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Flechtdorf

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Flechtdorf
Gemeinde Diemelsee
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(514)&title=Flechtdorf 51° 20′ N, 8° 50′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(514) 51° 19′ 41″ N, 8° 49′ 32″ O
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Höhe: 425 m ü. NHN
Fläche: 13,82 km²<ref name="lagis"/>
Einwohner: 514 (5. Apr. 2019)<ref name="zafa19" />
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 34519
Vorwahl: 05633
Datei:Diemelsee in KB.svg
Karte
Lage von Flechtdorf in Nordhessen
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Flechtdorf ist der älteste Ortsteil in der Gemeinde Diemelsee im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Der Ort hat eine über 1100-jährige Ortsgeschichte. Seit 1702 sind in dem Ort soziale Einrichtungen bekannt, die sich der Pflege von Kranken, der Betreuung von behinderten Menschen und der Altenpflege widmen.

Geographie

Geographische Lage

Flechtdorf liegt im Upland im Naturpark Diemelsee. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3076, die Aartalstraße.<ref name="Lagis_Karten_01" /> Die Flechtdorfer Höckerflur (332.60) ist Bestandteil der naturräumlichen Gliederung der Region „332 Ostsauerländer Gebirgsrand“.<ref name="umweltatlas 01" /> Die dem Ort zugerechnete Gemarkungsgröße beträgt 1.382 Hektar.<ref name="zafa16" /> Bestehende und aufgegebene Siedlungsplätze in der Gemarkung von Flechtdorf sind der Hof Erleheim, die Rainbergsiedlung, die Wüstungen Rotheringhausen und Windehausen und die Burg auf dem Mörderkopf.<ref name="lagis 01" />

Geologie

Die Geologie um Flechtdorf ist insgesamt der Geologie des ostsauerländischen Gebirgsrandes zugeordnet. Im Nahraum finden sich Besonderheiten durch Schichtungen von Rhenaer Kalk und Posidonienkalk.<ref name="Meischner 01" /> Vereinzelt wurde in der Nähe von Flechtdorf Bergbau betrieben. Die Geopark-Region Naturpark Diemelsee unterstützt Interessen im Rahmen der Geologie.<ref name="GeoPark Diemelsee 01" />

Biostratigraphie

Durch Funde von Trilobiten wurde Flechtdorf mit den Fundorten „am Stunzenberg“ und „am Rottenberg“ (beide an der Aartalstraße), bekannt. 1962 wurde dazue eine Dokumentation von Klaus Dieter Meischner veröffentlicht.<ref name="Meischner 01" /> Die Erkenntnisse werden seither zur Systematik von Trilobiten und als Referenz für den Fachbegriff „G. spriale“ genutzt.<ref name="Prentice 01" />

Geschichte

Datei:Moers 1572-älteste Karte der Region Diemelsee.jpg
Lage von Flechtdorf, Karte von 1572
Datei:Kloster - Flechtdorf - DSCF2089 - ©gl-2008.jpg
Klosterkirche und Wirtschaftsgebäude

Ortsgeschichte

Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Geschichte des Klosters Flechtdorf verbunden. Um die 830er Jahre wird der Ort bekanntermaßen erstmals in Urkunden des Klosters Corvey erwähnt.<ref name="Mooyer 01" /><ref name="Klosterverein 01" /><ref name="lagis 01" /> Der Ortsname erscheint in älteren Urkunden und der Geschichtsschreibung in zahlreichen Varianten; belegt sind: Fliathorpe (826–876), Flahtthorpe (955), Fliahtthorpe (1025), Flietorp (1101), Fletorp (1104), Flicztorp (1120), Flictorp (1141), Flietorp (1163), Fleitorp (1240), Flechtorff (1537), Flechtorf (1733).<ref name="lagis" /> und Vletorpe, Vletorpensis, Flietorpensis, Flectorp, Vlechtorpe, -lorp, Vlechdorp, Fleich-, Fleictorph, Flectorpensis, Flichtorf, Flechtorpp, Vlechtorph.<ref name="Finke 01" /><ref name="Mooyer 01" />

