolor), Langschwanzprinie (Urolais epichlorus), Weißschwanzsänger (Poliolais lopesi), Schwarzscheitel-Laubsänger (Phylloscopus herberti), Weißkehltimalie (Kupeornis gilberti), Blaukopf-Nektarvogel (Cyanomitra oritis), Gelbbauchwürger (Laniarius atroflavus).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Birds of Takamanda Forest Reserve ( des Vorlage:IconExternal vom 12. Januar 2006 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Literatur
- J. L. Groves: Gorillas in the Takamanda Forest Reserve. In: Gorilla Journal. 18. 1999, S. 17–18.
- J. L. Groves: Gorillas of Takamanda, Mone and Mbulu Forest. In: Gorilla Journal. 22. 2001 S. 27–29.
- J. L. Sunderland-Groves et al.: Surveys of the Cross River gorilla and chimpanzee populations in Takamanda Forest Reserve, 2003, S. 129–140 In: Comiskey, J. A. et al. (Hrsg.): Takamanda: the biodiversity of an African rainforest. SI/MAB Series 8. Washington, D. C. (Smithsonian Institution).
Weblinks
Quellen
<references/>
Bénoué | Bouba-Ndjida | Boumba-Bek | Campo-Ma'an | Faro | Kalamalou | Korup | Lobéké | Mangroves De Ndongore | Mbam-Djerem | Mount-Manengouba-Nationalpark | Mozogo-Gokoro | Nki | Takamanda | Vallée du Mbéré | Waza
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