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Lancia Appia

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Lancia
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Lancia Appia (1953–1956)
Appia
Produktionszeitraum 1953–1963
Klasse Untere Mittelklasse
Karosserieversionen Limousine, Kombi, Kastenwagen, Coupé, Cabriolet
Motoren Ottomotoren:
1,1 Liter
(28–44 kW)
Länge 3865 mm
Breite 1420 mm
Höhe 1422 mm
Radstand 2350–2510 mm
Leergewicht 820–920 kg

Vorgängermodell Lancia Ardea
Nachfolgemodell Lancia Fulvia

Der Lancia Appia ist ein Pkw-Modell des Automobilherstellers Lancia, das von Frühjahr 1953 bis Herbst 1963 in drei unterschiedlichen Serien gefertigt wurde. In der ersten Serie (1953–1956) wurden 20.005, in der zweiten (1956–1959) 22.424 und in der dritten (1959–1963) 55.577 Fahrzeuge gebaut.

Modellgeschichte

Der Appia war teurer als der Fiat 1100 und nicht so schnell wie die Alfa Romeo Giulietta. Wie schon der Vorgänger Ardea und der Fiat 1100 vor dem Krieg hat er keine B-Säule,<ref>http://www.zuckerfabrik24.de/fiat/pics/508c_tst23.jpg</ref> sodass sich mit den gegenläufigen Türen ein großer Raum öffnet. Der Vierzylinder-V-Motor mit eng zusammenstehenden Zylindern (Bankwinkel 10,14°) hat zwei obenliegende Nockenwellen, halbkugelförmige Brennräume und eine zweifach gelagerte Kurbelwelle. Die Vorderräder sind einzeln an einer Geradeführung mit Schiebehülsen aufgehängt;<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. April 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sportscarshop.com</ref> hinten hat der Appia eine Starrachse an Blattfedern mit Teleskopstoßdämpfern. Er hat eine einfache Schneckenlenkung und an allen Rädern hydraulisch betätigte Trommelbremsen. Anders als bei der größeren Aurelia wurde bei der Appia auf die Platzierung des Getriebes an der Hinterachse (Transaxle) verzichtet. Durch den leichteren und im Motorraum weit hinten verbauten 4-Zylinder, eine Aluminium Motorhaube und die Platzierung der schweren Batterie unter dem Kofferraumboden erreicht die Appia Limousine auch so eine fast ideale Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Bei der 1. Serie der Appia Limousine wurden zudem weite Teile der Karosserie und Anbauteile aus Aluminium gefertigt, was zum einen teuer zu produzieren, zum anderen nicht besonders alltagstauglich war, so dass Lancia in den weiteren Serien auf großflächigen Anwendung von Aluminium verzichtete.<ref>Fornai, Alberto; Puttini, Sergio: Media, robusta, di panno vestita. La Manovella, November 1984, S. 55–61.</ref>

Außer der Limousine wurden zwei Coupé-Versionen von Zagato, eine von Pininfarina sowie ein Cabriolet von Carrozzeria Vignale produziert. Ebenso gab es auf Basis der dritten Serie eine Kombiversion „Giardinetta“ von Viotti. Spezialbetriebe wie Carrozzeria Garavini stellten unter anderem Krankenwagen auf Appia-Basis her.

Motoren

Model Produktionsjahr Motor Hubraum Leistung Fuel system
Limousine (1. Serie) 1953–1956 V4 1089 cm³ 38 PS (28 kW) Vergaser
Limousine (2. Serie) 1956–1959 43 PS (32 kW)
Limousine (3. Serie) 1959–1963 48 PS (35 kW)
Coupé, Cabrio 1956–1963 53 PS (39 kW)
GTS 1956–1958 58 PS (43 kW)
Sport 1960–1963 60 PS (44 kW)

Galerie

Weblinks

Commons: Lancia Appia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Aktuelle Modelle: Ypsilon (L21)

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Busse / Obusse: CL51 / TL51 | Esagamma | Esatau | Omicron | Ro | Tetrajota | Trijota

Militärfahrzeuge: 3Ro | 6Ro | CL51 (Z20) | EsaRo | 1Z | Lince | TL51 (Z30)

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