Zum Inhalt springen

Andrea Collinelli

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. März 2025 um 08:11 Uhr durch imported>TaxonKatBot (Bot: Kategorie:Doping in Italien umbenannt in Kategorie:Doping (Italien): laut Diskussion).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Andrea Collinelli
Medaillenspiegel
Andrea Collinelli (l.) mit Mauro Trentin
Andrea Collinelli (l.) mit Mauro Trentin

Radsportler

ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien
Olympische Sommerspiele
Gold 1996 Atlanta Einzelverfolgung
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
Silber 1995 Bogotá Einzelverfolgung
Gold 1996 Manchester Mannschaftsverf.
Silber 1996 Manchester Einzelverfolgung
Gold 1997 Perth Mannschaftsverf.
Bronze 1997 Perth Einzelverfolgung
Silber 1998 Bordeaux Madison
Bronze 1998 Bordeaux Mannschaftsverf.

Andrea Collinelli (* 2. Juli 1969 in Ravenna) ist ein ehemaliger italienischer Radsportler, der insbesondere im Bahnradsport erfolgreich war.

Sportliche Laufbahn

1991 und 1992 gewann er den nationalen Titel in der Einerverfolgung der Amateure. 1995 gewann Andrea Collinelli in Bogotá erstmals eine Weltmeisterschaftsmedaille. Er wurde Zweiter in der Einerverfolgung, wobei er im Finale Graeme Obree mit einer halben Sekunde Rückstand unterlag.<ref>Edward Pickering: The Race against Time, London: Corgi Books, 2013, S. 231. ISBN 978-0-55216-735-2</ref> Bei den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta gewann er die Goldmedaille in der 4000-Meter-Einerverfolgung und erreichte mit der Mannschaft den vierten Platz. Im selben Jahr gewann er bei der Bahn-WM in Manchester zwei weitere WM-Medaillen: Gold in der Mannschaftsverfolgung (mit Adler Capelli, Cristiano Citton und Mauro Trentini) und Silber in der Einerverfolgung. Bei den Bahn-Weltmeisterschaften 1997 in Perth war er wiederum zweimal erfolgreich. Er holte den Weltmeistertitel mit der Mannschaft (mit Mario Benetton, Capelli und Citton) sowie Bronze in der Einerverfolgung. 1998 in Bordeaux kamen zwei weitere Medaillen hinzu, Silber im Zweier-Mannschaftsfahren (Madison, mit Silvio Martinello) und nochmals Bronze in der Mannschaftsverfolgung (mit Benetton, Capelli und Citton).

Collinelli gewann darüber hinaus mehrere Sechstagerennen: 1997 in Bassano del Grappa, 1998 und 1999 in Grenoble, 1998 in Hyères sowie 1999 und 2000 in Fiorenzuola d’Arda. Hingegen konnte er im Straßenradsport nur wenige Erfolge feiern (zwei Etappensiege bei der Olympia’s Tour 1997).

2000 wurde Collinelli nach den italienischen Bahnmeisterschaften für zehn Monate wegen Dopings gesperrt<ref>Ralf Meutgens: Doping im Radsport, Bielefeld 2007, S. 273. ISBN 978-3-7688-5245-6</ref>, weshalb er auch nicht bei den Olympischen Spielen in Sydney starten konnte.

Weblinks

Commons: Andrea Collinelli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1964: TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jiří Daler | 1968: FrankreichFrankreich Daniel Rebillard | 1972: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Knut Knudsen | 1976: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Gregor Braun | 1980: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Robert Dill-Bundi | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steve Hegg | 1988: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Gintautas Umaras | 1992: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Boardman | 1996: Vorlage:ITA-1946 Andrea Collinelli | 2000: DeutschlandDeutschland Robert Bartko | 2004: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bradley Wiggins | 2008: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bradley Wiggins

Anschließend wurde diese Disziplin nicht mehr bei Olympischen Spielen ausgetragen.

Liste der Olympiasieger im Radsport

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

1993 AustralienAustralien Aitken / O’Shannessey / Shearsby / O’Grady | 1994 DeutschlandDeutschland Fulst / Bach / Lehmann / Hondo | 1995 AustralienAustralien B. McGee / O’Shannessey / R. McGee / O’Grady | 1996 Vorlage:ITA-1946 Collinelli / Capelli / Citton / Trentini | 1997 Vorlage:ITA-1946 Collinelli / Capelli / Citton / Benetton | 1998 UkraineUkraine Symonenko / Matwjejew / Fedenko / Pidhornyj | 1999 DeutschlandDeutschland Fulst / Bartko / Becke / Lademann / Lehmann / Pollack | 2000 DeutschlandDeutschland Fulst / Siedler / Becke / Lehmann | 2001 UkraineUkraine Symonenko / Tschernjawskyj / Fedenko / Polatajko | 2002 AustralienAustralien Dawson / Lancaster / Wooldridge / Roberts | 2003 AustralienAustralien Brown / Dawson / Lancaster / Wooldridge | 2004 AustralienAustralien Dawson / Hutchinson / Roberts / Wooldridge | 2005 Vorlage:GBR-Rad Cummings / Hayles / Manning / Newton | 2006 AustralienAustralien Dawson / Goss / Jamieson / Wooldridge | 2007, 2008 Vorlage:GBR-Rad Clancy / Thomas / Manning / Wiggins | 2009 DanemarkDänemark Jørgensen / Madsen / Mørkøv / Rasmussen | 2010 AustralienAustralien Bobridge / Dennis / Hepburn / Meyer | 2011 AustralienAustralien Bobridge / Dennis / Durbridge / Hepburn | 2012 Vorlage:GBR-Rad Burke / Clancy / Kennaugh / Tennant / Thomas | 2013 AustralienAustralien O’Shea / Edmondson / Hepburn / Morgan | 2014 AustralienAustralien Davison / O’Shea / Edmondson / Mulhern | 2015 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Bulling / Gough / Kennett / Frame / Ryan | 2016 AustralienAustralien Welsford / Hepburn / C. Scotson / M. Scotson / Porter / Davison | 2017 AustralienAustralien Welsford / Meyer / Porter / Yallouris / O’Brien / Wight | 2018 Vorlage:GBR-Rad Clancy / Emadi / Hayter / Tanfield | 2019 AustralienAustralien Welsford / O’Brien / Howard / Porter / Scott | 2020 DanemarkDänemark Hansen / Johansen / Madsen / Pedersen | 2021 ItalienItalien Bertazzo / Consonni / Ganna / Milan / Lamon | 2022 Vorlage:GBR-Rad Hayter / Wood / Vernon / Bigham | 2023 DanemarkDänemark Larsen / Bévort / Leth / Pedersen / Madsen | 2024 DanemarkDänemark Larsen / Bévort / Hansen / Pedersen / Madsen 2025 DanemarkDänemark Larsen / Hansen / Pedersen / Madsen / Leth

Frühere Ergebnisse siehe unter Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung (Amateure)

Vorlage:Klappleiste/Ende