Zum Inhalt springen

Recanati

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. April 2026 um 18:47 Uhr durch imported>Scholless (Söhne und Töchter der Stadt: + 1 Person).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Recanati
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltVorlage:Platzhalterbild
Staat Italien
Region Marken
Provinz Macerata (MC)
Koordinaten 43° 24′ N, 13° 33′ OKoordinaten: 43° 24′ 0″ N, 13° 33′ 0″ O
 {{#coordinates:43,4|13,55|primary
dim=10000 globe= name= region=IT-MC type=city
  }}
Höhe 296 m s.l.m.
Fläche 102 km²
Einwohner 20.630 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Fraktionen Bagnolo, Castelnuovo, Chiarino, Le Grazie, Montefiore, Santa Lucia
Postleitzahl 62019
Vorwahl 071
ISTAT-Nummer 043044
Bezeichnung der Bewohner Recanatesi
Schutzpatron San Vito
Website Gemeinde Recanati

Recanati ist eine italienische Stadt mit 20.630 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) in der Provinz Macerata der Region Marken (Mittel-Ostitalien).

Lage

Die Stadt liegt 30 Kilometer südlich von Ancona und 10 Kilometer von der Adria-Küste entfernt. Unweit befindet sich der „Meereszugang“ und Hafen Porto Recanati. Die Altstadt erstreckt sich auf einem 278 m ü. NN gelegenen Hügelzug zwischen den Flusstälern des Potenza und des Musone.

Sehenswürdigkeiten

Der Dom San Flaviano wurde im 14.–15. Jh. erbaut und birgt unter anderem das Grabdenkmal von Papst Gregor XII., der nach seinem Rücktritt vom Papstamt im Jahre 1415 in Recanati zwei Jahre später starb. Die Kirche San Domenico zeigt ein Steinportal aus dem 15. Jh. von Giuliano da Maiano sowie ein Fresco von Lorenzo Lotto. Darüber hinaus sind zahlreiche Kirchen, malerische alte Adelspaläste, der Palazzo Comunale sowie die Torre del Borgo aus dem 12. Jh. sehenswert. Eine Gemäldegalerie befindet sich in der Villa Colloredo Mels mit Bildern von Lorenzo Lotto.

Religion

Wie die meisten italienischen Städte ist Recanati stark katholisch geprägt. Insbesondere der nahegelegene Wallfahrtsort Loreto mit seiner dortigen Schwarzen Madonna beeinflusst stark das religiöse Bild. Neuerdings haben sich jedoch auch kleine evangelische Gemeinden gegründet.

Seit dem Mittelalter bestand hier eine blühende jüdische Gemeinde. Zur ursprünglich hier ansässigen Familie Recanati zählt der Rabbiner Menachem Recanati aus dem späten 13. Jahrhundert.

Städtepartnerschaften

Seit 2010 besteht eine Städtepartnerschaft mit Blaj in Rumänien.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Im Ort lebten und wirkten

Siehe auch

Weblinks

Commons: Recanati – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende