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Socotra-Fels

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Socotra-Fels
Geographische Lage 32° 7′ 22,63″ N, 125° 10′ 56,81″ OKoordinaten: 32° 7′ N, 125° 11′ O
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Chinesischer Name
Kurzzeichen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Langzeichen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Pinyin Sūyán jiāo
Koreanischer Name
Hangeul {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / 파랑도
Hanja {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Revidierte Romanisierung Ieodo / Parangdo
McCune-Reischauer Iŏdo / P'arangdo
Datei:Socotra Rock.png
Lage des Felsens („Socotra Rock“) in der provisorisch gemeinsam genutzten Ausschließlichen Wirtschaftszone (hellblau), sowie seine Entfernung zur Republik Korea und Volksrepublik China
Datei:JADIZ and CADIZ and KADIZ in East China Sea.jpg
Lage des Felsens bezüglich der Air Defense Identification Zones von Japan, China (nach Osten erweitert) und Südkorea (Erweiterung nach Süden geplant)
Datei:Ieodo Ocean Research Station in 2021.jpg
Ieodo Ocean Research Station auf dem Felsen

Der Socotra-Fels ist ein untermeerisches Riff im Ostchinesischen Meer, auf welches sowohl Südkorea als auch die Volksrepublik China Territorialansprüche erheben. Seit 1995 wird der Fels von Südkorea verwaltet, das eine Forschungsstation darauf gebaut hat.

Seinen englischen Namen hat das Riff, das bei Niedrigwasser 4,6 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, nach dem Schiff, das es 1900 entdeckt hat. Das Riff hat auch chinesische und koreanische Namen; der englische Name kann dazu verwendet werden, um keine Position im chinesisch-koreanischen Konflikt zu beziehen.

Geographie und Topographie

Lage des Felsens

Der Felsen befindet sich etwa 149 km südwestlich von Marado, der südlichsten Insel Südkoreas, und etwa 245 km nordöstlich der Haijiao-Insel der Volksrepublik China.<ref name="chosun">China Chafes at Korean Observatory on Reef Island. In: english.chosun.com. Chosun Ilbo, 14. September 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. November 2006; abgerufen am 14. September 2006 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von der japanischen Insel Torishima befindet er sich etwa 275 km nordwestlich.

Die Spitze des Riffs befindet sich in einer Meerestiefe von etwa 4,6 Metern.<ref name="chosun" /> Damit befindet sich der Felsen fast immer unter der Wasseroberfläche. Allerdings kann er diese bei starkem Wellengang (z. B. bei einem Sturm) durchbrechen.

Umgebung des Felsens

Über den Felsen wurde vom Koreanischen Meeresinstitut für Forschung und Entwicklung in Südkorea seit 2001 eine Forschungsstation verankert. Diese besitzt zur Versorgung einen Helikopterlandeplatz.<ref name="chosun" /> Die Forschungsstation steht in 41 Metern Wassertiefe und befindet sich 700 Meter südlich der Riffspitze.

Geschichte und Ansprüche

Mythen und Fakten

In einer koreanischen Legende heißt es, dass ein mythisches Land existiert, in dem die Seelen von Seeleuten hausen, welche im Meer verschollen blieben. Dieses hieße Ieodo (in Korea auch Parangdo genannt). Die südkoreanische Regierung hat eine direkte Verbindung zwischen diesem mythischen Land und dem Socotra-Fels gezogen. Auf diese Aufzeichnung stützt sich der historische Anspruch Südkoreas.

In der chinesischen Geschichts-Aufzeichnung Shan Hai Jing, welche etwa auf das Jahr 100 v. Chr. datiert wurde, wird eine Insel namens Su-Fels (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) erwähnt. Auf diese Aufzeichnung stützt sich der historische Anspruch der Volksrepublik China.

Die erste beweisbare Entdeckung des Felsens erfolgte 1900 durch ein britisches Handelsschiff namens Socotra.<ref name="naver">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) [{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ieodo].] In: 100.naver.com. Naver Encyclopedia, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. September 2006 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Um in dem Konflikt keine Position zu beziehen, wird daher teilweise dieser Name zur Bezeichnung des Riffs verwendet.

Spätestens 1937 übernahm Japan im Zuge seiner Expansion vor dem Zweiten Weltkrieg die Verwaltungshoheit über das Riff.

Gegenwärtige Situation

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Japan von den Alliierten die Verwaltungshoheit über seine Kolonialgebiete und somit auch über das Riff entzogen. Da keine weiteren Angaben über die Zugehörigkeit des Felsens gemacht wurden, erhoben Südkorea und auch die Volksrepublik China im Laufe der Zeit Territorialansprüche aufgrund der oben genannten historischen Zugehörigkeit.

Allerdings kann nach dem Seerechtsübereinkommen auf ein annähernd dauerhaft überschwemmtes Riff kein Gebietsanspruch und somit auch keine Erweiterung der Ausschließlichen Wirtschaftszone gestellt bzw. begründet werden. Dennoch versuchen vor allem Südkorea und die Volksrepublik China dieses Riff, welches sich in der überlappenden Ausschließlichen Wirtschaftszone beider Staaten befindet, zu ihrem Territorium zu machen.

Dies zeigt sich von südkoreanischer Seite durch den Einbezug des Riffs in die 1952 ausgerufene Syngman-Rhee-Linie und in das Unterwasser-Ressourcen-Abwicklungsgesetz von 1970.<ref name="intl">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).] In: ieodo.kordi.re.kr. Ieodo Ocean Research Station, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. September 2006 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seit 2003 betreibt Südkorea über dem Riff eine Forschungsstation.<ref name="tcode">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Annual Report of the Rep. of Korea.] In: tcode.tinro.ru. PICES Technical Committee on Data Exchange, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 31. Juli 2008 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seither kann gesagt werden, dass trotz einiger Aufklärungsflüge von Seiten der Volksrepublik China<ref name="intl" /> die Verwaltung de facto bei Südkorea liegt. Die Volksrepublik China hält diesen Zustand unter Berufung auf des Festlandssockelprinzip für inakzeptabel, da das Riff auf einem vom chinesischen Festland herkommenden Festlandssockel liegt.

Am 23. November 2013 deklarierte die Volksrepublik China eine Air Defense Identification Zone (ADIZ) über dem Ostchinesischen Meer, einschließlich umstrittener Gebiete wie dem Socotra-Fels oder den Senkaku-Inseln.<ref>Inselstreit geht in die Luft. In: tagesschau.de. ARD, 25. November 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. November 2013; abgerufen am 12. Oktober 2025 (Tagesschau-Link mit Karte).</ref> Jeder Überflug müsse fortan in China angemeldet werden. Die südkoreanische Regierung kündigte daraufhin an zu überprüfen, ihre eigene ADIZ ebenfalls auf den Socotra-Felsen auszudehnen.<ref>(3rd LD) China rejects S. Korea's demand over air defense zone. In: english.yonhapnews.co.kr. Yonhap, 28. November 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Dezember 2017; abgerufen am 28. November 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

  • Kim Young-jin: Why Ieodo matters. In: koreatimes.co.kr. The Korea Times, 18. September 2012, abgerufen am 19. März 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).