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Kybernetik zweiter Ordnung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Kybernetik zweiter Ordnung bezeichnet eine progressive intellektuelle Bewegung in der Kybernetik, die auf Heinz von Foerster zurückgeht. Er leitet aus der Erzeugung subjektiver Realitäten im Nervensystem eines Individuums eine Theorie ab, die in ihrer extremen Form als Beobachtung der Beobachtung (Beobachtung zweiter Ordnung) den Begriff einer objektiven Realität eliminiert und stattdessen den „Eigenwert“ des kognitiven Systems als Ergebnis von Rekursionsprozessen beschreibt.

Zumindest aber müsse der Beobachter eines Systems, sofern als Teil dessen aufgefasst, in die Beschreibung und Erklärung des Systems mit einbezogen werden.

Literatur

  • Heinz von Foerster: Cybernetics of Cybernetics, The Control of Control and the Communication of Communication – Original edition prepared by the students enrolled in the ‘Cybernetics of Cybernetics’, a course during the Fall Semester 1973 through the Spring Semester of 1974 at the University of Illinois, Urbana, Illinois. 2. Auflage. Future Systems Inc., Minneapolis MN 1995, ISBN 0-9647044-0-4.
  • Francis Heylighen & Cliff Joslyn: Cybernetics and Second-Order Cybernetics. (PDF; 218 kB) In: Encyclopedia of Physical Science & Technology.

Weblinks

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Grundlagen:

Komplexitätstheorie | Kybernetik zweiter Ordnung | Radikaler Konstruktivismus | Varietät (Kybernetik)

Methoden:

Automatentheorie | Entscheidungstheorie | Spieltheorie | Informationstheorie | Informetrie | Konnektionismus | Semiotik | Synergetik | Systemtheorie | Systemwissenschaft | Künstliche Intelligenz

Anwendung:

Anthropokybernetik | Bildungskybernetik | Biokybernetik | Medizinische Kybernetik | Biomedizinische Kybernetik | Neuroinformatik | Psychokybernetik | Soziokybernetik | Systembiologie | Technische Kybernetik

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