Heino
Heinz Georg Kramm (* 13. Dezember 1938 in Düsseldorf) ist ein deutscher Musiker, der unter dem Künstlernamen Heino bekannt ist. Hauptsächlich als Schlagersänger und Interpret deutscher Volkslieder wie Blau blüht der Enzian und Schwarzbraun ist die Haselnuss erfolgreich, wandte er sich im Verlauf seiner Karriere auch anderen Genres zu. Quellen zufolge hat er über 55 Millionen Tonträger verkauft.<ref>Manager Helmut Werner – Habe alles von Hannelore schon bekommen und ich kriege auch alles von Heino. In: web.de. Web.de, 27. März 2026, abgerufen am 27. März 2026.</ref> Er ist auch unter verschiedenen Pseudonymen aktiv, wie etwa Gio Bilk, Bilk Gio, G. Bilk oder H. Bilk.
Leben
Familie und Ausbildung
Heino wurde als Sohn des Zahnarztes Heinrich Fritz Kramm (1911–1941) und dessen Ehefrau Franziska, geborene Wenskowski (1911–1986), im Düsseldorfer Stadtteil Oberbilk geboren.<ref>Heinrich Fritz Kramm. In: Geni.com. Abgerufen am 23. März 2022.</ref> Sein Vater war römisch-katholisch, seine Mutter evangelisch. Sein Großvater, Bartholomäus Kramm, war Kantor in Köln-Dellbrück.<ref>Heino: Mein Weg. Autobiographie.</ref> Seine beiden Cousins waren Pfarrer.<ref>Edgar Emken: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., In: Superillu.de vom 8. Dezember 2009, Absatz 6</ref> Heinos Vater, der eine Zahnarztpraxis in Köln-Kalk hatte,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vater aus Kalk Huch! Heino es ’ne Kölsche. ( vom 13. Dezember 2013 im Internet Archive) In: Express. 23. Mai 2009.</ref> fiel am 2. August 1941 im Zweiten Weltkrieg. Eingeschult wurde Heino 1944 im sächsischen Großenhain.<ref>Die zweite Heimat kommt zuerst. In: saechsische.de. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. August 2017. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Als Halbwaise lebte er mit seiner Mutter und seiner fünf Jahre älteren Schwester Hannelore (1933–2025) bis 1945 in Pommern, wohin sie evakuiert worden waren. Nach Kriegsende kehrte die Familie nach Düsseldorf zurück.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biografie auf Heino.de ( vom 17. März 2019 im Internet Archive)</ref>
Heino wollte bereits während der Schulzeit Musiker werden. Seine Mutter kaufte ihm ein Akkordeon, brachte ihn aber auch dazu, etwas „Ordentliches“ zu lernen.<ref name="swr">Hans-Jürgen Finger: Heino – der Sänger mit der Sonnenbrille und zahlreichen Liedern hat Geburtstag. In: swr.de. 12. Dezember 2023, abgerufen am 7. September 2025.</ref> So absolvierte Heino ab August 1952 bei Bäckermeister Voss in der Linienstraße in Düsseldorf eine Handwerkslehre zum Bäcker und Konditor.<ref>HEINO – Mein Düsseldorf – Auf den Spuren einer Jugend. In: lust-auf-duesseldorf.de. 26. September 2017, abgerufen am 25. Februar 2026.</ref> Die Berufsausbildung beendete er mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer Düsseldorf im Juni 1955. Als junger Mann spielte er beim SC Schwarz-Weiß 06 in Düsseldorf-Oberbilk auch Fußball. Er hat weiterhin Kontakt zum Verein.
Privates
Wegen seiner hervortretenden Augen, verursacht durch eine Erkrankung an Morbus Basedow,<ref>Dominik Göttker: Heino: Schock für den Volksmusik-Star – „Es ist schrecklich“. In: DerWesten.de. 21. Juli 2021, abgerufen am 21. August 2023.</ref> trägt Heino seit den 1970er Jahren in der Öffentlichkeit immer eine sehr dunkle Sonnenbrille, die als eine Art Markenzeichen seine Erscheinung unverwechselbar macht. Auf früheren Plattenhüllen ist Heino noch ohne Brille mit blauen Augen abgebildet. Von der Stadt Bad Münstereifel wurde ihm ein Personalausweis mit Sonnenbrille auf dem Passbild ausgestellt,<ref>Einzigartig: Heino – Personalausweis mit Sonnenbrille. In: Kölner Express, 18. Juni 2009; abgerufen am 27. Januar 2013.</ref> das Bundesinnenministerium stellte nach einem Pressebericht darüber klar, dass das nicht gestattet sei, jedoch war der Personalausweis 2009 immer noch in Verwendung, und es wurde seinerzeit kein neuer ausgestellt.<ref>ShortNews: Innenministerium ordnet an: Heino muss die Sonnenbrille abnehmen. 19. Juni 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. August 2017; abgerufen am 22. August 2023.</ref> Aus der Tatsache, dass er Träger eines Toupets ist, hat Heino nie ein Geheimnis gemacht.<ref>welt.de</ref>
Heino war dreimal verheiratet. Seine erste Ehe schloss er im Juni 1959 mit der damals 18-jährigen Henriette Heppner. Aus dieser Ehe ging 1960 der Sohn Uwe hervor, 1962 erfolgte die Scheidung. 1968 wurde er Vater einer unehelichen Tochter, die sich Ende November 2003 das Leben nahm<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Heinos Tochter ist tot ( vom 13. März 2013 im Internet Archive), In: Stern.de vom 1. Dezember 2003; abgerufen am 30. März 2013.</ref> – wie 1988 schon ihre Mutter, Heinos Jugendliebe. 1965 heiratete er seine zweite Ehefrau Lilo, von der er sich 1978 scheiden ließ. Lilo Kramm starb am 28. Januar 2010 an den Folgen von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Seit April 1979 war er mit seiner dritten Ehefrau, der Sängerin und Schauspielerin Hannelore verheiratet, die er 1973 bei der Miss-Austria-Wahl in Kitzbühel kennengelernt hatte, wo beide in der Jury saßen. Sie starb im November 2023. Das Paar lebte seit 2009 im historischen Kurhaus von Bad Münstereifel und betrieb von 1996 bis 2012 Heinos Rathaus-Café am Marktplatz. Seit 2012 existiert im historischen Kurhaus ein fremdbetriebenes Café mit dem Namen HEINOS Café.<ref>Kölner Stadt-Anzeiger: Neues Domizil: Heino zieht ins Kurhaus. 1. Oktober 2008, abgerufen am 21. August 2023.</ref><ref>Jörg Isringhaus: Nach der Café-Schließung in Bad Münstereifel: Zu Besuch bei Heino und Hannelore. In: Rheinische Post. 17. Juni 2012, abgerufen am 21. August 2023.</ref> Im Juni 2025 starb Heinos Schwester Hannelore Hofmann im Alter von 92 Jahren.<ref>"Gruß in den Himmel": Heino trauert um seine Schwester. In: Focus. 26. Juni 2025, abgerufen am 27. Juni 2025.</ref>
Heino lebt in Kitzbühel.<ref>Heino pflegte seine Hannelore in Tirol. In: oe24. 15. November 2023, abgerufen am 13. Dezember 2023.</ref> Der Sänger gab in einem Interview an, dass er sich der römisch-katholischen Kirche seit seinen Kinderjahren verbunden fühlte. So besuche er, wenn er in eine neue Stadt komme, zuerst eine Kirche und zünde dort eine Kerze an.<ref name=":0">Interview von Sebastian Moll mit Heino in Die Tagespost, 16. November 2023, S. 20.</ref>
Im Januar 2026 wurde Heino als erster Künstler in der deutschen Unterhaltungsbranche im Rahmen einer Privataudienz von Papst Leo XIV. im Apostolischen Palast in Vatikanstadt empfangen und gesegnet. Er beschrieb das Treffen in einem Interview als „eine Sternstunde seines Lebens“ und lobte den Papst als „das freundliche Gesicht der Kirche und einen Mann des Friedens“. Heino schenkte Papst Leo XIV. eine Goldene Schallplatte seines im November 2024 veröffentlichten Kirchenlieder-Albums Frieden auf Ewigkeit.<ref>Heino – Frieden auf Ewigkeit (CD) (2024). 2024, abgerufen am 30. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Heino über Begegnung mit Papst Leo XIV.: „Bedeutet mir unendlich viel“. In: bunte.de. 30. Januar 2026, abgerufen am 30. Januar 2026.</ref><ref>Papst Leo segnet Heino im Vatikan: Höchste Ehrung für den Volkssänger. In: bild.de. 30. Januar 2026, abgerufen am 30. Januar 2026.</ref>
