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Mike Fuhrig

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Mike Fuhrig
Spielerinformationen
Geburtstag 17. April 1965
Geburtsort Schlema, DDR
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutschland deutsch
Körpergröße 1,98 m
Spielposition Kreisläufer
Rückraum Mitte
Wurfhand rechts
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
?–? Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Wismut Aue
?–1990 Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg SC Leipzig
1990–2004 DeutschlandDeutschland SG Wallau/Massenheim
2004–2006 DeutschlandDeutschland HSG Vulkan Vogelsberg
Nationalmannschaft
  Spiele (Tore)
DeutschlandDeutschland Deutschland 165 (170)<ref>dhb.de: Einsätze Deutsche Nationalmannschaft, abgerufen am 14. Januar 2016.</ref>
Stationen als Trainer
von – bis Station
2007–2009 DeutschlandDeutschland SG Wallau/Massenheim/SG Wallau
2009–2010 DeutschlandDeutschland HSG FrankfurtRheinMain
2010–2012 DeutschlandDeutschland SG 09 Kirchhof
2012–2013 DeutschlandDeutschland SG Bruchköbel
2013–2014 DeutschlandDeutschland HSG Maintal
2015–2017 DeutschlandDeutschland TSV Eintracht Böddiger
2017– DeutschlandDeutschland HSG Baunatal
Stand: 4. Oktober 2022

Mike Fuhrig (* 17. April 1965 in Schlema) ist ein ehemaliger deutscher Handballspieler.

Fuhrig erlernte das Handballspiele in Aue und spielte 15 Jahre für die Erstligamannschaften von Wismut Aue und SC Leipzig, danach 14 Jahre für den Bundesligisten SG Wallau/Massenheim. Er gewann mit dieser Mannschaft den IHF-Cup (Vorläufer des EHF-Cups). Mit seinem Club nahm er zweimal am Euro-City-Cup und einmal am EHF-Cup teil.<ref>Mike Fuhrig auf eurohandball.com, eingesehen am 1. November 2008.</ref> Aufgrund seiner Verdienste wurde er zum Ehrenspielführer ernannt.

Ab 2007 war Fuhrig Trainer für die SG Wallau/Massenheim, die sich 2008 in SG Wallau umbenannte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />SG 09 Kirchhof aktuell: Mike Fuhrig jetzt Trainer beim Drittligist (Memento vom 14. September 2010 im Internet Archive) auf hessensport24.de vom 28. Juni 2010, abgerufen am 27. Juni 2014.</ref> Zwei Jahre später bildete Wallau mit mehreren Vereinen der Region die HSG FrankfurtRheinMain, dessen Trainerposten er übernahm. Im Februar 2010 trennten sich Fuhrig und die HSG im beiderseitigen Einvernehmen.<ref>handballfrankfurt.de, eingesehen am 11. Februar 2010.</ref> Im Jahr 2010 übernahm Fuhrig die Damenmannschaft der SG 09 Kirchhof.<ref>hna.de: Fuhrig Trainer in Kirchhof, eingesehen am 14. Januar 2016.</ref> Im März 2012 wurde sein Vertrag aufgelöst.<ref>Weiss löst Fuhrig ab auf hna.de, eingesehen am 15. Oktober 2012.</ref> In der Saison 2012/13 trainierte er den Oberligisten SG Bruchköbel.<ref>Fuhrig coacht SG Bruchköbel auf mittelhessen.de, eingesehen am 20. Oktober 2012.</ref> Anschließend übernahm Fuhrig die HSG Maintal,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />fnp.de: Mike Fuhrig soll es richten (Memento vom 24. Dezember 2014 im Internet Archive), abgerufen am 24. Dezember 2014</ref> mit der er 2014 in die Landesliga aufstieg. Im Dezember 2014 trennte sich die HSG Maintal von ihm.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />fnp.de: HSG Maintal trennt sich von Fuhrig und Balentovic (Memento vom 24. Dezember 2014 im Internet Archive), abgerufen am 24. Dezember 2014</ref> Ab dem Sommer 2015 war er Trainer bei der Frauenmannschaft des TSV Eintracht Böddiger.<ref>handball-world.com: Ex-Nationalspieler übernimmt Frauen-Oberligist, abgerufen am 14. April 2015</ref> Seit der Saison 2017/18 betreut Fuhrig den nordhessischen HSG Baunatal,<ref>hna.de: Fuhrig verlässt Böddiger: Handball-Trainer heuert nach der Saison in Baunatal an, abgerufen am 24. August 2017</ref> mit der er 2022 in die Oberliga aufstieg.<ref>hna.de: Meister HSG Baunatal überzeugt, abgerufen am 4. Oktober 2022</ref>

Fuhrig bestritt 165 Länderspiele für die deutsche Männer-Handballnationalmannschaft. Er war auf verschiedenen Spielpositionen flexibel einsetzbar. So spielte der gelernte Rückraum-Mitte-Spieler gelegentlich auch auf Rückraum Links und später regelmäßig als Kreisläufer.

Erfolge

Fuhrig wurde mit der SG Wallau/Massenheim zweimal Deutscher Meister (1992, 1993) und zweimal Pokalsieger (1993, 1994). Auf Vereinsebene war sein größter Erfolg der Gewinn des IHF-Cups (1992). Er trug als Kapitän und „Abwehrchef“ entscheidend zu den Erfolgen seines Vereins bei.

Seine internationale Karriere führte ihn zu zahlreichen großen Turnieren. Mit der DDR-Auswahlmannschaft nahm er 1988 an den Olympischen Spielen in Seoul (7. Platz) teil. Bereits 1986 konnte er mit dieser Mannschaft den dritten Platz bei der WM in der Schweiz erzielen, 1990 in der Tschechoslowakei den siebten, für den DHB spielte er bei der WM 1993 in Schweden (6. Platz).<ref>Alle Weltmeister auf welt.de, abgerufen am 27. Juni 2014.</ref> Mike Fuhrig kommt aus einer Sportfamilie. Seine Schwester nahm im Rudern an den Olympischen Spielen teil und sein Vater ist heute noch beim TTV Auerhammer in der Tischtennis-Kreisklasse aktiv.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />