Georg Eisenreich
Georg Eisenreich (* 6. Dezember 1970 in München) ist ein deutscher Politiker (CSU) und seit 2003 Abgeordneter des Bayerischen Landtags. Seit November 2018 ist er Bayerischer Staatsminister der Justiz. Von März bis November 2018 war er Staatsminister für Digitales, Medien und Europa.
Ausbildung und Beruf
Georg Eisenreich machte 1990 am Ludwigsgymnasium in München sein Abitur und studierte anschließend Rechtswissenschaften an der Universität München. 1999 legte er das zweite juristische Staatsexamen ab. Danach arbeitete er als Rechtsanwalt in München.
Politik
Eisenreich ist seit 1990 Mitglied der CSU, seit 1999 Kreisvorsitzender der CSU München Süd und war von 2011 bis 2021 stellvertretender Bezirksvorsitzender der CSU München. Seit dem 16. Juli 2021 ist er Bezirksvorsitzender der CSU München.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Eisenreich will CSU wieder zur stärksten Kraft in der Stadt machen.] Süddeutsche Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juli 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Zwischen Mai 2002 und Oktober 2003 war Eisenreich ehrenamtlicher Stadtrat in München. Seit dem 6. Oktober 2003 ist er Mitglied des Bayerischen Landtags. Von 2008 bis 2013 war er dort stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport sowie Bildungspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion. Von 2010 bis 2013 leitete er die interfraktionelle Arbeitsgruppe des Bayerischen Landtags zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Er vertritt den Stimmkreis München-Hadern (Wahlkreis Oberbayern) im Landtag, den er stets direkt gewann. Am 9. Oktober 2013 berief Ministerpräsident Horst Seehofer ihn als Staatssekretär für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst in sein Kabinett. Vom 21. März bis zum 12. November 2018 war er bayerischer Staatsminister für Europa, Digitales und Medien im Kabinett Söder I und ist seit dem 12. November 2018 bayerischer Staatsminister der Justiz in den Kabinetten Söder II und III. 2022 übernahm Eisenreich als Leiter des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz den Vorsitz für die 93. sowie die 94. Justizministerkonferenz.<ref>Justizministerkonferenz. Abgerufen am 12. April 2022.</ref><ref>Bayern übernimmt Vorsitz der Justizministerkonferenz. 12. Januar 2022, abgerufen am 12. April 2022.</ref>
Seit dem 6. Dezember 2023 ist Staatsminister Eisenreich als Vertreter des Freistaats Bayern Mitglied des ZDF-Fernsehrats, seit dem 5. Juli 2024 ist er dort Mitglied im Programmausschuss Chefredaktion.<REF NAME=ZDF>Die Mitglieder des ZDF-Fernsehrates bei www.zdf.de.</REF>
Mitgliedschaften
Eisenreich ist Schirmherr der Bereitschaften des Bayerischen Roten Kreuzes.
Privates
Georg Eisenreich ist römisch-katholisch, verheiratet und hat drei Kinder.<ref>Eisenreich, Georg. Bayerischer Landtag, abgerufen am 25. April 2018.</ref> Im September 2023 trat Eisenreich zusammen mit Christian Ude als Kabarettist in München auf.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig „Man möchte nicht meinen, dass so viel Humor drin steckt“.] Frankfurter Allgemeine Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juli 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Justizminister Georg Eisenreich und Münchens Alt-OB Christian Ude auf der Kabarettbühne: Große Koalition des Humors.] Merkur, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juli 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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| Ministerpräsident: | ||
| Staatsminister: |
Hubert Aiwanger (Stellvertreter und Wirtschaft) | Ulrike Scharf (Stellvertreterin und Soziales) | Florian Herrmann (Staatskanzlei, Bundesangelegenheiten und Medien) | Eric Beißwenger (Europaangelegenheiten und Internationales) | Albert Füracker (Finanzen) | Joachim Herrmann (Inneres) | Georg Eisenreich (Justiz) | Anna Stolz (Kultus) | Markus Blume (Wissenschaft) | Michaela Kaniber (Landwirtschaft) | Thorsten Glauber (Umwelt) | Christian Bernreiter (Wohnen) | Judith Gerlach (Gesundheit) | Fabian Mehring (Digitales) | |
| Staatssekretäre: |
Kirchner (Inneres) | Gotthardt (Wirtschaft) | Schöffel (Finanzen) |
Marion Gentges (Baden-Württemberg) | Georg Eisenreich (Bayern) | Felor Badenberg (Berlin) | Benjamin Grimm (Brandenburg) | Claudia Schilling (Bremen) | Anna Gallina (Hamburg) | Christian Heinz (Hessen) | Jacqueline Bernhardt (Mecklenburg-Vorpommern) | Kathrin Wahlmann (Niedersachsen) | Benjamin Limbach (Nordrhein-Westfalen) | Philipp Fernis (Rheinland-Pfalz) | Petra Berg (Saarland) | Constanze Geiert (Sachsen) | Franziska Weidinger (Sachsen-Anhalt) | Kerstin von der Decken (Schleswig-Holstein) | Beate Meißner (Thüringen) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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Hans Ehard (1945) | Wilhelm Hoegner (1945–1947) | Josef Müller (1947–1952) | Otto Weinkamm (1952–1954) | Fritz Koch (1954–1957) | Willi Ankermüller (1957–1958) | Albrecht Haas (1958–1962) | Hans Ehard (1962–1966) | Philipp Held (1966–1974) | Karl Hillermeier (1974–1982) | August Lang (1982–1986) | Mathilde Berghofer-Weichner (1986–1993) | Hermann Leeb (1993–1998) | Alfred Sauter (1998–1999) | Manfred Weiß (1999–2003) | Beate Merk (2003–2013) | Winfried Bausback (2013–2018) | Georg Eisenreich (seit 2018)
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Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten:
Franz Heubl (1962–1978) | Peter Schmidhuber (1978–1987) | Georg von Waldenfels (1987–1990) | Thomas Goppel (1990–1994) | Edmund Stoiber (1994) | Ursula Männle (1994–1998) | Reinhold Bocklet (1998–2003)
Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen:
Eberhard Sinner (2003–2005)
Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Verwaltungsreform:
Erwin Huber (2003–2005)
Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten:
Emilia Müller (2005–2007) | Markus Söder (2007–2008) | Emilia Müller (2008–2013)
Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen:
Beate Merk (2013–2018)
Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben:
Beate Merk (2013–2014) | Marcel Huber (2014–2018)
Staatsminister für Digitales, Medien und Europa:
Georg Eisenreich (2018)
Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien:
Florian Herrmann (2018–2021)
Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien:
Florian Herrmann (seit 2021)
Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales:
Melanie Huml (2021–2023) | Eric Beißwenger (seit 2023)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Eisenreich, Georg |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CSU), Staatssekretär, MdL |
| GEBURTSDATUM | 6. Dezember 1970 |
| GEBURTSORT | München |
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