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Ursula Männle

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Datei:Ursual maennle 0042.JPG
Ursula Männle 2015

Ursula Männle (* 7. Januar 1944 in Ludwigshafen am Rhein) ist eine deutsche Sozialwissenschaftlerin und Politikerin (CSU). Sie war jeweils 13 Jahre Mitglied des Bayerischen Landtages und des Deutschen Bundestages sowie Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten. Von 2014 bis 2019 war sie Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 1. Februar 2015 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur 1964 studierte Ursula Männle von 1964 bis 1969 Politikwissenschaften, Soziologie und Neuere Geschichte an den Universitäten München und Regensburg. Von 1970 bis 1976 war sie Assistentin an der Akademie für Politische Bildung.

Seit 1976 ist sie Professorin an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München am Standort Benediktbeuern.

Ursula Männle ist Mitherausgeberin von Civis mit Sonde.

Politik

Ursula Männle ist seit 1964 Mitglied der CSU. 1966/1967 war sie Landesvorsitzende des RCDS. Von 1973 bis 1977 war Männle stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union (JU), zwischen 1981 und 1991 Landesvorsitzende der Frauen-Union der CSU. Seit 1973 war sie Mitglied des CSU-Landesvorstandes, seit 1987 Mitglied im Präsidium.

Männle war 1979/1980 und von 1983 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1994 bis 1998 war sie Bayerische Staatsministerin für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigte Bayerns beim Bund.

Von 2000 bis 2013 war Männle Abgeordnete des Bayerischen Landtages. Sie war Mitglied im Fraktionsvorstand der CSU, Sprecherin der Fraktion für Bundes- und Europaangelegenheiten und Vorsitzende des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Bayerischer Landtag, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2014-02-21;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Bis 14. Januar 2009 war sie auch Vorsitzende der Arbeitsgruppe Frauen im Bayerischen Landtag.

Bis zur Landtagswahl im September 2013 vertrat sie den Stimmkreis Starnberg (Wahlkreis Oberbayern) im Bayerischen Landtag. Sie vertritt die CSU im Vorstand des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland.

Ehrenämter

Sie war 2000–2011 Präsidiumsmitglied des Hochschullehrerbundes (hlb). Sie ist geschäftsführender Vorstand von IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit (Caritas) zudem Mitglied des Deutschen Akademikerinnenbundes (DAB) und der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Im Mai 2014 wurde sie als Nachfolgerin von Hans Zehetmair Vorsitzende der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung.<ref>Quelle: Website der Hanns-Seidel-Stiftung, abgerufen am 20. Januar 2018.</ref> Hier wurde sie 2018 für vier weitere Jahre im Amt bestätigt, gab jedoch am 11. September 2019 ihren Rücktritt zum Jahresende 2019 bekannt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Privates

Seit 2010 ist sie mit Prof. Helmut Berschin verheiratet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Schriften

  • mit Eckard Colberg: Kleine Fibel für die politische Praxis. Beck, München 1974, ISBN 3-406-05409-9.
  • Zur Geschäftsordnung: Die Praxis der Willensbildung. 4. Auflage. Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, München 1977.
  • Die gestaltende Rolle der Frau im 21. Jahrhundert. hss, 1999, ISBN 3-88795-194-8.

Weblinks

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Einzelnachweise

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Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten:

Franz Heubl (1962–1978) | Peter Schmidhuber (1978–1987) | Georg von Waldenfels (1987–1990) | Thomas Goppel (1990–1994) | Edmund Stoiber (1994) | Ursula Männle (1994–1998) | Reinhold Bocklet (1998–2003) 

Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen:

Eberhard Sinner (2003–2005) 

Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Verwaltungsreform:

Erwin Huber (2003–2005) 

Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten:

Emilia Müller (2005–2007) | Markus Söder (2007–2008) | Emilia Müller (2008–2013) 

Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen:

Beate Merk (2013–2018) 

Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben:

Beate Merk (2013–2014) | Marcel Huber (2014–2018) 

Staatsminister für Digitales, Medien und Europa:

Georg Eisenreich (2018) 

Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien:

Florian Herrmann (2018–2021) 

Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien:

Florian Herrmann (seit 2021) 

Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales:

Melanie Huml (2021–2023) | Eric Beißwenger (seit 2023) 

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