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Magnesiumtrisilicat

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Strukturformel
Strukturformel von Magnesiumtrisilicat
Allgemeines
Name Magnesiumtrisilicat
Andere Namen
Summenformel Mg2O8Si3
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="Sigma" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
  • Vorlage:CASRN
  • Vorlage:CASRN (Hydrate)<ref name="David B. Troy, Paul Beringer">David B. Troy, Paul Beringer: Remington The Science and Practice of Pharmacy. Lippincott Williams & Wilkins, 2006, ISBN 978-0-7817-4673-1, S. 1297 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
EG-Nummer 239-076-7
ECHA-InfoCard 100.035.509
PubChem 5311266
ChemSpider 4470779
DrugBank DB09281
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 260,86 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Sigma" />

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser<ref name="RömppOnline">Eintrag zu Magnesiumsilicate. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Magnesiumtrisilicat ist eine anorganische chemische Verbindung des Magnesiums aus der Gruppe der Silicate.

Vorkommen

Magnesiumtrisilicat kommt als Hydrat natürlich in Form des Minerals Meerschaum vor.<ref name="Franz v. Bruchhausen, Siegfried Ebel, Eberhard Hackenthal, Ulrike Holzgrabe" />

Gewinnung und Darstellung

Magnesiumtrisilicat kann durch Ausfällen aus Magnesiumsalzlösungen (z. B. Magnesiumchlorid oder Magnesiumsulfat<ref name="David B. Troy, Paul Beringer">David B. Troy, Paul Beringer: Remington The Science and Practice of Pharmacy. Lippincott Williams & Wilkins, 2006, ISBN 978-0-7817-4673-1, S. 1297 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>) mit Alkalisilicaten (wie Natriumsilicat) gewonnen werden. Durch Variation der Ausgangsbedingungen gewinnt man Produkte (Hydrate) unterschiedlicher Zusammensetzung.<ref name="Franz v. Bruchhausen, Siegfried Ebel, Eberhard Hackenthal, Ulrike Holzgrabe">Franz v. Bruchhausen, Siegfried Ebel, Eberhard Hackenthal, Ulrike Holzgrabe: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis Folgeband 5: Stoffe L-Z. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-58388-9, S. 92 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Eigenschaften

Magnesiumtrisilicat ist ein hygroskopisches, weißes, geruch- und geschmackloses Pulver, das unlöslich in Wasser und Ethanol ist.<ref name="Franz v. Bruchhausen, Siegfried Ebel, Eberhard Hackenthal, Ulrike Holzgrabe" /> Die Verbindung zersetzt sich bei Kontakt mit Säuren.<ref name="Michael Ash, Irene Ash">Michael Ash, Irene Ash: Handbook of Preservatives. Synapse Info Resources, 2004, ISBN 978-1-890595-66-1, S. 441 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die Verbindung besitzt eine fast amorphe Struktur aus einzelnen Schichten, die unregelmäßig und nicht einmal parallel übereinander liegen.<ref name="E. J. W. Whittaker">E. J. W. Whittaker: Crystallography An Introduction for Earth Science (and other Solid State) Students. Elsevier, 2013, ISBN 978-1-4832-8556-6, S. 234 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Verwendung

Magnesiumtrisilicat wird zur Herstellung von Meerschaumpfeifen verwendet.<ref name="Franz v. Bruchhausen, Siegfried Ebel, Eberhard Hackenthal, Ulrike Holzgrabe" /> Es wird auch als Rieselhilfe, Farbstoff und anderem in der Kosmetikindustrie eingesetzt.<ref name="Michael Ash, Irene Ash" /> Es wird auch als Antazidum eingesetzt.<ref name="Harald Schmidt">Harald Schmidt: Pharmakologie und Toxikologie für Studium und Praxis; mit 281 Tabellen. Schattauer Verlag, 2007, ISBN 978-3-7945-2295-8, S. 610 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise

<references />