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Magnesiumsilicate

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Sicherheitshinweise
Name

Magnesiumsilicate MgO·xSiO2 (x = 1,4 - 4)

CAS-Nummer

Vorlage:CASRN

GHS-Gefahrstoffkennzeichnung <ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze

Magnesiumsilicate sind chemische Verbindungen aus der Gruppe der Silicate, genauer die Magnesiumsalze der Kieselsäuren. Die Formel wird üblicherweise als MgO·xSiO2 geschrieben, wobei x das durchschnittliche Molverhältnis von Siliciumdioxid zu Magnesiumoxid bezeichnet. Wenn es sich um ein Hydrat handelt, wird manchmal MgO·xSiO2·H2O geschrieben.

Vorkommen

Natürlich kommen Magnesiumsilicate in verschiedenen hydratisierten Formen als Talk und Sepiolith, sowie als Bestandteil von Mineralen der Serpentingruppe (z. B. Antigorit und Chrysotil) und Olivingruppe (z. B. Forsterit) vor.

Verbindungen

Magnesiumsilicate<ref name="Harry G. Brittain">Harry G. Brittain: Profiles of Drug Substances, Excipients and Related Methodology. Academic Press, 2011, ISBN 978-0-12-387667-6, S. 282 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Verbindung Chemischer Name CAS empirische Formel
Natürliches Magnesiumsilicathydrat Talk Vorlage:CASRN
Vorlage:CASRN (künstlich)
Mg3Si4O10(OH)2
basisches Magnesiumsilicat Kieselsäure (H2SiO3) Magnesiumsalz (4:3) Vorlage:CASRN Mg3Si4O10(OH)2
Magnesiumsilicatanhydrat Kieselsäure (H6Si2O7) Magnesiumsalz (1:3) Vorlage:CASRN Mg3Si2O7
Magnesiumsilicatdihydrat Kieselsäure Magnesiumsalz Hydrat (1:3:2) Vorlage:CASRN Mg3Si2O7·2 H2O
Magnesiumsilicathydrat Kieselsäure Magnesiumsalz Hydrat Vorlage:CASRN MgO·xSiO2 (x = 1,4 - 4)
Magnesiumtrisilicatanhydrat Magnesiumsiliciumdioxid Vorlage:CASRN Mg2Si3O8
Magnesiumtrisilicathydrat Kieselsäure (H4Si3O8) Magnesiumsalz (1:2) Hydrat Vorlage:CASRN Mg2Si3O8·x H2O
Magnesiumorthosilicat Kieselsäure (H4SiO4) Magnesiumsalz (1:2) Vorlage:CASRN
Vorlage:CASRN
Mg2SiO4
Magnesiummetasilicat Kieselsäure (H2SiO3) Magnesiumsalz (1:1) Vorlage:CASRN MgSiO3
Magnesiummetasilicat Kieselsäure (H2SiO3) Magnesiumsalz Vorlage:CASRN MgxSiO3
Chrysotil Vorlage:CASRN Mg3Si2O5(OH)4
Antigorit Vorlage:CASRN Mg6[(OH)8|Si4O10]
Lizardit Vorlage:CASRN Mg3Si2O5(OH)4

Verwendung

Magnesiumsilicate werden in der analytischen und präparativen Chromatographie als Standard-Absorptionsmittel verwendet. Dies wird unter dem Handelsnamen Florisil® angeboten, welches jedoch eine wechselnde Zusammensetzung aus unterschiedlichen Magnesiumsilicaten besitzt und zum Teil noch bis zu 1 % Natriumsulfat enthält.<ref>Wolfgang Kleiböhmer: Environmental Analysis. Elsevier, 2001, ISBN 978-0-444-50021-2, S. 245 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Weiterhin werden Magnesiumsilicate als Lebensmittelzusatzstoff unter der Bezeichnung E 553a als Füllstoff und Trennmittel verwendet. Sie verhindern dabei die Verklumpung von pulverförmigen Lebensmitteln und werden vom Körper (da nicht verwertbar) unverändert wieder ausgeschieden und gelten deshalb als unbedenklich.<ref>zusatzstoffe-online.de: E 553a - Magnesiumsilikat. </ref>

Sicherheitshinweise

Abgesehen von den üblichen Gefahren von Stoffen in Staubform<ref>Bloß keinen Staub aufwirbeln - Belastungen durch Staub, Rauch, Gase und Dämpfe. BAuA, abgerufen am 9. März 2021.</ref>, sind Magnesiumsilicate gesundheitlich unbedenklich, wenn in ihnen kein Asbest nachgewiesen werden kann. Talk ist dann unbedenklich, wenn es nicht in Faserform vorliegt.<ref name="GESTIS" />

Einzelnachweise

<references />