Heino wird von Helmut Werner gemanagt,<ref>heino – Der bekannteste Sänger Deutschlands. Helmut Werner Management, abgerufen am 30. Mai 2025.</ref> den er als Alleinerben eingesetzt hat.<ref>Haus schon überschrieben: Er bekommt Heinos Erbe. In: FOCUS online. 31. Oktober 2024, abgerufen am 30. Mai 2025.</ref> Zum Erbe Werners gehören laut der VOX-Dokumentation Heino – Karamba, Karacho, Kult!, die 2026 erschien, die Villa, das Vermögen sowie die Musikrechte Heinos.<ref>„Ich kriege auch alles“: Heinos Manager erbt Millionen, der leibliche Sohn geht leer aus. 31. März 2026, abgerufen am 31. März 2026.</ref>
Soziales und politisches Engagement
Heino war Pate eines Cafés im Freizeitpark Phantasialand, das den Namen „Heinos Kaffeehaus“ trug, sowie seit Januar 2010 offizieller Pate des Kinderhospizes Bethel für sterbende Kinder.<ref>Kinderhospiz Bethel: Heino engagiert sich für Bethel und das Kinderhospiz. Abgerufen am 16. Februar 2010.</ref>
Nach Gründung der Deutschen Krebshilfe im Jahr 1974 durch Mildred Scheel unterstützte Heino die Hilfsorganisation bei Veranstaltungen. Zuletzt trat er 2018 in der ZDF-Gala Willkommen bei Carmen Nebel zum zehnjährigen Jubiläum der Benefiz-Gala auf.<ref>Deutsche Krebshilfe: Ergebnis TV-Spendengala 2018: 3,2 Millionen für krebskranke Menschen. Abgerufen am 21. August 2023.</ref>
2015 unterstützte Heino bei der Wahl des Bürgermeisters von Bad Münstereifel den SPD-Kandidaten Werner Esser.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Heino outet sich als „rote Socke“. ( vom 21. August 2015 im Internet Archive) In: Kölnische Rundschau, 17. August 2015; abgerufen am 17. August 2015.</ref>
Im September 2024 sorgte Heino für Aufsehen, als er in einem Interview mit der Bild äußerte, dass Deutschland einen Politiker wie US-Präsident Donald Trump brauche. Er betonte, dass ein solcher Politiker „endlich aufräumen“ müsse und sich nicht um die Meinung seiner Gegner scheren solle. Heino sprach zudem von einer zunehmenden Unsicherheit im Land und kritisierte, dass „man sich in Deutschland nicht mehr auf die Straße traut und Angst haben muss, abgestochen zu werden“. In diesem Zusammenhang forderte er verstärkte Abschiebungen krimineller Migranten und ein hartes Vorgehen gegen sogenannte „Messerstecher“. In diesem Zusammenhang äußerte er seine Unterstützung für die Politiker Friedrich Merz (CDU) und Markus Söder (CSU).<ref>Heino zu „Bild“: „Deutschland braucht einen Donald Trump“. 10. September 2024, abgerufen am 18. September 2024.</ref>
Am 28. März 2026 gab Heino im brandenburgischen Bad Belzig ein Solidaritätskonzert für einen dort ansässigen Feuerwehrmann. Dieser hatte bei der deutschen Meisterschaft im Feuerwehrsport in Torgau in Nordsachsen Heinos Filbinger-Aufnahme des Deutschlandliedes von 1978 (siehe Kontroversen) mit allen drei Strophen anstelle der Nationalhymne aufgelegt und daraufhin beim Feuerwehrverband seine Ämter verloren. Er hatte die Aufnahme nach eigener Darstellung als Erstes auf YouTube gefunden und keine politischen Absichten gehabt. Nach dem Fehlgriff fühlte er sich durch die Sanktionen des Feuerwehrverbands zu Unrecht abgestraft. Heino verteidigte den Feuerwehrmann in einem Interview, er habe eine zweite Chance verdient. Das ausverkaufte Zusatzkonzert seiner „Made in Germany“-Tournee wurde von rund 850 Besuchern mit Deutschlandfahnen begrüßt und bejubelt.<ref>Heino wird nach Hymnen-Streit um Feuerwehrmann bejubelt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 30. März 2026, abgerufen am 30. März 2026.</ref>
Musikalische Karriere
1960er und 1970er Jahre
1961 trat Heino erstmals mit dem Trio OK Singers (Dino Engelhardt, Heino, Dieter Wolf) auf, mit mäßigem Erfolg. Trotzdem nahmen die OK Singers in den 1960er Jahren eine Schallplatte auf.
Der große musikalische Durchbruch gelang Heino, nachdem er 1965 bei einem Auftritt mit seiner Gruppe „Comedien Terzett“ in Quakenbrück auf einer Modenschau vom Schlagerstar Ralf Bendix entdeckt wurde, der ihn anschließend 20 Jahre produzierte. Gleich seine erste Platte, Jenseits des Tales (eigentlich die B-Seite der Single; die A-Seite hieß 13 Mann und ein Kapitän – die Coverversion eines Titels von Freddy Quinn), wurde mehr als 100.000-mal verkauft. 1967 erschien seine erste Langspielplatte. Es folgten zahlreiche weitere Hits – unter Mitwirkung des Songschreibers Erich Becht und des Texters Wolfgang Neukirchner („Adolf von Kleebsattel“) – und viele Fernsehauftritte, unter anderem über 40<ref name="swr" /> in der ZDF-Hitparade und in sechs Sendungen der Starparade.
Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte er Mitte der 1970er Jahre mit den Hits Blau blüht der Enzian, mit dem er auch im Film Blau blüht der Enzian zu sehen und zu hören war, und Die schwarze Barbara. Von 1977 bis 1979 war er auch in der 14-teiligen Serie Sing mit Heino im ZDF zu sehen.
1980er und 1990er Jahre
In den 1980er Jahren wurde es künstlerisch etwas ruhiger um Heino. Im Jahr 1983 sang er das Lied der ARD-Fernsehlotterie Sonnenschein – Glücklichsein.
Anfang der 1990er Jahre erzielte er wieder Erfolge durch eigene Fernsehserien bei dem Privatsender Sat.1 (Hallo Heino und Heino – die Show). Eine erfolgreiche Wiederkehr brachten ihm auch die Rap-Versionen seiner Hits Enzian und Schwarzbraun ist die Haselnuss im Jahr 1989, mit denen er auch bei Jugendlichen Anklang finden wollte.
2000er Jahre
Heino war in der ganzen Welt, vor allem aber in Deutschland, auf Tourneen. Zu seinem 50-jährigen Bühnenjubiläum und seinem 40-jährigen Schallplattenjubiläum im Jahr 2005 moderierte Heino mit den beiden Co-Moderatoren Stefan Mross und Maxi Arland die Musiksendung Heino – die Show in der ARD. 5,8 Millionen Zuschauer sahen die Jubiläumsshow, zu der auch ein Livealbum und eine DVD erschienen. Im August 2006 trat er zum ersten Mal beim chinesischen Wetten dass..? (Xiang tiaozhan ma?) bei dem Sender CCTV-3 auf.
Am 22. Oktober 2005 begann Heino in Trier seine Abschiedstournee durch fünfundzwanzig Städte Deutschlands. 2009 startete zu seinem zweiteiligen Albumprojekt „Die Himmel rühmen“ – Festliche Lieder mit Heino eine Tournee mit klassischer Musik durch klassische Gebäude, unter anderem Kirchen. 2011 erschien eine DVD mit Live-Mitschnitten dieser Tournee.
2010er Jahre
Am 1. Februar 2013 veröffentlichte er das Studioalbum Mit freundlichen Grüßen. Das Album beinhaltet zwölf Coverversionen bekannter deutschsprachiger Pop-, Hip-Hop- und Rocklieder. Begleitet von umfangreichen Werbemaßnahmen, sorgte das Album bereits vor dem Veröffentlichungstermin für Kontroversen.<ref name="abendblatt">Kathrin Spoerr: „Mit freundlichen Grüßen“ – Hardrocker Heino veräppelt die Szene zurück. In: Hamburger Abendblatt vom 25. Januar 2013. Abgerufen am 22. August 2023.</ref> In den ersten Tagen nach Erscheinen wurde das Album so oft aus dem Internet heruntergeladen wie kein Werk eines deutschen Interpreten zuvor und stieg auf Platz 1 in die deutschen Album-Charts ein.<ref>Verkaufsrekord für Schlagerstar – Heino führt Downloadcharts an. In: Süddeutsche Zeitung vom 4. Februar 2013. Abgerufen am 22. August 2023.</ref> Am 1. August trat Heino als Überraschungsgast auf dem Metalfestival Wacken Open Air auf und spielte gemeinsam mit Rammstein den Song Sonne, den er auf dem Album Mit freundlichen Grüßen gecovert hatte.<ref>Hardcore: Heino rockt Wacken. In: Berliner Zeitung. 2. August 2013, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. August 2023. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Am 12. Dezember 2014 veröffentlichte Heino das Album Schwarz blüht der Enzian, auf dem er seine Hits in Metal-Stil neu interpretierte. Die Musik und Inszenierung nahmen bewusste Anleihen an Rammstein.
Für die von Januar bis Mai 2015 bei RTL ausgestrahlte zwölfte Staffel von Deutschland sucht den Superstar wurde Heino als Juror eingesetzt.<ref>RTL: DSDS 2015: Heino verrät, warum er bei DSDS genau richtig ist. 23. September 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2022; abgerufen am 22. August 2023.</ref>
In der ARD-Produktion Willkommen bei den Honeckers, die am 3. Oktober 2017 erstausgestrahlt wurde, hatte Heino einen Cameo-Auftritt.<ref>Vorlage:TV Spielfilm</ref>
Im Frühjahr 2019 absolvierte der inzwischen 80-jährige Heino eine Abschiedstournee zu seinem Album und Tschüss. Nachdem er zunächst angekündigt hatte, nach dieser Tournee keine Konzerte mehr zu geben, nahm er aufgrund der positiven Resonanz anschließend von diesen Plänen Abstand.<ref>Heino nach Abschiedstour: «Könnte gern noch weitermachen». In: welt.de. 2. April 2019, abgerufen am 13. Dezember 2019.</ref>
2020er Jahre
Im März 2023 besuchte Heino das gleichnamige niederländische Dorf Heino.<ref>Schlagersänger Heino singt in Ort Heino. 16. März 2023, abgerufen am 20. Januar 2026.</ref> Weiter im Jahr 2023 begann Heino die Tour Die Himmel rühmen, in der er in verschiedenen Kirchen auftrat und dort vor allem, aber nicht ausschließlich geistliche Musik spielte.<ref name=":0" /> Im September 2023 veröffentlichte er das Album Lieder meiner Heimat mit Coverversionen von Ballermann-Hits.<ref>mdr.de: Große Überraschung: Heino singt jetzt Ballermann-Hits | MDR.DE. Abgerufen am 27. Dezember 2023.</ref> Im gleichen Monat erschien mit der Single Frische Erdbeeren, basierend auf Heinos Eigen-Aussage „Nutten, Koks und frische Erdbeeren“, ein Partyschlager-Duett mit dem Sänger Honk!.<ref>Ballermann Radio: Brandneu: Honk! x Heino - Frische Erdbeeren. In: ballermann-radio.de. 21. September 2023, abgerufen am 14. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Honk! x Heino – Frische Erdbeeren. In: hitparade.ch. Hung Medien, abgerufen am 13. Januar 2024.</ref> 2024 arbeitete Heino mit dem Schlagerrapper Tream zusammen und veröffentlichte die Single Anna, welche sich in den deutschen Single-Charts platzieren konnte (Platz 59, eine Woche).<ref>Offizielle Deutsche Charts - Offizielle Deutsche Charts. Abgerufen am 26. Mai 2024.</ref> Das zugehörige Musikvideo erreichte über zwei Millionen Aufrufe.<ref>Tream: Tream x Heino - ANNA (OFFICIAL VIDEO). 11. April 2024, abgerufen am 16. Januar 2026.</ref> In Interviews rund um diese Veröffentlichung bezeichnete Heino Tream als würdigen Nachfolger, der die „Krone der Volksmusik und des Schlagers“ übernehmen und in seine Fußstapfen treten könne.<ref>mdr.de: Schlagerlegende Heino findet würdigen Nachfolger | MDR.DE. Abgerufen am 26. Mai 2024.</ref><ref>Heino: Volkssänger krönt Rapper Tream zu seinem Nachfolger! 12. April 2024, abgerufen am 26. Mai 2024.</ref> Für 2024 war eine „Das Beste Live“-Tour in Österreich und Deutschland geplant. Im Juli 2024 trat Heino auf dem Parookaville-Festival als Spezialgast auf.<ref>Heino beim „Parookaville“-Festival: Plötzlich stand er mit Slip auf der Bühne. 23. Juli 2024, abgerufen am 23. Juli 2024.</ref> Im August 2024 gab Heino drei Konzerte in den USA vor hauptsächlich deutschen Communities.<ref>Heino: Das verdient der Sänger bei seinen Konzerten in den USA. 15. August 2024, abgerufen am 25. August 2024.</ref> Im Rahmen des Auftritts in Franklin Square wurde er von Frédéric von Anhalt zum Ritter des Hauses Anhalt-Askanien geschlagen.<ref>Heino: Von Frédéric von Anhalt zum Ritter geschlagen! 23. August 2024, abgerufen am 25. August 2024.</ref> Im Mai 2025 erschien die Partyschlager-Single "Ein Gläschen am Morgen".<ref>Ballermann Hits: Heino - Ein Gläschen am Morgen (Ein kleines Gläschen)(Offizielles Musikvideo). 11. April 2025, abgerufen am 31. Juli 2025.</ref> Im gleichen Monat wurde bekannt, dass Heino für sechs Auftritte im Jahr 2025 vom Bierkönig Mallorca gebucht wurde.<ref>»Ich hab’ richtig Bock auf Malle!«: Heino tritt bald am Ballermann auf. In: Der Spiegel. 30. April 2025, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 31. Juli 2025]).</ref> Auch 2026 soll Heino mehrfach im Bierkönig Mallorca auftreten. Laut Medienberichten wird der Vertrag auf Mallorca bis zu Heinos 100. Geburtstag verlängert.<ref>Norman Schenz: Wie guter Wein, Heino tritt auch noch mit 100 auf. 5. Oktober 2025, abgerufen am 16. Januar 2026.</ref><ref>Heino am Ballermann: Vertragsverlängerung, bis er 100 ist! 7. Oktober 2025, abgerufen am 16. Januar 2026.</ref> Für 2025 und 2026 ist die Solo-Tournee "Made in Germany" geplant.<ref>Termine. Abgerufen am 31. Juli 2025.</ref><ref>Start der neuen Heino-Tour „Made in Germany“. 11. Mai 2025, abgerufen am 31. Juli 2025.</ref> Im Januar 2026 erreichte Heino mit seinem Kirchenlieder-Album "Frieden auf Ewigkeit" Gold-Status in Österreich. Auch das 2013 veröffentlichte Rock-Album "Mit freundlichen Grüßen" konnte 2026 mit 3-fach Gold zertifiziert werden.<ref>Norman Schenz: Heino steht in Österreich unter (Rekord)Verdacht. 13. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.</ref><ref>HEINO 3-fach Gold für sein 'Rock-Album' "Mit freundlichen Grüßen"! In: Smago. 9. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.</ref><ref>Stephan Imming: HEINO: 3-fach GOLD für "Mit freundlichen Grüßen". 9. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.</ref>
Musikstil
Bei seinen Liedern handelt es sich überwiegend um Volkslieder, die im Stil der Schlagermusik interpretiert werden, so ist zum Beispiel Blau blüht der Enzian eine Bearbeitung des Volksliedes Wenn des Sonntags früh um viere die Sonne aufgeht (Das Schweizermadel). Er hat auch klassische Melodien aufgenommen, wie das Ave Maria von Bach/Gounod oder Ave verum von Wolfgang Amadeus Mozart.
Kontroversen
Kritisiert wurde Heino, als er 1983 und 1986 Tourneen durch das damals wegen seines Apartheidsystems international geächtete Südafrika unternahm – trotz des UNO-Embargos und trotz eines Kulturboykotts vieler internationaler Künstler. Auch die Tatsache, dass Heino 1978 auf Bitten des damaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Hans Filbinger eine für Unterrichtszwecke produzierte Schallplatte mit allen drei Strophen des Deutschlandliedes einsang, brachte ihm Kritik ein.<ref>Michael Pilz: Heino, bleib bei deinen Landserliedern! Welt Online, 17. Dezember 2014; abgerufen am 18. September 2021.</ref> Er selbst betrachtet die durch kritische Berichterstattung in der Fernsehsendung Kennzeichen D ausgelösten negativen Reaktionen als Teil einer „Kettenreaktion, die mich am Ende in einen widerwärtigen ‚Skandal‘ verwickelte, an dem ich mich unschuldig fühle.“<ref name="sieliebenmich">Heino: Und sie lieben mich doch. Die Autobiografie. Bastei-Lübbe, Bergisch Gladbach 1996, ISBN 3-404-12588-6, S. 130–136 (Zitat: S. 130).</ref> Er habe sich zuvor bei Anwälten und der Politik abgesichert, sei sich also der Brisanz des Themas bewusst gewesen.