Ein Graf Erpo von Padberg verlegte 1104 das Kloster Boke von Boke nach Flechtdorf.<ref name="Mooyer 01" /> Unter Landgraf Philipp I. wurde die Landgrafschaft Hessen 1526 infolge der Homberger Synode protestantisch. Dies wurde in Flechtdorf rund 30 Jahre später umgesetzt. Im Rahmen der Reformation wechsten Ort und Kloster um 1556 zum Protestantismus.<ref name="Linneborn 01" />

Das „Landeshospital Flechtdorf“ wurde 1702 von Graf Christian Ludwig eingeweiht. 1704 entstand die Stiftung „Landeshospital Flechtdorf“. Gemäß der Stiftungsurkunde sollten „wenigstens 30 arme Leute, Manns und Weibspersonen daselbst gehalten werden“. Aus den 1860er Jahren ist bekannt, dass die Einrichtung als „Irrenhaus“ im Sinne einer psychiatrischen Klinik für das Fürstentums Waldeck genutzt wurde.<ref name="Erlenmeyer 01" /> Später wurde aus der Einrichtung ein Altenheim.<ref name="Landeshospital 02" />

Während des Kalten Krieges unterhielt das 62. belgische Artilleriebataillon mit Stützpunkt in Essentho von 1963 bis 1993 eine mobile Flugabwehrraketenstellung vom Typ MIM-23 HAWK in Flechtdorf.

2015 wurde die wirtschaftliche Vereinigung der Kirchengemeinden im Bereich der Gemeinde Diemelsee auch für Flechtdorf beschlossen. In der Urkunde vom 12. November 2015 sind alle Liegenschaften der Kirchengemeinde detailliert aufgeführt. In der Urkunde wurden mit den Positionen 1, 3 und 4 der Grundbesitz der evangelischen Kirche in der Gemarkung von Flechtdorf behandelt. Dies betraf einen Grundbesitz von etwa 12 Hektar, was angesichts der Ortshistorie nur einen Bruchteil des mittelalterlichen Kirchenbesitzes ausgemacht hat.<ref name="StAnz. 49/2015 S. 1254" />

Gogericht Flechtdorf

Flechtdorf ist ab 1311 als historischer Gerichtsort für sein Gogericht bekannt. Der Zuständigkeitsbereich des Gerichtes hat sich im geschichtlichen Verlauf mehrfach geändert. Für 1537 ist bekannt, dass dieses Gericht für folgende Orte zuständig war: Adorf, Alleringhausen, Benkhausen, Beringhausen, Bömighausen, Deisfeld, Eimelrod, Flechtdorf, Giebringhausen, Hemmighausen, Höringhausen, Neerdar, Ottlar, Rattlar, Rhenegge, Schwalefeld, Schweinsbühl, Stormbruch, Sudeck, Welleringhausen, Willingen, Usseln.<ref name="L Curtze 01" />

Historische Gebietszuordnung

Historisch befindet sich das Dorf im Ittergau<ref name="Mooyer 01" /> (auch als „Nitherga“ bekannt). Die politischen Grenzen und religiösen Zuordnungen in dieser Region haben sich mehrfach verschoben. Noch etwa 700 n. Chr. war die Region sächsisch, bis das fränkische Austrasien die Vormachtstellung übernahm. Flechtdorf befand sich am Verlauf der Grenzregion zwischen dem Herzogtum Sachsen im Norden und dem Herzogtum Franken im Süden. Gleichzeitig haben die Benrather Linie, die eine historische Sprachgrenze zwischen nordhessischem Dialekt und westfälische Dialekten wie dem Sauerländer Platt kennzeichnet, und die dat-das-Linie in dieser Region einen ähnlichen Verlauf. Kleinräumige sprachgeographische Grenzen zur Aussprache von Vokalen wurden um Flechtdorf bis in das 20. Jahrhundert nachgewiesen.<ref name="ndsg" /> Bekannt ist die Gebietszugehörigkeit in den ehemaligen Waldecker Grafschaften und dem späteren Fürstentum Waldeck. Nach der Auflösung des Freistaates Waldeck im Jahr 1929 wurde Flechtdorf durch die Zuordnung nach Hessen-Nassau preußisch.

Administrative Zuordnung seit 1945

Nach 1945 war in der amerikanischen Besatzungszone die Region Groß-Hessen zunächst unter amerikanischer Verwaltung, bis das Bundesland Hessen die Gebietszugehörigkeit für Flechtdorf übernahm.<ref name="Lagis_hist_Karten_01" /><ref name="Lagis_hist_Karten_02" />

Zum 31. Dezember 1971 entstand im Zuge der Gebietsreform in Hessen durch den freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Adorf, Benkhausen, Deisfeld, Flechtdorf, Giebringhausen, Heringhausen, Ottlar, Rhenegge, Schweinsbühl, Stormbruch, Sudeck, Vasbeck und Wirmighausen die neue Gemeinde Diemelsee.<ref>Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen in Hessen vom 14. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 01, S. 5, Punkt 8; Abs. 10. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 4,9 MB]).</ref> Sitz der Gemeindeverwaltung wurde Adorf. Für die ehemals selbständigen Gemeinden von Diemelsee wurden gemäß Hauptsatzung Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher errichtet. Die Grenzen der Ortsbezirke folgen grundsätzlich den Gemarkungsgrenzen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 149 kB) § 6. In: Webauftritt. Gemeinde Diemelsee, abgerufen im Mai 2021.</ref>

Das zuständige Amtsgericht ist in Korbach, wo ebenfalls die nächste Polizeidienststelle ist. Die Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg hat eine Außenstelle in Korbach. Der Nordhessische Verkehrsverbund ist Träger des öffentlichen Personennahverkehrs. Die ländliche Entwicklung wird über die Gemeinde koordiniert und von der „LEADER-Region Diemelsee-Nordwaldeck“ gestützt.<ref name="LeadRe" />

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten bzw. Herrschaftsgebiete und deren untergeordnete Verwaltungseinheiten, in denen Flechtdorf lag:<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Flechtdorf 579 Einwohner. Darunter waren 18 (3,1 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 102 Einwohner unter 18 Jahren, 219 waren zwischen 18 und 49, 96 zwischen 50 und 64 und 159 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 195 Haushalten. Davon waren 39 Singlehaushalte, 60 Paare ohne Kinder und 87 Paare mit Kindern, sowie 12 Alleinerziehende und 3 Wohngemeinschaften. In 36 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 126 Haushaltungen leben keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

Historische Zahlen zur Entwicklung der Einwohnerzahlen: <ref name="lagis" />

Datei:Einwohnerentwicklung von Flechtdorf.svg
Einwohnerentwicklung von Flechtdorf von 1770 bis 2019 nach nebenstehender Tabelle
Jahr Häuser
1541 36
1620 42
1650 22
1738 41
1770 49
Jahr Einwohner
1770 325
1834 460
1840 458
1846 479
1852 508
1858 484
1864 495
1871 402
1875 394
1885 420
Jahr Einwohner
1895 411
1905 402
1910 419
1925 437
1939 436
1946 586
1950 586
1956 518
1961 474
1967 574

Einwohner mit Hauptwohnsitz in Flechtdorf seit 2001:

Jahr Einwohner
2001 606<ref name="zafa01" />
2002 609<ref name="zafa02" />
2010 555<ref name="zafa10" />
2011 563<ref name="zafa11" />
2012 566<ref name="zafa12" />
2013 521<ref name="zafa13" />
Jahr Einwohner
2014 519<ref name="zafa14" />
2015 525<ref name="zafa15" />
2016 525<ref name="zafa16" />
2017 529<ref name="zafa17" />
2018 511<ref name="zafa18" />
2019 514<ref name="zafa19" />

