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Marianne Hollensteiner

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Marianne Morawek-Hollensteiner Vorlage:SportPicto
Nation OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Geburtstag 5. April 1983
Geburtsort LinzOsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Gewicht 78 kg
Beruf Wissenschaftlerin
Karriere
Graduierung

1. Dan - Shodan Datei:Judo black belt.svg

Verein UJZ Mühlviertel
Karriereende 20. Mai 2018
Medaillenspiegel
Staatsmeisterschaft 11 × Goldmedaille 4 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille

Marianne Hollensteiner (geb. Morawek;* 5. April 1983 in Linz) ist eine österreichische Judoka und Wissenschaftlerin. Sie trägt den 1. Dan.<ref>Marianne Hollensteiner. Abgerufen am 5. März 2023.</ref>

Berufliche Entwicklung und Karriere

Marianne Morawek begann 1991 mit dem Judo-Sport bei der Sportunion ADM Linz und wechselte 1995 zum Judozentrum Mühlviertel. Neben ihren Einsätzen für das Judozentrum startete sie außerdem noch erfolgreich für den deutschen Bundesligaverein KSV Esslingen. Ihre Trainer waren Klaus-Peter Stollberg, Johann Makula, Josef Reiter und Ernst Hofer. Von 1993 bis 2001 besuchte sie das Europagymnasium Auhof in Linz und begann auch zu dieser Zeit, im Leistungszentrum (heute Olympiazentrum) unter Stollberg zu trainieren, wo sie von 2005 bis 2008 als Zeitsoldatin stationiert war.

Vom September 2008 bis Juli 2013 studierte sie Medizintechnik an der Fachhochschule in Linz, schloss im Juli 2011 mit dem Bachelor of Science in Engineering und 2013 mit dem Master of Science in Engineering (jeweils mit ausgezeichnetem Erfolg) ab<ref name=":0">Research Documentation FH Oberösterreich. Abgerufen am 26. April 2019.</ref>. Nach dem Masterabschluss setzte sie ihre Studien im Doktoratsstudium der medizinischen Wissenschaften mit Schwerpunkt Biomechanik an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg fort und schloss dort ihr Studium mit dem Doktorat (Dr.scient.med) mit ausgezeichnetem Erfolg ab.<ref name=":0" /> Ebenfalls an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität habilitierte sie 2021 zur Privatdozentin in experimenteller Orthopädie und Traumatologie.<ref>Habilitationen. Abgerufen am 24. Oktober 2021.</ref> Sie ist dort seither als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Biomechanik tätig.<ref>Webpage des Instituts für Biomechanik an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg. Abgerufen am 27. Januar 2022.</ref>

Auch nach Beendigung ihrer internationalen Karriere im Jahr 2013 nahm Morawek-Hollensteiner erfolgreich an oberösterreichischen und österreichischen Meisterschaften sowie Liga-Bewerben teil. 2014 gewann sie die oberösterreichischen Landesmeisterschaften und die österreichischen Staatsmeisterschaften und wurde mit der Damen-Mannschaft des UJZ Mühlviertel oberösterreichische Damenmannschafts-Landesmeisterin. Bei den Staatsmeisterschaften 2015 erlitt sie im Kampf um den Finaleinzug einen Innenbandriss im Knie, wurde jedoch trotzdem Dritte<ref>Judo Results ÖSTM 2015. Abgerufen am 24. Februar 2023.</ref>. Nach einem Jahr Wettkampfpause gewann Marianne Hollensteiner 2016 in Wien ihren 11. österreichischen Staatsmeistertitel.<ref>Judo Results ÖSTM 2016. Abgerufen am 24. Februar 2023.</ref>

Im Mai 2018 beendete sie endgültig ihre sportliche Karriere.<ref name=":1">Tränen zum Abschied. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. April 2019; abgerufen am 26. April 2019.</ref>

Privates

Im August 2009 heiratete sie ihren langjährigen Lebensgefährten und änderte ihren Nachnamen in Hollensteiner. Seit 2019<ref name=":1" /> lebt Hollensteiner in Murnau am Staffelsee, Deutschland.<ref>Marianne Hollensteiner | BG Unfallklinik Murnau. Abgerufen am 17. Januar 2026.</ref>

Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

<references />