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BTEX

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BTEX oder BTXE ist eine Abkürzung für die aromatischen Kohlenwasserstoffe Benzen, Toluol, Ethylbenzol und die Xylole.<ref>H.-J. Voigt, T. Wippermann: Handbuch zur Erkundung des Untergrundes von Deponien und Altlasten. Springer, 1998, ISBN 978-3-540-59464-2.</ref> Es handelt sich bei ihnen um flüchtige organische Verbindungen. Als Rohstoffe sind die BTEX für die Petrochemie von Bedeutung.<ref>Deeb, R.A., Hu, H.-Y., Hanson, J.R., Scow, K.M., and Alvarez-Cohen, L.: Substrate Interactions in BTEX and MTBE Mixtures by an MTBE-Degrading Isolate. In: Environ. Sci. Technol. Band 35, Nr. 2, 2001, S. 312–317, doi:10.1021/es001249j.</ref> In der Umweltanalytik bedeutet die Kurzform BTX einen Summenparameter für „leichtflüchtige aromatische Kohlenwasserstoffe“.

BTEX-Kohlenwasserstoffe
Datei:Skeletal structure of benzene.svg Datei:Toluol.svg Datei:Ethylbenzol.svg
Benzol
Sdp. 80 °C
Toluol
Sdp. 111 °C
Ethylbenzol
Sdp. 136 °C
Datei:Para-Xylol - para-xylene 2.svg Datei:Meta-Xylol - meta-xylene 2.svg Datei:Ortho-Xylol - ortho-xylene 2.svg
para-Xylol
Sdp. 138 °C
meta-Xylol
Sdp. 139 °C
ortho-Xylol
Sdp. 144 °C

Umweltgefahren

Diese Substanzen können aus bestimmten Lösungsmitteln (beispielsweise Solvent Naphtha), Altablagerungen (etwa von Gaswerken), Abgasen von Kraftfahrzeugen oder durch Versickern von Treibstoffen oder von Abwässern aus der Erdöl- und Erdgasförderung (Formationswässer, Flowback aus der unkonventionellen Förderung mittels Hydraulic Fracturing) als Schadstoffe in das Grundwasser und somit auch ins Trinkwasser gelangen. Die Giftwirkung besteht in Leberschäden und chronischen Nervenschäden. Benzol ist zusätzlich krebserregend.

Einzelnachweise

<references />