Historische Religionszugehörigkeit

• 1885: 408 evangelische (= 99,27 %), 3 katholische (= 0,73 %)Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 436 evangelische (= 91,96 %), 35 katholische (= 7,38 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Wappen

Der Gemeinde Flechtdorf wurde am 8. Juli 1953 durch den Hessischen Minister des Innern die Führung eines Wappens genehmigt.<ref name="Wappen 01" /> Die Blasonierung ist wie folgt beschrieben: „In Schwarz eine goldene, zweitürmige Kirche.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Im Ortskern von Flechtdorf befinden sich einige historische Fachwerkhäuser. Eine Bücherei ist im Dorfgemeinschaftshaus. Mit und um den Komplex des ehemaligen Klosters finden sich neben der Abteikirche die renovierten Wirtschaftsgebäude des Klosters und ein Altenpflegeheim nebst dem Dorfteich. Bekannte Veranstaltungen sind der Weihnachtsmarkt im Gutshof des Klosters und Filmangebote im „Open-Air-Kino“.

Kirchen

  • Die evangelisch-lutherische Kirche des Orts befindet sich in der romanischen Klosterkirche der einstigen Abtei.

Vereine

Das Vereinsleben von Adorf widmet sich öffentlichen Aufgaben, der Natur sowie sozialen und kulturhistorischen Interessen. Mit der hessischen Verfassungsreform 2018 wurde die Förderung des ehrenamtlichen Engagements als Staatsziel aufgenommen. Das ehrenamtliche Engagement in nordhessischen Orten wie Adorf wurde in Untersuchungen als bemerkenswerter Bestandteil der Zukunftssicherung erkannt.<ref name="Zukunft 01" /> Nennenswerte Vereine des Ortes sind:

  • Förderverein Kloster Flechtdorf<ref name="Klosterverein 01" />
  • Freiwillige Feuerwehr Diemelsee-Flechtdorf<ref name="Feuer 01" /><ref name="Flechtdv 01" />
  • Gesangverein Flechtdorf<ref name="Musikv 01" /><ref name="Flechtdv 01" />
  • Heimat- und Verschönerungsverein Flechtdorf<ref name="Bürgerv 01" /><ref name="Flechtdv 01" />
  • Jagdgenossenschaft Flechtdorf<ref name="Naturv 01" /><ref name="Flechtdv 01" />
  • Klosterfrauen Flechtdorf<ref name="Bürgerv 01" /><ref name="Flechtdv 01" />
  • Knobelclub<ref name="Flechtdv 01" />
  • Posaunenchor Flechtdorf<ref name="Musikv 01" /><ref name="Flechtdv 01" />
  • TSV Flechtdorf<ref name="Sportv 01" /><ref name="Flechtdv 01" />
  • Sportschützen Flechtdorf<ref name="Sportv 01" /><ref name="Flechtdv 01" />
  • Schützenverein Flechtdorf<ref name="Sportv 01" /><ref name="Flechtdv 01" />

Auszeichnungen und Wettbewerbe

Datei:Kloster Flechtdorf Südseite.jpg
Abtshaus und Tor (Ansicht von Süden)

Den hessischen Denkmalschutzpreis des Jahres 2015 erhielt Flechtdorf für die Renovierung des „Abtshauses“ vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen. Das mit dem Tor zum Kloster verbundene Abtshaus stammt aus dem 12. Jahrhundert und zählt zu den wenigen in Deutschland erhaltenen Anlagen dieser Art.<ref name="Denkmalschutz 01" />

Wirtschaft und Infrastruktur

In Flechtdorf gibt es die Aartalhalle mit Sportplatzareal und ein Dorfgemeinschaftshaus. Es gibt einen örtlichen Bäckereifachbetrieb mit Café. Neben kleineren Handwerksbetrieben gibt es ökologische Betriebe zur Aufzucht von Pflanzen, Gemüse und Obst. Seit 1960 hat die Firma Weidemann GmbH, als Hersteller von Maschinen für die Land- und Bauwirtschaft, ihren Sitz in Flechtdorf. Ähnliche Geräte und Hoflader werden in Flechtdorf ebenfalls von den Firmen Striegel Maschinenbau (seit 1978)<ref name="Hoflader 01" /> und Schmidt Landtechnik (seit 1990)<ref name="Hoflader 02" /> entwickelt, hergestellt und vertrieben. Mit Bezug auf die Tradition des „Landeshospital Flechtdorf“ betreibt das Waldecksche Diakonissenhaus Sophienheim (WDS) in Flechtdorf ein Alten- und Pflegeheim.<ref name="Landeshospital 02" />

Im südlichen Bereich der Gemarkung befindet sich die „Mülldeponie Flechtdorf“. Der Eigenbetrieb „Abfallwirtschaft des Landkreises Waldeck – Frankenberg“ betreibt dort die Abfallentsorgungsanlagen: zentrale Siedlungsabfalldeponie mit Recyclinglager, Sickerwasserkläranlage, 2 Kompostwerke 2 Müllumladestationen.<ref name="Mülldeponie 01" />

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betreibt eine Radarstation zur Erfassung von meteorologischer Daten in der Flechtdorfer Gemarkung. Der „Stahl-Gittermast-Turm“ mit der Radarkuppel ist 73 Meter hoch und befindet sich etwa 200 Meter westlich der Mülldeponie.<ref name="DWD Radarturm 01" />

Die deutsche Luftwaffe hatte folgende Friedenseinsatzstellungen (FAST) in Flechtdorf: FAST 1./FlaRakGrp 38, und FAST 3./FlaRakGrp 38. Auf Teilen des ehemaligen Sperrgebietes werden im 21. Jahrhundert Windkraftanlagen betrieben.


Der öffentlichen Nahverkehr wird vom Nordhessischen VerkehrsVerbund betrieben. Der nächste Bahnanschluss ist in Korbach, wo sich auch der nächste Flugplatz befindet (siehe Verkehrsanbindung Korbach).

Persönlichkeiten

Literatur

  • Ulrich Bockshammer, Ältere Territorialgeschichte der Grafschaft Waldeck, Schriften des Hessischen Amts für geschichtliche Landeskunde, Marburg 1958.
  • Gottfried Ganßauge, Die Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Kassel. 3. Kreis des Eisenberges, Kassel, 1939
  • Heinrich Finke: Westfälisches Urkunden-Buch: Fortsetzung von Erhards Regesta historiae Westfaliae, Vierter Band, Dritte Abteilung, Drittes Heft, Regenbergsche Buchhandlung, Münster, 1890 Digitalisat-online
  • Heinrich Hochgrebe: Waldeckische Bibliographie, Waldeckischer Geschichtsverein, 1998, Herausgeber: Jürgen Römer, 2010, 562 Seiten <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />(online-PDF 1,5 MB) (Memento vom 1. November 2010 im Internet Archive)
  • Thomas Klein (Hrsg.): Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945, Johann-Gottfried-Herder-Institut, Marburg/Lahn,
    Reihe B: Mitteldeutschland (außer Preußen), Band 16: Mitteldeutschland (Kleinere Länder), Teil V: Waldeck, 1981, ISBN 3-87969-131-2.
  • Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Titel: Kopiar des Klosters Flechtdorf (Sammlung Urkunden und Aufzeichnungen zum Kloster Flechtdorf), Digitalisat-online
  • Johannes Linneborn: Die Reformation der westfälischen Benedictiner-Klöster im 15. Jahrhundert durch die Bursfelder Congregation, Brünn, 1889 Digitalisat-online
  • Klaus Dieter Meischner: Rhenaer Kalk und Posidonienkalk im Kulm des nordöstlichen Rheinischen Schiefergebirges und der Kohlenkalk von Schreufe, in Abhandlungen des Hessischen Landesamtes für Bodenforschung, Ausgaben 38–42, Wiesbaden, 1962
  • Ernst Friedrich Mooyer: Das Kloster Flechtdorf und seine Urkunden, Minden, 1850 Digitalisat-online
  • Planungsbüro BIOline: Dorfentwicklung Gemeinde Diemelsee, Städtebaulicher Fachbeitrag, Lichtenfels, 2015. (Online-PDF 3,4 MB)
  • John Edward Prentice: Lower Carboniferous trilobites of North Devon and related species from northern England, Bulletin of The British Museum (Natural History) Geology, Vol. 14, No. 6, 1967
  • Karl Schultze: Flechtdorf (= Waldeckische Ortssippenbücher. 59). Waldeckischer Geschichtsverein, Arolsen 1998.
  • Johann Adolph Theodor Ludwig Varnhagen: Grundlage der Waldeckischen Landes- und Regentengeschichte, Band 1, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1825 Digitalisat-online
  • Vorlage:HessBib
  • Suche nach Flechtdorf. In: Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen

<references group="Anm." /> Einzelnachweise <references> <ref name="Lagis_Karten_01"> Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), Flechtdorf, Kartografische Darstellungen (eingesehen am 2. Mai 2019). </ref> <ref name="Lagis_hist_Karten_01"> Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde, Historische Kartenwerke, Flechtdorf in historische Karte Großherzogtum Hessen und Königreich Preußen, Darmstadt, 1823–1850 (eingesehen am 2. Mai 2019). </ref> <ref name="Lagis_hist_Karten_02"> Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde, Historische Kartenwerke, Flechtdorf in historischer Karte Fürstentum Waldeck und Pyrmont, Darmstadt, 1823–1850 (eingesehen am 2. Mai 2019). </ref> <ref name="umweltatlas 01"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Land Hessen: Die Naturräume Hessens und ihre Haupteinheiten (Memento vom 27. März 2019 im Internet Archive) </ref> <ref name="ndsg"> Verein für niederdeutsche Sprachforschung, Jahrbuch 1903, Diedr. Soltau’s Verlag, 1903, S. 132, S. 135 Online-Digitalisat, abgerufen am 10. März 2017. </ref> <ref name="GeoPark Diemelsee 01"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geopark-Region Naturpark Diemelsee (Memento vom 16. November 2017 im Internet Archive). </ref> <ref name="Meischner 01"> Klaus Dieter Meischner: Rhenaer Kalk ..., Seite 9 (Funddetails zu Fossilien) </ref> <ref name="Prentice 01"> John Edward Prentice: Lower Carboniferous trilobites of North Devon and related species from northern England, Bulletin of The British Museum (Natural History) Geology, Vol. 14, No. 6, 1967, Seite 212 (online) </ref> <ref name="Wappen 01"> Genehmigung zur Führung eines Wappens an die Gemeinde Flechtdorf im Landkreis Waldeck, Regierungsbezirk Kassel vom 8. Juli 1953. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1953 Nr. 30, S. 655, Punkt 839 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 2,2 MB]). </ref> <ref name="lagis"> Flechtdorf, Landkreis Waldeck-Frankenberg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 26. Februar 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="lagis 01"> Flechtdorf, Landkreis Waldeck-Frankenberg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 26. Februar 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS)., Fliathorpe, in (826-876), Abschrift 15. Jahrhundert Traditiones Corbeienses § 102, S. 99, vgl. Schütte, Mönchslisten, S. 138 </ref> <ref name="Klosterverein 01"> Förderverein Kloster Flechtdorf e. V.: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte des Klosters Flechtdorf (Memento vom 23. September 2017 im Internet Archive) </ref> <ref name="Linneborn 01"> Johannes Linneborn: Die Reformation der westfälischen Benedictiner-Klöster, Seite 65, Anmerkung 5. (Varnhagen, Curtze) </ref> <ref name="Finke 01"> Heinrich Finke: Westfälisches Urkunden-Buch, Seite 1272 (online-einsehbar) </ref> <ref name="Mooyer 01"> Ernst Friederich Mooyer: Das Kloster Flechtdorf und seine Urkunden, (online-einsehbar) </ref> <ref name="Erlenmeyer 01"> Albrecht Erlenmeyer: Uebersicht der öffentlichen und privaten Irren und Idioten Anstalten aller europäischen Staaten, Heuser’sche Buchhandlung, Neuwied, 1863, Seite 34 (online) </ref> <ref name="StAnz. 