Zum Inhalt springen

Wiedelah

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. Februar 2026 um 17:10 Uhr durch imported>Magipulus (BKS-Link korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wiedelah
Stadt Goslar
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1379)&title=Wiedelah 51° 58′ N, 10° 35′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1379) 51° 57′ 47″ N, 10° 35′ 4″ O
 {{#coordinates:51,963055555556|10,584444444444|primary
dim=10000 globe= name=Wiedelah region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 130 m
Fläche: 7,18 km²<ref name="destatis" />
Einwohner: 1379 (31. Dez. 2018)<ref name="GoslarStatistik" />
Bevölkerungsdichte: 192 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Eingemeindet nach: Stadt Vienenburg
Postleitzahl: 38690
Vorwahl: 05324
Lage von Wiedelah in Niedersachsen

Wiedelah ist ein Stadtteil der Kreisstadt Goslar im Landkreis Goslar, Niedersachsen, Deutschland. Der Stadtteil hat rund 1400 Einwohner.

Geographie

Der Ort liegt an der Einmündung der Ecker in die Oker, östlich des Harly-Walds in unmittelbarer Nähe zur Bundesautobahn A 36. Jenseits bzw. westlich der Autobahn liegt Vienenburg in etwa zwei Kilometer Entfernung.

Geschichte

Zwischen 1292 und 1297 wurde Wiedelah als Wasserburg erbaut. Sie ersetzte die etwa 2 km nordwestlich gelegene 1291 durch Schleifung zerstörte Harlyburg, deren Steine für den Bau der Wasserburg verwendet wurden. Hier eignete sich die Lage für die Kontrolle der Handelsstraßen von Goslar nach Halberstadt sowie Goslar nach Braunschweig ähnlich gut.<ref>Vgl. Wolff, Carl (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, II/7: Landkreis Goslar, Hannover 1937, S. 265.</ref>

Im Jahre 1312 wurde Wiedelah erstmals urkundlich erwähnt. 1341 wurde Wiedelah Sitz eines stifthildesheimischen Amts. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Wiedelah 1626 durch den Feldherrn Wallenstein erobert.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurde Wiedelah in die Stadt Vienenburg eingegliedert.<ref name="BibISBN" /> Am 1. Januar 2014 erfolgte die Eingemeindung Vienenburgs nach Goslar.<ref name="Vereinigung" />

Einwohnerentwicklung

Entwicklung Jahr Einwohner

<graph> {

 "version": 2,
 "width": 200,
 "height": 130,
 "padding": {"top": 10, "left": 50, "bottom": 30, "right": 10},
 "data": [
   {
     "name": "table",
     "values": [
       {"x": 2013, "y": 1436}, {"x": 2016, "y": 1393},
       {"x": 2017, "y": 1392}, {"x": 2018, "y": 1379}
     ]
   }
 ],
 "scales": [
   {
     "name": "x",
     "type": "ordinal",
     "range": "width",
     "domain": {"data": "table", "field": "x"}
   },
   {
     "name": "y",
     "range": "height",
     "nice": true,
     "domain": {"data": "table", "field": "y"}
   }
 ],
 "axes": [
   {"type": "x", "scale": "x"},
   {"type": "y", "scale": "y"}
 ],
 "marks": [
   {
     "type": "rect",
     "from": {"data": "table"},
     "properties": {
       "enter": {
         "x": {"scale": "x", "field": "x"},
         "width": {"scale": "x", "band": true, "offset": -1},
         "y": {"scale": "y", "field": "y"},
         "y2": {"scale": "y", "value": 0}
       },
       "update": {
         "fill": {"value": "steelblue"}
       },
       "hover": {
         "fill": {"value": "red"}
       }
     }
   }
 ]

} </graph>

2013 1436
2016 1393
2017 1392
2018 1379

2013 zum 7. Januar 2014, ansonsten jeweils zum 31. Dezember des Jahres
Quelle: <ref name="GoslarStatistik" />

Politik

Stadtrat und Bürgermeister

Auf kommunaler Ebene wird Wiedelah vom Stadtrat aus Goslar vertreten. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Ortsvorsteher

Der Ortsvorsteher von Wiedelah ist Klaus-Ulrich Bock.<ref>Nina Sturde: Wiedelah - Der Ortsvorsteher. In: wiedelah.de. Abgerufen am 15. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

(Stand: Kommunalwahl 2021)

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Wiedelah]] Blasonierung: „Gespalten von Gold und Rot; belegt mit einem Lilienzepter in verwechselten Farben.“<ref name="Wappen">Arnold Rabbow: Neues Braunschweigisches Wappenbuch. Die Wappen der Gemeinden und Ortsteile in den Stadt- und Landkreisen Braunschweig, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel, Wolfsburg. Hrsg.: Braunschweiger Zeitung, Salzgitter Zeitung und Wolfsburger Nachrichten. Joh. Heinr. Meyer Verlag, Braunschweig 2003, S. 103.</ref>
Wappenbegründung: Wiedelah gehörte jahrhundertelang zum Hochstift Hildesheim und war Sitz eines fürstbischöflichen Amtes. Daran erinnert der als Lilienstab gestaltete Amtsstab, der im gold-roten Hildesheimer Stiftsschild steht. Das Wappen lehnt sich an ein Siegel des Amtes Wiedelah von 1751 an.

Das Wappen wurde vom Heraldiker Philipp Schmidt gestaltet, am 1. Juni 1965 vom Gemeinderat beschlossen und am 6. August 1965 durch den braunschweigischen Verwaltungspräsidenten genehmigt.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

  • Birgit Arnold (* 1951), Historikerin, Politikerin (FDP/DVP) und Landtagsabgeordnete in Baden-Württemberg
  • Hubert Mania (* 1954), Autor und Übersetzer
  • Hans-Georg Musmann (1935–2025), Elektrotechniker, Entwickler des Audiocodierstandards MP3

Weblinks

Commons: Wiedelah – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="BibISBN"> </ref> <ref name="destatis"> Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13. September 1950. Band 33. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart/Köln August 1952, S. 61, Sp. 2 (Digitalisat [PDF; 26,4 MB; abgerufen am 24. August 2019] Landkreis Goslar, S. 70). </ref> <ref name="GoslarStatistik"> Standortdaten & Statistik Stadt Goslar. Stadt Goslar, 31. Dezember 2018, abgerufen am 26. Mai 2019. </ref> <ref name="Vereinigung"> Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Gesetz über die Vereinigung der Städte Vienenburg und Goslar, Landkreis Goslar. Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 10/2013. Hannover 19. Juni 2013, S. 163 (Digitalisat [PDF; 153 kB; abgerufen am 21. August 2019] S. 7). </ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Altstadt | Baßgeige | Georgenberg (mit Kattenberg) | Hahndorf (mit Grauhof, Gut Grauhof und Kleinsthofsiedlung) | Hahnenklee-Bockswiese (mit Hahnenklee und Bockswiese) | Immenrode (mit Mühlenberg-Siedlung und Probsteiburg) | Jerstedt | Jürgenohl (mit Fliegerhorst und Kramerswinkel) | Lengde | Lochtum | Ohlhof (mit Gut Ohlhof) | Oker (mit Romkerhalle) | Rammelsberg (mit Siemensviertel und Rosenberg) | Steinberg | Sudmerberg | Vienenburg (mit Wöltingerode und Wennerode) | Weddingen | Wiedelah

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein