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Lars Unger

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Lars Unger
Datei:Lars Unger - 2013(cropped).jpg
Lars Unger, 2013
Personalia
Geburtstag 30. September 1972
Geburtsort EutinDeutschland
Größe 189 cm
Position Abwehr, Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
TSV Neustadt
0000–1989 TSV Malente
1989–1991 Werder Bremen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1991–1997 Werder Bremen 24 (1)
1991–1996 Werder Bremen Amateure 85 (6)
1997–1999 Fortuna Düsseldorf 39 (1)
1999 → Southend United (Leihe) 14 (0)
1999–2003 SW Bregenz 119 (4)
2003–2005 Werder Bremen Amateure 8 (0)
2005–2011 Brinkumer SV
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1987–1988 Deutschland U15 5 (1)
1988–1989 Deutschland U16 8 (0)
1989–1990 Deutschland U17 4 (0)
1990–1991 Deutschland U18 2 (0)
1990–1991 Deutschland U20 2 (1)
1992–1993 Deutschland U21 11 (1)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Lars Unger (* 30. September 1972 in Eutin) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Sportliche Laufbahn

Ungers erste Station als Profifußballer war der Erstligist Werder Bremen, dessen Fußballinternat er von 1989 bis 1991 besuchte und mit dessen A-Jugend er zweimal Norddeutscher Meister und Bremer Pokalsieger wurde. Für das U-21-Juniorenteam des DFB bestritt er in den Jahren 1992 und 1993 elf Länderspiele. Mit 18 erhielt Unger seinen ersten Profivertrag und stand von 1991 bis 1997 und von 2003 bis 2005 bei den Grün-Weißen unter Vertrag. In den ersten beiden Vertragsjahren spielte er als Jungprofi hauptsächlich in der II. Mannschaft, mit der er 1993 Deutscher Vizeamateurmeister wurde. In sechs Jahren als Werder-Profi bestritt Unger 24 Bundesligaspiele, zwei DFB-Pokalspiele und zwei Europapokalspiele und gewann unter Otto Rehhagel die Deutsche Fußballmeisterschaft und den DFB-Pokal. Zudem stand er im Kader, der den einzigen Werder-Titel auf internationaler Bühne gewann, den Europapokal der Pokalsieger 1991/92.

1997 schloss sich Unger Fortuna Düsseldorf an, die kurz zuvor in die 2. Liga abgestiegen waren. Im Winter 1999 ließ er sich vor Vertragsende für ein halbes Jahr an den englischen Third-Division-Klub Southend United ausleihen und wechselte im Anschluss nach Österreich zum Erstligisten Schwarz-Weiß Bregenz. Dort war er vier Jahre aktiv und ging nach Beendigung seiner Profikarriere zurück zu Werder, wo er als Ergänzungsspieler der II. Mannschaft in der Regionalliga Nord auf acht Einsätze kam und parallel dazu im Verein eine Berufsausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann absolvierte und die Fußballtrainer-A-Lizenz erwarb.

Im Januar 2005 schloss Unger sich dem unterklassigen Brinkumer SV an, mit dem er ein halbes Jahr später in die Oberliga Nord (4. Liga) aufstieg und am Ende der darauffolgenden Saison wieder in die Bremen-Liga abstieg. Im Sommer 2011 beendete er seine aktive Fußballer-Laufbahn.

Erfolge

Weiterer Werdegang

Von 2005 bis 2025 war Unger beruflich als Projektleiter für diverse Unternehmen u. a. Burdenski Events und Burdenski Sports tätig. Seit Februar 2025 ist er in der Marketing-Abteilung von Werder Bremen für die Koordination der ehemaligen Werder-Spieler verantwortlich und als Teammanager der Werder Legenden tätig.

Trivia

Sohn Fynn Schluroff spielt beim 3. Ligisten ATSV Habenhausen in der Handball-Oberliga, Tochter Tony Schluroff spielt für den TV Oyten in der Handball-Regionalliga, sein ältester Sohn Miro Schluroff steht beim VfL Gummersbach in der Handball-Bundesliga unter Vertrag und spielt seit 2025 in der deutschen A-Nationalmannschaft und sein jüngster Sohn Levi Rieckhoff ist in der Volleyball-Akademie in Frankfurt unter Vertrag und spielt für die U-18-Volleyballnationalmannschaft.

Literatur

  • Christian Karn, Reinhard Rehberg: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Spielerlexikon 1963–1994. AGON Sportverlag, Kassel 2012. ISBN 978-3-89784-214-4, Seite 517.

Weblinks

Commons: Lars Unger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien