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Hauptstuhl

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen von Hauptstuhl.png
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 49° 24′ N, 7° 29′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07335012}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 49° 24′ N, 7° 29′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Landstuhl
Höhe: 241 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07335012}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 66851
Vorwahl: 06372
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 012
Adresse der Verbandsverwaltung: Kaiserstraße 49
66849 Landstuhl
Website: www.vglandstuhl.de
Ortsbürgermeister: Nader Samadi Tehrani (Wählergruppe)
Lage der Ortsgemeinde Hauptstuhl im Landkreis Kaiserslautern
Datei:Hauptstuhl in KL.svg
Karte

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Hauptstuhl ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Landstuhl an.

Geographie

Hauptstuhl liegt am Rande des Pfälzerwalds etwa 15 km östlich von Homburg und etwa 25 km westlich von Kaiserslautern. Im Norden hat Hauptstuhl Anteil an der Westpfälzischen Moorniederung, auch als Landstuhler Bruch bekannt. Südlich der Ortschaft erhebt sich die dicht bewaldete Sickinger Stufe, die Abbruchkante der Sickinger Höhe.

Zu Hauptstuhl gehört auch der Wohnplatz „Forsthaus Neubau“.<ref name="GV2022p146">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geschichte

Hauptstuhl wurde erstmals urkundlich im Jahre 1547 als Habstall erwähnt. Der Ort entstand erst im 16. Jahrhundert und lag in der Nähe der wohl zu Beginn des 16. Jahrhunderts untergegangenen Wüstung Ruppach.

Das Dorf Hauptstuhl gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum sogenannten Kleingericht der Herrschaft Landstuhl, das im Besitz der Freiherren von Sickingen der Linie zu Sickingen war.

Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer im Ersten Koalitionskrieg besetzt. Von 1798 bis 1814 gehörte Hauptstuhl zum Kanton Landstuhl im Departement Donnersberg.

Aufgrund der auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen kam das Gebiet im Juni 1815 zunächst zu Österreich und wurde 1816 auf der Grundlage eines Staatsvertrags an das Königreich Bayern abgetreten. Unter der bayerischen Verwaltung gehörte Hauptstuhl von 1817 an zum Landkommissariat Homburg im Rheinkreis, ab 1862 zum Bezirksamt Homburg. Da ein Teil des Bezirksamts – einschließlich Homburg selbst – 1920 dem neu geschaffenen Saargebiet zugeschlagen wurde, wechselte der Ort ins Bezirksamt Kaiserslautern und wurde bis 1938 von einer in Landstuhl ansässigen Bezirksamtsaußenstelle verwaltet. 1938 wurde der Ort in den Landkreis Kaiserslautern eingegliedert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde Hauptstuhl innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des Regierungsbezirks Pfalz im damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hauptstuhl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref><ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten</ref>

Jahr Einwohner
1815 140
1835 382
1871 369
1905 504
1939 799
1950 930
Jahr Einwohner
1961 1.140
1970 1.125
1987 1.094
1997 1.193
2005 1.278
2024 1.199

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Hauptstuhl besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Sitzverteilung:

Wahl SPD CDU WGS<templatestyles src="FN/styles.css" /> a Gesamt
2024 5 4 7 16 Sitze<ref>Gemeinderatswahl Hauptstuhl 2024. Verbandsgemeinde Landstuhl, 9. Juni 2024, abgerufen am 7. Juli 2024.</ref>
2019 10 6 16 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Gemeinderatswahl 2019 Hauptstuhl. Abgerufen am 1. November 2019.</ref>
2014 9 7 16 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Gemeinderatswahl 2014 Hauptstuhl. Abgerufen am 1. November 2019.</ref>
2009 10 6 16 Sitze
2004 9 7 16 Sitze

<templatestyles src="FN/styles.css" />

a 
WGS: Wählergruppe Samadi Tehrani

Bürgermeister

Nader Samadi Tehrani (Wählergruppe Samadi Tehrani) wurde am 4. September 2024 Ortsbürgermeister von Hauptstuhl.<ref>Gabriele Schöfer: Was sich der neue Ortsbürgermeister Nader Samadi Tehrani vorgenommen hat. In: Die Rheinpfalz. Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Ludwigshafen, 2. August 2014, abgerufen am 5. September 2024 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 hatte er sich mit 52,9 % gegen den bisherigen Amtsinhaber durchgesetzt.<ref>Direktwahl: Ortsbürgermeister Hauptstuhl 2024. Verbandsgemeinde Landstuhl, 9. Juni 2024, abgerufen am 7. Juli 2024.</ref>

Samadi Tehranis Vorgänger Gerald Bosch (SPD) hatte das Amt 2014 von Wolfgang Siegrist (SPD) übernommen, der 15 Jahre Ortsbürgermeister war.<ref>Willi Maue, Gabriele Schöfer: Gerald Bosch kandidiert für dritte Amtszeit. In: Die Rheinpfalz. Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Ludwigshafen, 14. Februar 2014, abgerufen am 5. September 2024.</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Hauptstuhl]] Blasonierung: „In dem von Schwarz und Silber geteilten Schild befinden sich oben fünf silberne Kugeln, unten ein roter Schrägrechtswellenbalken, begleitet beiderseits von je einem grünen Eichenblatt mit goldener Eichel.“
Wappenbegründung: Die silbernen Kugeln sind aus dem Wappen der Grafen von Sickingen, welche über die Ortschaft im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit herrschten. Der rote Balken soll an die untergegangene Ortschaft Ruppach (Rotbach) erinnern, die einst auf der Gemarkung Hauptstuhls existierte. Das Eichenlaub steht für die Waldweiderechte, die das Dorf im Reichswald hatte und für den Waldreichtum.

Verkehr

Datei:Hauptstuhl Bahnhof.jpg
Bahnhof Hauptstuhl

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Hauptstuhl prägen zwei Kirchen unterschiedlicher Konfessionen das Ortsbild. Die katholische St. Ägidius-Kirche befindet sich im Ortszentrum in der Kirchenstraße und ist durch ihren markanten Zwiebelturm eine Besonderheit in der Region. Die evangelische Kirche ist ein schlichter Saalbau mit Dachreiter in der Schulstraße. Als Saalkirche besitzt sie einen rechteckigen, nicht unterteilten Innenraum ohne Seitenschiffe oder Säulen – eine Bauform, die typisch für kleinere protestantische Dorfkirchen ist und auf Funktionalität sowie gute Sicht- und Hörverhältnisse ausgerichtet ist.

Hauptstuhl liegt an der Nordroute des Pfälzer Jakobsweges, die von Speyer über Landstuhl und Bruchmühlbach-Miesau nach Hornbach verläuft.

Öffentliche Einrichtungen

Datei:Hauptstuhl Bürgerhaus (1).jpg
Ehemaliges Bahnhofsgebäude – heute Bürgerhaus
Datei:Hauptstuhl Grundschule.jpg
Rotbach-Grundschule Hauptstuhl

Hauptstuhl verfügt über mehrere öffentliche Einrichtungen, darunter das Bürgerhaus, die Multifunktionshalle, die Rotbach-Grundschule, einen Kindergarten sowie die Freiwillige Feuerwehr.

Bürgerhaus

Das Bürgerhaus der Ortsgemeinde befindet sich in der Bahnhofstraße. Es ist im ehemaligen Bahnhofsgebäude von Hauptstuhl untergebracht.

Multifunktionshalle

Die Multifunktionshalle Hauptstuhl liegt in der Kaiserstraße neben der katholischen Kirche.

Grundschule und Kindergarten

  • Rotbach‑Grundschule Hauptstuhl, Grundschule für ortsansässige Kinder.
  • Kindergarten Hauptstuhl, Betreuungseinrichtung unter Trägerschaft der Ortsgemeinde.

Freiwillige Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Hauptstuhl übernimmt Aufgaben des Brand- und Katastrophenschutzes sowie der technischen Hilfeleistung in der Gemeinde.

In Hauptstuhl geboren

Siehe auch

Literatur

  • Josef Quirin: Heimatbuch der Gemeinde Hauptstuhl. Hauptstuhl 1995, Arbogast Verlag, 592 S., ISBN 3-87022-216-6.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

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