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Schweizer Buchpreis

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Der Schweizer Buchpreis ist ein Literaturpreis, der seit 2008 vom Verein Literaturfestival Basel in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verband (SBVV) jährlich vergeben wird.

Mit dem Schweizer Buchpreis wird ein deutschsprachiges literarisches oder essayistisches Werk von schweizerischen oder seit mindestens zwei Jahren in der Schweiz lebenden Autoren durch eine Fachjury ausgezeichnet. Die Auszeichnung war bis zum Jahr 2011 mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 60'000 Schweizer Franken (50'000 für den Gewinner und jeweils 2500 für die Nominierten der Shortlist) dotiert. Im Jahr 2012 wurde die Summe auf 40'000 Schweizer Franken reduziert. Hiervon erhält der Gewinner 30'000; die übrigen vier Nominierten erhielten jeweils 2500 Franken.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mäzen unterstützt Schweizer Buchpreis – Preisgeld wird erhöht. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schweizerbuchpreis.ch schweizerbuchpreis.ch, Medienmitteilung, 11. Oktober 2012.</ref> Im Jahr 2018 erhielten die vier weiteren Autoren, die in der engeren Auswahl waren, jeweils 3000 Franken. Auch im Jahr 2021 ist die Dotierung so geregelt.<ref>Schweizer Buchpreis 2021: Die fünf Nominierten stehen fest. buchmarkt.de, veröffentlicht und abgerufen am 15. September 2021.</ref>

Im Jahr 2017 warf der Autor Lukas Bärfuss, der den Preis 2014 erhalten hatte, dem SBVV vor, die Preisvergabe durch Teilnahme von Verbandsvertretern an den Jurysitzungen zu beeinflussen, um gut verkäufliche Autoren zu fördern. Daher forderte er die Abschaffung des Preises.<ref>Mehr als nur ein missglückter Abend. In: FAZ.net. Abgerufen am 24. November 2017.</ref><ref>Martin Ebel: «Schafft den Schweizer Buchpreis ab!» In: Der Bund. 21. November 2017, abgerufen am 24. November 2017.</ref> Der SBVV und der frühere Juror Thomas Strässle wiesen diese Vorwürfe zurück und betonten die Unabhängigkeit der Jury.<ref>Thomas Strässle: Lukas Bärfuss hat mal wieder einen Wutanfall. In: Der Bund. Abgerufen am 24. November 2017.</ref>

Preisträger

Jahr Preisträger/-in Titel
2008 Nach Hause schwimmen
2009 Mehr Meer. Erinnerungspassagen
2010 Tauben fliegen auf
2011 Jacob beschließt zu lieben
2012 Das Kalb vor der Gotthardpost. Essays
2013 Carambole
2014 Koala
2015 Eins im Andern
2016 Die Toten
2017 Kraft
2018 Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt
2019 GRM. Brainfuck
2020 das alles hier, jetzt
2021 Die Erfindung des Ungehorsams
2022 Blutbuch
2023 Sich lichtende Nebel
2024 Seinetwegen
2025 Die Holländerinnen

Weitere Buchpreise

Weblinks

Einzelnachweise

<references />