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Helmut Hadwiger

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Helmut Hadwiger Vorlage:SportPicto
Nation OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Geburtstag 17. April 1922
Geburtsort VillachOsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Sterbedatum 28. Oktober 2004
Sterbeort VillachOsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Karriere
Verein SV Villach<ref>ASVÖ Newsletter 1/2007. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 17. Dezember 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.asvoe.at</ref>
Pers. Bestweite 77,5 m
 

Helmut(h) Franz Hadwiger (* 17. April 1922 in Villach;<ref name="Geburtsbuch">Geburtsbuch Villach-St. Nikolai, tom. XIX, fol. 87 (Faksimile), abgerufen am 16. Januar 2024</ref> † 28. Oktober 2004 ebenda<ref name="Geburtsbuch"/>) war ein österreichischer Skispringer. Er sprang für den SV Villach.

Werdegang

Helmut Hadwiger wurde am 17. April 1922 als Sohn des Gemeindebeamten Josef Hawiger (* 31. Jänner 1884) und dessen Ehefrau Josefine (geborene Wolfger; * 27. August 1890) in Villach geboren und am 27. April 1922 auf den Namen Helmut(h) Franz getauft.<ref name="Geburtsbuch"/> Die Eltern hatten am 18. September 1913 geheiratet.<ref name="Geburtsbuch"/> Am 8. Juli 1937 wurde er konfirmiert und trat am 14. Mai 1938 aus der römisch-katholischen Kirche aus.<ref name="Geburtsbuch"/>

Am 27. November 1948 wurde Helmut Hadwiger in Judenburg standesamtlich getraut.<ref name="Geburtsbuch"/>

In den Jahren von 1937 bis 1940 war er der beste Jugendspringer Österreichs. Punktgleich mit dem Ersten wurde er 1939 bei der gesamtdeutschen Jugendmeisterschaft Zweiter. Später wurde er zur Wehrmacht eingezogen und schwer verletzt. Von einem Oberschenkelschussbruch blieb ihm ein 5 cm kürzeres und versteiftes Bein. Eisern trainierte er, um das steife Bein wieder beweglich zu machen und kämpfte sich zurück an die österreichische Spitze.

Helmut Hadwiger qualifizierte sich in Seefeld für die Olympischen Spiele 1948 in St. Moritz, wo er den 35. Platz auf der Normalschanze erreichte. Weitere drei Olympiateilnahmen sollten folgen: 1960 in Squaw Valley als Nordischer Mannschaftsführer und bei den zwei Spielen 1964 und 1976 in Innsbruck als FIS-Kampfrichter.

Sein Schanzenrekord mit 77,5 m auf der alten Möltschacher Schanze aus dem Jahr 1949 vor über 3.000 Zuschauern wurde erst in den 1990er Jahren gebrochen.

Nach seiner aktiven Karriere blieb er als Kampfrichter dem Skisport verbunden, von 1957 bis 1982 als internationaler FIS-Sprungrichter. Für seine vielfältigen Tätigkeiten wurde er Ehrenmitglied des Landesskiverbandes Kärnten und des ÖSV.

Am 28. Oktober 2004 starb Hadwiger im Alter von 82 Jahren im Landeskrankenhaus Villach.<ref name="Geburtsbuch"/>

Sportliche Erfolge

  • Kärntner Schülermeister 1932, 1934
  • Kärntner Jugendmeister 1935, 1938, 1939
  • Österreichischer Jugendmeister 1937
  • 2. Platz gesamtdeutsche Jugendmeisterschaft 1939
  • Kärntner Meister 1947
  • Teilnehmer Olympische Spiele 1948 St. Moritz, Platz 35

Literatur

  • Festschrift "75 Jahre Schiläufervereinigung Villach", 15. Oktober 1983
  • Festschrift "75 Jahre Landesskiverband Kärnten", 1983
  • Chronik "90 Jahre Skiläufervereinigung Villach"
  • Chronik "Legenden – Mythen – Idole: 100 Jahre Schisport in Villach"
  • Landesschiverband und Kleine Zeitung (Hrsg.): Vom Großglockner zum Klammer-Stich – 100 Jahre Schisport in Kärnten. Chronikteil, Carinthia Verlag 2007, ISBN 978-3-85378-622-2.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />