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Formel Renault 2.0 Northern European Cup

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Formel Renault 2.0 Northern European Cup
Datei:Logo necup.png
Fahrzeugtyp Einheits-Monoposto
Land oder Region Europa
Erste Saison 2006
Letzte Saison 2018
Chassis Barazi-Epsilon
Motoren Renault (ORECA)
Reifen Michelin
Offizielle Website necup.com
Datei:TatuusFR2000 CarlosSainzJr HH2011.jpg
Barazi-Epsilon FR2.0 von Carlos Sainz Jr. in Hockenheim 2011
Datei:Tatuus FR2000 Nr3 NEC Oschersleben2008.jpg
TatuusFR2000 von Bart Hylkema in Oschersleben 2008

Der Formel Renault 2.0 Northern European Cup (offiziell: Northern European Cup Formula Renault 2.0<ref>General Tender for Circuit Series – Automotive Sports – Northern European Cup Formula Renault 2.0. (PDF; 217 kB) necup.com, 25. Februar 2011, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. Februar 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/necup.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>) war eine Formel-Rennserie, in der ausschließlich der Formel Renault 2.0 zum Einsatz kam. 2019 wurde sie aufgrund von mangelndem Interesse der Fahrer beendet.<ref>FORMEL RENAULT NEC WIRD EINGESTELLT. In: motorsport-xl.de. RIMO Handels- und Verlags GmbH, 29. Dezember 2018, abgerufen am 23. Februar 2026.</ref>

Übersicht

Es handelte sich um eine Nachwuchsserie, die 2006 aus der deutschen und der niederländischen Formel Renault 2.0 entstanden ist. Der „NEC“ veranstaltete seine Rennwochenenden auf Rennstrecken in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Skandinavien, Italien, Österreich und der Tschechischen Republik. Er war Teil der Formel Renault, einer Markenformel, deren Serien weltweit ausgetragen werden.

Fahrzeug

In der Formel Renault NEC wurden zunächst Einheitschassis des italienischen Herstellers Tatuus eingesetzt. In der Saison 2010 konnten die Teams dann zwischen den älteren Fahrzeugen von Tatuus und den neuentwickelten Rennwagen von Barazi-Epsilon wählen. Seit der Saison 2011 kommt nur mehr das Fahrzeug von Barazi-Epsilon zum Einsatz.

Sowohl der Tatuus FR2000 als auch der Barazi-Epsilon FR2.0 entsprechen den aktuell gültigen Crash-Normen der FIA für Fahrzeuge der Formel 3. Ein von ORECA vorbereitetes Renault-Triebwerk mit ca. 144 kW beschleunigt die Fahrzeuge bis auf 240 km/h. Darüber hinaus kann der Formel Renault auch mit einem sequenziellen 6-Gang-Getriebe, einstellbarem Fahrwerk und Michelin-Reifen aufwarten.

Meister

Saison Meister Sieger der FR2000-Klasse Team-Meister
2006 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Filipe Albuquerque nicht vergeben nicht vergeben
2007 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Frank Kechele
2008 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Valtteri Bottas
2009 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg António Félix da Costa
2010 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Ludwig Ghidi DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dear Schilling
2011 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Carlos Sainz junior nicht vergeben FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Koiranen bros.
2012 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Jake Dennis nicht vergeben Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Fortec Motorsport
2013 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Matthew Parry nicht vergeben nicht vergeben
2014 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Ben Barnicoat nicht vergeben DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Josef Kaufmann Racing
2015 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Louis Delétraz DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Josef Kaufmann Racing
2016 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Lando Norris DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Josef Kaufmann Racing
2017 MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Michael Benyahia nicht vergeben FrankreichDatei:Flag of France.svg R-ace GP
2018 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Doureid Ghattas FrankreichDatei:Flag of France.svg R-ace GP

Fahrer

Die späteren Formel-1-Fahrer Sébastien Buemi (2006), Brendon Hartley (2006), Valtteri Bottas (2007–2008), Kevin Magnussen (2009), Will Stevens (2010–2011), Carlos Sainz junior (2011), Daniil Kwjat (2011), Stoffel Vandoorne (2011–2012) und Esteban Ocon (2013) starteten vorher in dieser Serie. Mit Gwendolyn Hertzberger (2006–2007), Natalia Kowalska (2007), Bianca Steiner (2008), Marlene Dietrich (2008), Alice Powell (2011), Lena Heun (2012), Corinna Kamper (2012–2013), Gabriela Jílková (2012) und Julia Pankiewicz (2016–2017) waren im Laufe der Jahre auch einige Damen in dieser Serie am Start.

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks