Zum Inhalt springen

ecoplus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. Oktober 2025 um 09:34 Uhr durch imported>Sokrates 399 (Durchkopplung#Komposita_aus_Zahlen,_Wörtern_und_Sonderzeichen änderte sich 2024).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg  ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbHp1
colspan="2" class="notheme" style="padding: 1em 0; text-align: center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe" |
Logo
Logo
Staatliche Ebene Landesebene
Stellung Öffentliches Unternehmen (100 %)
Rechtsform GmbH
Aufsicht Niederösterreichische Landesregierung
Gründung 1962 als Industriezentrum N.Ö.-Südgesellschaft m.b.H. (1972 NÖ Raumordnungs-, Betriebsansiedlungs- und Strukturverbesserungsg.m.b.H – NÖRBS; heutige Form 1982/87)
Hauptsitz St. Pölten, Niederösterreich-Ring 2 Welt-IconKoordinaten: 48° 11′ 53,7″ N, 15° 37′ 58,3″ O
 {{#coordinates:48,19824|15,63286|primary
dim= globe= name= region=AT-3 type=landmark
  }}
Leitung Helmut Miernicki, Geschäftsführer
Mitarbeiter ca. 100
Branche Unternehmensberatung, Regionalförderung, Investorenservice, Wirtschaftsförderung und Beteiligungsverwaltung<ref name="Was wir bieten"/><ref name="firmenabc"/> (Wirtschafts­förderungs­agentur)
Website www.ecoplus.at

Die ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH ist eine Agentur des Landes Niederösterreich mit Zentrale im Wirtschaftszentrum Niederösterreich in St. Pölten. Die Organisation dient der Unterstützung von Investoren und Unternehmen bei der Ansiedlung und Erweiterung von Betrieben, Eigentümer ist zu 100 % das Land Niederösterreich.

Derzeit werden 16 Wirtschaftsparks und vier Technopolstandorte im ganzen Land betreut. Die Agentur übernimmt dabei die Beratung für geeignete Standorte, bietet Mehr-Mietobjekte an und unterstützt Unternehmen in den Bereichen Förderungen, Betriebsansiedelungen mit Kontakten zu Forschungseinrichtungen bis hin zu Internationalisierungsschritten.<ref name="Was wir bieten">Was wir bieten. In: https://www.ecoplus.at/ueber-uns/was-wir-bieten. ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, abgerufen am 27. Mai 2025.</ref>

Geschichte

1962 war die Industriezentrum NÖ Süd Gesellschaft m.b.H gegründet worden, um in Wiener Neudorf südlich von Wien auf dem Gelände der ehemaligen Flugmotorenwerke Ostmark neue Betriebe anzusiedeln (Durch die Rechtsnachfolge ist das firmenbücherliche Gründungsdatum 1941).<ref name="firmenabc">ecoplus.Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH in St. Pölten. Firmenbuchdaten Creditreform/firmenabc.at.</ref> 1972 entstand die NÖ Raumordnungs-, Betriebsansiedlungs- und Strukturverbesserungsges.m.b.H (NÖRBS). 1982 fusionierten NÖRBS und IZ NÖ Süd. 1987 wurde die Firma in ecoplus Betriebsansiedlung und Regionalisierung in Niederösterreich GmbH umbenannt und begann mit dem Regionalförderprogramm. Seit 1990 läuft die Förderung auch über Beteiligungen an Firmengründungen, und es entstanden einige Industrie- und Gewerbeparks in Niederösterreich.

2001 starteten Clusterinitiativen bei ecoplus, beginnend mit dem Holz Cluster Niederösterreich, der später zum Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich wurde. 2004 eröffnete ecoplus Auslandsbüros in Prag, Bratislava und Budapest, die aber mittlerweile wieder geschlossen wurden. Im selben Jahr startete das Technopolprogramm, ein Programm zur Ansiedlung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Nahbereich zu Ausbildungszentren. 2005 erfolgte die Umbenennung in ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH. 2008 übersiedelte das Unternehmen von der Wiener Innenstadt ins Wirtschaftszentrum Niederösterreich nach St. Pölten. Seit 2011 ist ecoplus zudem an der ecoplus Alpin GmbH (vormals Niederösterreichische Bergbahnen BeteiligungsgmbH<ref name="firmengeschichte">ecoplus Firmengeschichte ecoplus: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Firmengeschichte. (Memento vom 21. September 2013 im Internet Archive) und <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wie alles begann - ein historischer Rückblick. (Memento vom 30. August 2016 im Internet Archive), beide abgerufen am 11. Mai 2016.</ref>) beteiligt. Das Leuchtturmprojekt der letzten Zeit ist die Realisierung des Haus der Digitalisierung in Tulln<ref>noe ORF at red: „Haus der Digitalisierung“ eröffnet. 7. Dezember 2022, abgerufen am 4. Januar 2024.</ref> über die ecoplus Digital GmbH, eine Tochterbeteiligung von ecoplus, das niederösterreichische Unternehmen beim digitalen Wandel unterstützt und neben Showroom und Wissenschaftslabor jährlich wechselnde multimediale Themeninszenierungen bietet.

Organisation

Das Unternehmen ist in 100-%-Besitz des Landes.<ref name="facts-figures">ecoplus: Was wir bieten. und Impressum., beide abgerufen am 27. Mai 2025.</ref> Die Agenden der ecoplus sind dem Büro der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner<ref>Zuständigkeiten der Regierungsmitglieder - Land Niederösterreich. Abgerufen am 3. Januar 2024.</ref> unterstellt, die auch das Unternehmen vertritt. Geschäftsführer ist seit 2003 Helmut Miernicki, ehemaliger Büroleiter des Landeshauptmanns Erwin Pröll.<ref>ecoplus: Helmut Miernicki., abgerufen am 27. Mai 2025.</ref>

Kontrollorgan ist der Aufsichtsrat, der mit Mitgliedern der Landesregierung und der Sozialpartner der Wirtschaft besetzt ist.

Leistungen

Leistungen der ecoplus umfassen die Regionalförderung mit touristischen Projekten wie Wintersport-Infrastruktur, Ausbau von Messestandorten, die klimafitte Erschließung neuer Betriebsgebiete, Cluster- und Plattforminitiativen, Investorenservice, Einrichtung und Verwaltung von Wirtschaftsparks, Errichtung und Betrieb von Technologie- und Forschungszentren, Haus der Digitalisierung, Technologie, Forschung und Internationalisierung.<ref>ecoplus Leistungen: ecoplus Services., abgerufen am 27. Mai 2025.</ref>

Immobilien/Mietobjekte in Niederösterreich

In den Wirtschaftsparks werden auch Mietobjekte angeboten, errichtet und verwaltet. In den von ecoplus gemanagten Wirtschaftsparks stehen in den rund 89 Objekten (hauptsächlich im IZ NÖ-Süd) und den sechs Technologie- und Forschungszentren (Wiener Neustadt, Tulln, Krems, Wieselburg, Seibersdorf und Klosterneuburg) derzeit rund 254.000 m² an vermietbaren Flächen zur Verfügung.<ref>ecoplus: "Mietobjekte", Übersicht über freie Mietobjekte, abgerufen am 27. Mai 2025.</ref>

Cluster und Plattformen

Es gibt die Cluster Bau.Energie.Umwelt, Lebensmittel, Kunststoff, Mechatronik und Initiative EMI – Energie Mobilität Innovation sowie die Plattformen Green Transformation & Bioökologie und Gesundheitstechnologie.<ref>https://www.ecoplus.at/vernetzen/</ref>

ecoplus-Wirtschafts- und Beteiligungsparks

ecoplus betreibt 16 Wirtschafts- und Beteiligungsparks im Industriezentrum Niederösterreich Süd, in Wolkersdorf, Ennsdorf, Bruck/Leitha, Poysdorf, Heidenreichstein, Gmünd-České Velenice, Marchegg, Wiener Neustadt/Nova City, Kottingbrunn, Schrems, Techno Park Tulln, Strasshof, Mistelbach-Wilfersdorf, Föhrenwald und Wolfpassing.<ref>ecoplus: "Wirtschaftsparks", abgerufen am 27. Mai 2025.</ref>

Mit dem Wirtschaftspark Föhrenwald ist Wiener Neustadt die einzige Stadt in Niederösterreich mit zwei ecoplus Wirtschaftsparks.<ref>In Wiener Neustadt entsteht ein zweiter ecoplus-Wirtschaftspark. WN24, abgerufen am 26. Juni 2017.</ref>

Datei:Ecoplus Wirtschaftspark in A-2460 Bruck an der Leitha, Nordteil.jpg
Ecoplus Wirtschaftspark Bruck an der Leitha

Weblinks

Einzelnachweise

<references />