Zum Inhalt springen

Bahnhof Trieste Centrale

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Februar 2026 um 18:01 Uhr durch imported>Zollernalb (HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1878).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Trieste Centrale
Trieste railway station (4).JPG
Daten
Betriebsstellenart Bahnhof
Lage im Netz Endbahnhof
Bauform Kopfbahnhof
Bahnsteiggleise 9
IBNR 8300107
Eröffnung 19. Juni 1878
Webadresse Profil auf rfi.it
Architektonische Daten
Architekt Wilhelm von Flattich
Lage
Stadt/Gemeinde Triest
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Friaul-Julisch Venetien
Staat Italien
Koordinaten 45° 39′ 30″ N, 13° 46′ 18″ OKoordinaten: 45° 39′ 30″ N, 13° 46′ 18″ O
 {{#coordinates:45,65835|13,77165|primary
dim=2000 globe= name=Trieste Centrale region=IT-36 type=railwaystation
  }}
Höhe (SO) m s.l.m.
Eisenbahnstrecken Bahnstrecken bei Trieste Centrale
Liste der Bahnhöfe in Italien

Trieste Centrale (offiziell stazione ferroviaria di Trieste Centrale, abgekürzt Trieste C.le; einst Triest Südbahnhof) ist der Hauptbahnhof der norditalienischen Stadt Triest und einer der wichtigsten Bahnhöfe der autonomen Region Friaul-Julisch Venetien.

Lage

Der Bahnhof befindet sich an der Piazza della Libertà am westlichen Ende des Stadtviertels Borgo Teresiano in unmittelbarer Nähe des alten Freihafens von Triest. Der Kopfbahnhof verfügt über neun Bahnsteiggleise und wird jährlich von ca. sechs Millionen Passagieren genutzt.

Geschichte

Das heutige Schienenverkehrsnetz der Stadt Triest, seinerzeit die größte und bedeutendste Hafenstadt der österreichischen Monarchie, basiert im Wesentlichen auf Bahnstrecken aus der altösterreichischen Verwaltung. Die österreichische Eisenbahngesellschaft k.k. Südliche Staatsbahn eröffnete den Hauptbahnhof der Stadt Triest am 27. Juli 1857 zusammen mit dem letzten Abschnitt von Adelsberg als Endbahnhof der Österreichischen Südbahn von Wien.<ref>Wilhelm Koch: Eisenbahn-Stations-Verzeichniss der dem Vereine Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen angehörigen, sowie der übrigen im Betriebe oder Bau befindlichen Eisenbahnen Europa's. 4. Auflage. Barthol, Berlin 1872, OCLC 162670413, S. 52–53 (archive.org [abgerufen am 29. November 2023]).</ref>

Der Hauptbahnhof der Stadt Triest wurde direkt am Alten Hafen auf aufgeschüttetem Land errichtet. Die Anbindung Triests an die neue Eisenbahn-Hauptachse führte zu einem weiteren wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt und stärkte deren Position im Habsburgerreich. Mit der Privatisierung der Südlichen Staatsbahn ging der Bahnhof am 23. September 1858 in die Verwaltung der Südbahn-Gesellschaft über.<ref>Österreichische Südbahn. In: Victor von Röll (Hrsg.): Enzyklopädie des Eisenbahnwesens. 2. Auflage. Band 7: Kronenbreite–Personentarife. Urban & Schwarzenberg, Berlin / Wien 1915, S. 444.</ref>

Das heutige Stationsgebäude wurde von dem deutsch-österreichischen Architekten und Baudirektor der Südbahn-Gesellschaft, Wilhelm von Flattich, geplant und am 19. Juni 1878 eingeweiht.

Am 2. Juli 1914<ref>Wladimir Aichelburg: Sarajevo – das Attentat 28. Juni 1914. Das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este in Bilddokumenten. 2. Auflage. Wien 1999, S. 79.</ref> wurden die Särge des beim Attentat von Sarajevo umgekommenen österreichisch-ungarischen Thronfolgerpaares Erzherzog Franz Ferdinand und Sophie von Hohenberg über diesen Bahnhof per Südbahn nach Wien überführt, nachdem sie vorher an Bord der Viribus Unitis nach Triest gebracht worden waren.

Anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des Ersten Weltkrieges wurde am 28. Juli 2014 ein Gedenkstein für die an diesem Tag 100 Jahre zuvor zur Front abgerückten Soldaten errichtet.

Galerie

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />