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Paracelsus-Kliniken

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. März 2026 um 13:53 Uhr durch imported>Seitenvermerk (Zahl der Einrichtungen und Standorte war veraltet, die Rehakliniken wurden an Vitrea/Vamed verkauft und gehören nicht mehr zu Paracelsus. Die Nordseeklinik Helgoland gehört nicht mehr zu Paracelsus, ebenso die Klinik Hemer (daher Bild gelöscht). Es sind inzwischen weniger Mitarbeiter, daher Zahl angepasst. Jahresumsatz ausgeblendet, da dieser nach der Verkleinerung der Gruppe nicht mehr stimmen kann. Logo ausgeblendet, da die Gruppe ein neues Logo hat.).
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Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA
Rechtsform GmbH & Co. KGaA
Gründung 1968
Sitz Osnabrück DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung Phillip Fröschle, Timon Gripp
Mitarbeiterzahl ca. 2.000
Branche Gesundheitswesen
Website www.paracelsus-kliniken.de
Stand: 2025

Die Paracelsus Kliniken sind eine deutsche Klinikgruppe mit Hauptsitz in Osnabrück.

Unternehmensprofil

Die Paracelsus Kliniken zählen mit fünf Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung, zwei spezialisierten Fachkliniken, sowie medizinischen Versorgungszentren zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen insgesamt ca. 2.000 Mitarbeiter jährlich mehr als 30.000 stationäre Patienten.

Die Paracelsus-Kliniken wurden 1968 von dem Mediziner und Unternehmer Hartmut Krukemeyer gegründet. Sie wurden in zweiter Generation von dessen Sohn Manfred Georg Krukemeyer, ebenfalls Mediziner, weitergeführt.

Nachdem die Geschäftsführung der Paracelsus-Kliniken im Dezember 2017 beim Amtsgericht Osnabrück einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt hatte, wurde die Insolvenz am 1. August 2018 durch die Übernahme der Klinikgruppe durch die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Porterhouse Group beendet. Inhaber der Porterhouse Group ist Felix Happel.

Konzernhistorie

Die Ursprünge der Paracelsus-Kliniken gehen auf die Grundsteinlegung der Paracelsus-Klinik Osnabrück im Jahr 1968 zurück. Mit dem Konzept der Praxiskliniken wurde bereits Ende der 1960er-Jahre eine Integration zwischen stationärer und ambulanter Versorgung nicht nur durch den behandelnden Arzt, sondern auch räumlich realisiert. So können Geräte übergreifend ausgelastet, unnötige Doppeluntersuchungen und Zeitverluste in der Behandlung der Patienten vermieden werden. Die medizinische Versorgung aus einer Hand steht im Vordergrund.

Das Praxisklinik-Konzept wurde später durch einen Forschungsbericht des Bundesministeriums am Beispiel der Paracelsus-Klinik Bad Ems wissenschaftlich begleitet: Es wird noch heute in den Grundstrukturen als vorbildlich für andere Krankenhäuser beurteilt.

In den 1970er- und 1980er-Jahren wurden zunächst weitere Akut-Krankenhäuser in ganz Deutschland in die private Trägerschaft übernommen. Mit dem Betrieb der ersten Rehabilitationsklinik hat sich das Unternehmen gegen Ende der 1980er-Jahre ein weiteres wirtschaftliches Standbein aufgebaut.

Verkauf der Akutklinik Osnabrück

Im November 2019 wurde bekannt, dass die Paracelsus-Stammklinik in Osnabrück an die Krankenhausgruppe Niels-Stensen-Kliniken aus Georgsmarienhütte verkauft wurde. Zuvor war eine geplante Beteiligung der städtischen Klinikum Osnabrück GmbH an dem Klinikstandort gescheitert. Zudem wurde eine Zusammenarbeit zwischen den Paracelsus-Kliniken und den Niels-Stensen-Kliniken im Bereich Digitalisierung vereinbart. Obwohl die Osnabrücker Klinik seit Juli 2020 unter dem Namen Niels-Stensen-Kliniken läuft, war der Vertrag über den Verkauf mit Stand November 2021 noch nicht rechtskräftig, da er an eine Übertragung der Versorgungsaufträge im Krankenhausplan des Landes gebunden ist. Der zuständige Landesausschuss hatte darüber jedoch bis zu dem Zeitpunkt noch keine Entscheidung getroffen.<ref>Land vertagt Entscheidung zur Versorgungsstruktur der Osnabrücker Region erneut, Pressemitteilung auf niels-stensen-kliniken.de, 30. November 2021, abgerufen am 2. Februar 2022.</ref> Die endgültige Entscheidung fiel im Juni 2022, womit der Kauf auch rechtlich abgeschlossen ist.<ref>Planungsausschuss stimmt dem Vorschlag des Sozialministeriums zur Versorgungsstruktur in der Osnabrücker Region zu, Pressemitteilung auf niels-stensen-kliniken.de, 15. Juni 2022, abgerufen am 16. Juni 2022.</ref> Der Standort wurde damit zu einer Betriebsstätte des Marienhospitals Osnabrück.

Organe

Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) ist Phillip Fröschle. Für die Paracelsus Kliniken besteht ein Aufsichtsrat aus elf Mitgliedern. Aufsichtsratsvorsitzender ist Felix Happel, Porterhouse Group.

Paracelsus-Kliniken

Akutkliniken

  • Paracelsus-Klinik Adorf/Schöneck
  • Paracelsus-Klinik am Silbersee Langenhagen
  • Paracelsus-Klinik Bremen
  • Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg
  • Paracelsus-Klinik München

Fachkliniken

  • Paracelsus-Elena-Klinik Kassel
  • Paracelsus-Klinik Golzheim Düsseldorf

Weblinks

Commons: Paracelsus-Kliniken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>