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Robert Bengsch

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Robert Bengsch Vorlage:SportPicto
Robert Bengsch bei der Sachsen-Tour 2008.
Robert Bengsch bei der Sachsen-Tour 2008.
Zur Person
Geburtsdatum 6. Oktober 1983
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Disziplin Bahn
Wichtigste Erfolge
Deutsches Meistertrikot Deutscher Meister – Madison
2007, 2008, 2011
Gesamtwertung Tour Alsace 2008
Letzte Aktualisierung: 14. August 2008
Datei:Robert Bengsch 2014.jpg
Robert Bengsch als Sprecher bei den deutschen Bahn-Radmeisterschaften 2014 in Cottbus

Robert Bengsch (* 6. Oktober 1983 in Frankfurt (Oder)) ist ein deutscher Radsportkommentator und ehemaliger Radrennfahrer mit Schwerpunkt im Bahnradsport.

Sportliche Laufbahn

Robert Bengsch gewann 1999 die Gesamtwertung des Nachwuchsrennens Critérium Européens des Jeunes. 2001 wurde er Deutscher Junioren-Meister in der Mannschaftsverfolgung, und bei der Junioren-Weltmeisterschaft gewann er die Silbermedaille in derselben Disziplin. 2003 konnte er die Harzrundfahrt gewinnen. 2004 startete er bei den Olympischen Spielen auf der Bahn. In der Saison 2005 gewann Bengsch die Mannschaftsverfolgung beim Bahnrad-Weltcup in Los Angeles. Im selben Jahr holte er sich bei der U23-Europameisterschaft in Fiorenzuela die Silbermedaille in der Einerverfolgung und Bronze im Punktefahren. Dreimal, 2007, 2008 und 2011, errang er im Zweier-Mannschaftsfahren (Madison) den deutschen Meistertitel, gemeinsam mit Marcel Kalz. Bengsch startete auch regelmäßig bei Sechstagerennen, jedoch ohne größeren Erfolg.

Auf der Straße fuhr Robert Bengsch 2005 als Stagiaire bei der UCI ProTeam T-Mobile Team, bekam aber keinen Profivertrag. Im Jahr darauf gewann er bei der Militär-Weltmeisterschaft in Chaam jeweils die Silbermedaille im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen. In der Saison 2008 gewann er eine Etappe bei der Tour Alsace und konnte auch die Gesamtwertung für sich entscheiden. 2010 gewann er eine Etappe der Bulgarien-Rundfahrt.

Zum Ende der Wintersaison 2012/2013 kündigte Bengsch seinen Rücktritt vom aktiven Radsport an, um sein schon begonnenes Studium der Betriebswirtschaftslehre weiterzuführen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. auf weser-kurier.de v. 12. Januar 2013</ref>

Berufliches

Schon während seiner aktiven Laufbahn war Bengsch Sprecher bei Radsportveranstaltungen.<ref>Bengsch hat umgesallt: Von der Bahn an den Streckenrand als Sprecher. bahnradsport, 26. August 2014, abgerufen am 5. September 2014.</ref> Seit seinem Karriereende als Profisportler ist er unter anderem als Kommentator bei Eurosport und bei dem Radsportstreamingdienst Global Cycling Network und aktuell Discovery Plus tätig.<ref name="digitalf-558435">Eurosport holt sich prominente Radsport-Experten ins Boot. In: digitalfernsehen.de. 16. Juli 2020, abgerufen am 30. Oktober 2020.</ref>

Erfolge

Bahn

2001
2005
2007
2008
2011
2012
  • Deutscher Meister – Punktefahren
  • Deutscher Meister – Madison mit Marcel Kalz

Straße

2008
2010

Weblinks

Commons: Robert Bengsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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1977–78 Christian Bock | 1979 Volker Sprenger | 1980 Bernhard Maiss | 1981 Knut Binting | 1982 Axel Bokeloh | 1983 Manfred Donike | 1984 Günter Kobek | 1985 Matthias Lange | 1989 Stefan Steinweg | 1990 Hans-Joachim Pohl | 1991 Andreas Walzer | 1992, 1995, 2004 Guido Fulst | 1993, 1996 Andreas Beikirch | 1994 Erik Weispfennig | 1997 Andreas Kappes (wegen Dopings aberkannt) | 1998 Christian Lademann | 1999, 2000, 2005 Andreas Kappes | 2001, 2002 Andreas Müller | 2003 Marc Altmann | 2006 Sebastian Frey | 2007, 2016 Roger Kluge | 2008 Robert Bartko | 2009 Olaf Pollack (wegen Dopings aberkannt) | 2010 Franz Schiewer | 2011 Rüdiger Selig | 2012 Robert Bengsch | 2013, 2015 Marcel Kalz | 2014 Leon Rohde | 2017 Henning Bommel | 2018 Erik Schubert | 2019 Theo Reinhardt | 2022 Tim Torn Teutenberg | 2023 Moritz Augenstein <references />

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1982 Henry Rinklin | 1983 Josef Kristen | 2011 Robert Bengsch | 2012 Lucas Liß | 2013, 2016, 2019 Maximilian Beyer | 2014 Theo Reinhardt | 2015, 2018 Roger Kluge | 2017 Leif Lampater | 2022–2024 Tim Torn Teutenberg | 2025 Moritz Augenstein

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1946 Mirke/Saaager | 1947 Mirke/Preiskeit | 1948 Bolte/Funda | 1949 Holthöfer/Pankoke | 1950 Saager/Schweizer | 1951 H. Hörmann/L. Hörmann | 1952 Schürmann/Siefert | 1953 Pankoke/Wiemer | 1954 L. Hörmann/Preiskeit | 1955 Zoll/Weinrich | 1956 Petry/Scholl | 1957 Donike/Gieseler | 1958 Bugdahl/Petry | 1959, 1960 Bugdahl/Junkermann | 1961, 1962, 1964 Altig/Junkermann | 1963 Bugdahl/Renz | 1965 Junkermann/Oldenburg | 1967 Bölke/Großimlinghaus | 1977 Fritz/Peffgen | 1978 Giebken/Reimann | 1981 Peffgen/Schütz | 1982 Fritz/Thurau | 1983 Hindelang/Schütz | 1994 Dörich/Hess | 1995, 1996 Beikirch/Messerschmidt | 1997 Kappes/Wolf | 1999 Fulst/Rund | 2000 Beikirch/Pollack | 2001 Kahl/Lademann | 2002 Kowatschitsch/Teutenberg | 2003 Müller/Fulst | 2004 Dörich/Kowatschitsch | 2005 Bartko/Fulst | 2006 Bartko/Beikirch | 2007, 2008, 2011, 2012 Bengsch/Kalz | 2009 Kluge/Olaf Pollack<ref>Wegen Dopings wurde Pollack der Deutsche-Meister-Titel später aberkannt.</ref> | 2010 Grasmann/Lampater | 2013 Heßlich/Lampater | 2014 Kalz/Lampater | 2015 Grasmann/Schäfer | 2016 Heßlich/Burkart | 2017 Reinhardt/Thiele | 2018 Banusch/Koch | 2019 Reinhardt/Beyer | 2022 Reinhardt/Kluge | 2023, 2024 Augenstein/Malcharek | 2025 Kluge/Tim Torn Teutenberg

Das Zweier-Mannschaftsfahren wurde nicht durchgängig bei Deutschen Bahn-Meisterschaften ausgetragen. <references />

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