49/2015 S. 1254"> Hessisches Kultusministerium: Urkunde über die Vereinigung der Evangelischen Kirchengemeinden Adorf, Benkhausen, Flechtdorf, Giebringhausen, Heringhausen, Ottlar, Rhenegge, Stormbruch, Sudeck und Wirmighausen, Hessischer Staatsanzeiger, Wiesbaden, Ausgabe Nr. 49/2015, Seite 1254 (Digitalisat online) (eingesehen am 5. Mai 2019). </ref> <ref name="L Curtze 01"> Louis Friedrich Christian Curtze: Geschichte und beschreibung des Fürstenthums Waldeck, 1859, Seite 498, (Digitalisat online)</ref> <ref name="Feuer 01"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Feuerwehrorganisation in der Gemeinde Diemelsee (Memento vom 17. Mai 2019 im Internet Archive) </ref> <ref name="Bürgerv 01"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bürgervereine der Gemeinde Diemelsee (Memento vom 17. Mai 2019 im Internet Archive) </ref> <ref name="Musikv 01"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Musikvereine der Gemeinde Diemelsee (Memento vom 17. Mai 2019 im Internet Archive) </ref> <ref name="Naturv 01"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Naturvereine der Gemeinde Diemelsee (Memento vom 20. April 2019 im Internet Archive) </ref> <ref name="Sportv 01"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sportvereine der Gemeinde Diemelsee (Memento vom 17. Mai 2019 im Internet Archive) </ref> <ref name="Zukunft 01"> Bernd Wecker, Stefanie Koch: Rückblick und Zukunftsfähigkeit nordhessischer Dörfer in Dieter Gawora: Traditionell zukunftsfähig, kassel university press GmbH, 2018, Seiten 241 ff., ISBN 978-3-7376-0610-3 </ref> <ref name="Flechtdv 01"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vereine des Ortsteils Heringhausen (Memento vom 28. Mai 2019 im Internet Archive) </ref> <ref name="zafa01"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stand: 15.03.2001 in „Zahlen und Fakten“ (Memento vom 23. Mai 2001 im Internet Archive) In: Webauftritt der Gemeinde Diemelsee. </ref> <ref name="zafa02"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stand: 15.05.2002 in „Zahlen und Fakten“ (Memento vom 21. Juni 2002 im Internet Archive) In: Webauftritt der Gemeinde Diemelsee. </ref> <ref name="zafa10"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stand: 17.05.2010 in „Zahlen und Fakten“ (Memento vom 28. Juni 2010 im Internet Archive) In: Webauftritt der Gemeinde Diemelsee. </ref> <ref name="zafa11"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stand: 15.11.2010 in „Zahlen und Fakten“ (Memento vom 29. April 2011 im Internet Archive) In: Webauftritt der Gemeinde Diemelsee. </ref> <ref name="zafa12"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stand: 15.08.2012 in „Zahlen und Fakten“ (Memento vom 17. Oktober 2012 im Internet Archive) In: Webauftritt der Gemeinde Diemelsee. </ref> <ref name="zafa13"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stand: 01.12.2013 in „Zahlen und Fakten“ (Memento vom 16. März 2014 im Internet Archive) In: Webauftritt der Gemeinde Diemelsee. </ref> <ref name="zafa14"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stand: 30.06.2014 in „Zahlen und Fakten“ (Memento vom 31. 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