In einem Interview mit der österreichischen Zeitung Die Presse bezeichnete Jan Delay im April 2014 Heino, der auf Mit freundlichen Grüßen 2013 unter anderem ein Lied seiner Band Beginner gecovert hatte, als „Nazi“.<ref name="spon250414">Andreas Borcholte: Jan Delays Weltsicht: Hammerhart. In: Spiegel Online. 25. April 2014, abgerufen am 25. April 2014.</ref> Heino ließ daraufhin über seinen Rechtsanwalt Anzeige gegen Delay stellen.<ref>Streit der Neu-Rocker: Nazi-Vorwurf – Heino zeigt Jan Delay an. In: Spiegel Online. 24. April 2014, abgerufen am 25. April 2014.</ref> Der Rechtsstreit wurde außergerichtlich beigelegt, wobei Delay sich zu einem Schadensersatz in Höhe von 20.000 Euro verpflichtete.<ref>Jan Delay zahlt Heino 20.000 Euro. In: Zeit Online. 16. Mai 2014, abgerufen am 7. August 2014.</ref>
Im Jahr 2018 schenkte Heino der nordrhein-westfälischen Heimat- und Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) zum ersten NRW-Heimatkongress das von ihm selbst eingesungene Musikalbum Die schönsten deutschen Heimat- und Vaterlandslieder. Zwar hatte keines dieser Lieder seinen Ursprung in der Zeit des Nationalsozialismus, jedoch waren mehrere Stücke enthalten, die auch im Liederbuch der SS standen, etwa Der Gott, der Eisen wachsen ließ oder Wenn alle untreu werden. Dieser Umstand wurde in Medienberichten kritisiert.<ref>Heino und Ina Scharrenbach: Heino verschenkt Lieder mit SS-Vergangenheit. In: Spiegel Online vom 22. März 2018; abgerufen am 18. September 2021.</ref> Heino erwiderte: „Die Lieder können doch nichts dafür, wenn sie instrumentalisiert worden sind.“<ref name="SPON-1199503">Debatte über Heinos Heimatlieder: „Die können doch nichts dafür“. In: Spiegel Online. 23. März 2018, abgerufen am 9. Juni 2018.</ref> Auch Scharrenbach äußerte ihr Unverständnis über die Kritik: „Hier hat ein Künstler einer Ministerin ein Geschenk mitgebracht, und das ist es.“<ref>Heino und Heimatministerin kontern Kritik an Geschenk mit SS-Liedgut. In: Süddeutsche Zeitung. 23. März 2018, abgerufen am 7. Oktober 2018.</ref> Im Stern hieß es, die Kritik an Heino gehe am Ziel vorbei: „Kritik daran hätte man aber 1981 äußern sollen, als die Platte erschien. Dass diese Musik Jahrzehnte später für Aufregung sorgt, hat vermutlich andere Ursachen, die mit Heino wenig zu tun haben.“<ref>Carsten Heidböhmer: „Schnätterängtäng“: Warum die Kritik an Heino am Ziel vorbei geht. In: Stern, 23. März 2018; abgerufen am 18. September 2021.</ref>
Sonstiges
Aufgrund seiner markanten Erscheinung war Heino Objekt vieler Parodien, unter anderem von Otto Waalkes in Otto – Der Film, wo dieser sowohl ihn als auch Michael Jacksons Thriller mit einer eigenwilligen Version von Schwarzbraun ist die Haselnuss zum Beat von Thriller parodierte.<ref>Katja Kullmann: Kulturwissenschaftler über Heimatlieder:„Das Problem sind die Texte“. In: taz.de. 27. März 2018, abgerufen am 17. November 2023: „Otto Waalkes griff den Heino-Hit „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ 1985 in „Otto der Film“ auf. Er verballhornte damit Michael Jacksons Hit „Thriller“.“</ref> Auch die EAV spielt in ihrem Lied Alk-Parade auf ihn an und imitiert ihn.<ref>www.eav.at: Alk-Parade. 5. September 2015, abgerufen am 10. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Eine Unterlassungsklage im Jahr 1985 gegen Norbert Hähnel (Gastsänger der Gruppe Die Toten Hosen), der als sein Doppelgänger und „Der wahre Heino“ auftrat, hatte vor Gericht Erfolg.<ref>Der "Wahre Heino": Es kann nur einen geben. In: Berliner Zeitung. 25. September 2012, abgerufen am 10. Juli 2023.</ref><ref>Josef Karg: Heino: Comeback als Rüpel-Popper. In: Augsburger Allgemeine. 30. Januar 2013, abgerufen am 10. Juli 2023.</ref>
Im August 2025 stellte Heino im Schokoladenmuseum Köln seine „Deutschland-Schokolade“ in den Farben der deutschen Nationalflagge vor.<ref>Nico Marsänger: Heino polarisiert mit Deutschland-Schokolade: Supermärkte lehnen Verkauf ab. 3. September 2025 (focus.de [abgerufen am 4. September 2025]).</ref>
Filmografie
- 1973: Das Wandern ist Herrn Müllers Lust
- 1973: Blau blüht der Enzian
- 1975: Großes Glück zu kleinen Preisen
Diskografie (Auswahl)
Vorlage:Eingebundene Diskografie
Autobiografien
- Heino: Und sie lieben mich doch. Die Autobiografie. Verlag Bastei-Lübbe, Bergisch Gladbach 1996, ISBN 3-404-12588-6.
- Mein Weg: Autobiografie. Heino. Verlag Bastei-Lübbe, Köln 2015, ISBN 978-3-7857-2532-0.
Filmdokumentationen
- Heino – Made in Germany. Film von Oliver Schwabe (Arte 2013)
- Heino – ein deutscher Sänger (ZDF 1973) im Videoarchiv – Internet Archive
- Heino – Karamba, Karacho, Kult! Doku-Serie (VOX 2026) von Sven Kaesling und Benedict Bartsch<ref>HEINO „Heino - Karamba, Karacho, Kult!“ – ab Di., 31.03., um 20:15 Uhr, 4 Folgen bei VOX! In: Smago. 25. Februar 2026, abgerufen am 25. Februar 2026.</ref>
Auszeichnungen
Heino erhielt für seine Musik zahlreiche Gold- und die Platinschallplatten. Zudem die folgenden Ehrungen:
- 1970: Goldener Electrola Hund für eine Million verkaufte Singles
- 1972, 1973, 1974, 1977, 1980, 1989: Goldene Europa
- 1977: Löwe von Radio Luxemburg
- 1980: Hermann-Löns-Medaille
- 1984: Goldene Liederharfe
- 1984: Golden Star USA von den deutschen Radiostationen in den USA
- 1987: Robert-Stolz-Büste
- 1989: Edelweiß-Preis
- 1990: Bambi Sonderbambi Unknockable Stars <templatestyles src="FN/styles.css" /> Anm.
- 1990: RSH-Gold
- 1991, 1998: Goldene Stimmgabel
- 1995: Ehrenlöwe von Radio Luxemburg
- 1997: Schlager-Diamant
- 2000: Krone der Volksmusik für sein musikalisches Gesamtwerk
- 2003: Bronzener Stier der Hohensalzburg
- 2006: Krone der Volksmusik für sein Lebenswerk
- 2006: Brisant Brillant für sein Lebenswerk
- 2010: Düsseldorfer des Jahres
- 2012: Stier der Hohensalzburg
- 2014, 2015, 2019: Die Eins der Besten
- 2015: Karl-Valentin-Orden
- 2016, 2019: smago! Award
- 2016: Ehrenmedaille für besondere Verdienste um Ägypten
- 2018: MA Lifetime Achievement Award 2018 (Heino ist Träger des schwarzen Gürtels in Ju-Jutsu)
- 2019: Ehrenbürger von Bad Münstereifel<ref>Sebastian Tittelbach: Bad Münstereifel ehrt Bürger Heino. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Januar 2019; abgerufen am 22. August 2023.</ref>
- 2019: Steiger-Award Lebenswerk
- 2019: Goldene Eins
- 2023: Dürener Papiermacherorden<ref>Stadt Düren: Heino wird neuer Träger des Dürener Papiermacherorden. 31. Januar 2023, abgerufen am 21. August 2023.</ref>
- 2023: Sprachwahrer des Jahres (2. Platz)<ref>Sprachwahrer des Jahres 2023 gewählt. 19. März 2024, abgerufen am 11. Dezember 2024.</ref>
<templatestyles src="FN/styles.css" />Anm. Den „Bambi“ gab Heino aus Protest gegen die umstrittene Auszeichnung des Rappers Bushido mit dem Bambi für „Integration“ im November 2011 zurück.<ref>[https://www.morgenpost.de/vermischtes/stars-und-promis/article1824552/Heino-gibt-Bambi-aus-Aerger-ueber-Bushido-zurueck.html Volkssänger ist empört
Weblinks
- Website von Heino
- Werke von und über Heino im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Heino bei Discogs
- Heino bei MusicBrainz (englisch)
- Heino bei laut.de
- Vorlage:IMDb/1
Einzelnachweise
<references responsive />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Heino |
| ALTERNATIVNAMEN | Kramm, Heinz Georg (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schlagersänger und Sänger deutscher Volkslieder |
| GEBURTSDATUM | 13. Dezember 1938 |
| GEBURTSORT | Düsseldorf |
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- Heino
- Schlagersänger
- Volkstümliche Musik
- Person (Bad Münstereifel)
- Träger der Krone der Volksmusik
- Träger des Karl-Valentin-Ordens
- Juror bei Deutschland sucht den Superstar
- Kultur (Kreis Euskirchen)
- Pseudonym
- Deutscher
- Geboren 1938
- Mann