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Ludwig Isenbeck

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Datei:08-07-01 Weinhaus Huth Eingang Tiere.JPG
Fassadenschmuck von Ludwig Isenbeck am Weinhaus Huth in Berlin

Ludwig Isenbeck (* 19. April 1882 in Potsdam; † 21. Dezember 1958 in Berlin) war ein deutscher Bildhauer, dessen Werke zahlreiche öffentliche Bauten von Berlin schmücken.

Einiges aus seinem Leben

Die Vorfahren von Isenbeck stammen aus Herringen in Westfalen (heute zu Hamm), das damals zu Preußen gehörte.

Isenbeck wohnte in Berlin-Friedenau, in der damaligen Wilhelmstraße 7 (ab 1947 Görresstraße 16), wo auch noch viele andere Künstler lebten wie Wilhelm Haverkamp, Valentino Casal, Heinrich Mißfeldt, Georges Morin.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref><ref>Friedenau > Wilhelmstr. 7 > Hinrichsen & Isenbeck; Casla u.a. In: Berliner Adreßbuch, 1915, Teil V, S. 55.</ref>

Bildhauerische Arbeiten führte Isenbeck in Stein, Keramik und Metall aus, sie erfolgten überwiegend für öffentliche Bauten. Bei der Umsetzung von Entwürfen für Keramik-Fassadenschmuck arbeitete er (wie andere Künstler auch) mit der Manufaktur des Richard Blumenfeld zusammen, der die gestalteten Elemente dauerhaft brannte.

Isenbeck bekam neben Aufträgen der Stadt Berlin auch einige für die Stadt Hamm, sicherlich wegen seiner familiären Wurzeln in dieser Gegend. Im Hammer Stadtbezirk Herringen wurde außerdem eine Straße nach ihm benannt.

Bei dem Kunstwettbewerb, der anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin durchgeführt wurde, war Ludwig Isenbeck Mitglied der Jury.<ref>Die vergessene Olympiade, Google Books</ref>

Ludwig Isenbeck gestaltete unter anderem ein Grabmal für den 1951 verstorbenen Neumünsteraner Fabrikanten Anton Sager<ref>Darstellung historischer Grabstätten auf dem Nordfriedhof in Neumünster</ref> sowie das heute in Boostedt stehende Ehrenmal des Schleswig-Holsteinischen Infanterie-Regiments Nr. 163 dessen Garnison ebenfalls Neumünster war.

Werke (Auswahl)

Galerie

Literatur

  • Eva Börsch-Supan: Berlin – Kunstdenkmäler und Museen. Reclam, 1977, ISBN 3-15-010265-0, Google Books

Weblinks

Commons: Ludwig Isenbeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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