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Franz Ledwinka

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Franz Ledwinka (* 27. Mai 1883 in Wien; † 21. Mai 1972 in Salzburg) war ein österreichischer Komponist, Pianist, Cellist und Musikpädagoge.<ref name="oeml">Christian Fastl: Ledwinka, Franz. In: Oesterreichisches Musiklexikon online; abgerufen am 2. Juli 2021.</ref>

Leben

Franz Ledwinka wurde als Sohn des aus Südböhmen zugezogenen Schneidermeisters Wenzel Ledwinka und seiner Frau Anna, geb. Tischer geboren.<ref name="ledwinkastadtsalzburg">Johannes Hofinger: Prof. Franz Ledwinka. (PDF; 261 kB) In: Die Stadt Salzburg im Nationalsozialismus; abgerufen am 2. Juli 2021.</ref> Er war Sängerknabe und spielte bereits im Alter zwölf Jahren Orgel.<ref name="oeml" /> In den Jahren 1897 bis 1901 studierte er an der Wiener Musikakademie Klavier bei Joseph Schalk und Hans Hofmann, Violoncello bei Reinhold Hummer, Orgel bei Georg Valker sowie Komposition und Violoncello bei Rudolf Glickh.<ref name="oeml" />

Von 1907 bis 1949 unterrichtete er als Klavierpädagoge am Mozarteum in Salzburg und war von 1915 bis 1917 dort auch Direktor. Zu seinen prominentesten Schülern gehörten Herbert von Karajan und Otmar Suitner. Das Mozarteum würdigte ihn als Ehrenmitglied.

Zum 1. Mai 1938 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 6.345.066).<ref>Nach NS-belasteten Personen benannte Straßen in der Stadt Salzburg S. 392–411</ref>

Sein Schaffen als Komponist umfasst etwa 200 Werke aller Gattungen – Kirchenmusik, musikdramatische Werke, Orchester- und Kammermusik, vier Liederzyklen und über 150 Lieder.

Die Stadt Salzburg unterhält seine Grabstätte als Ehrengrab auf dem Salzburger Kommunalfriedhof.<ref>Ehrengrab von Prof. Franz Ledwinka auf dem Salzburger Kommunalfriedhof. stadt-salzburg.at; abgerufen am 2. Juli 2021.</ref>

Literatur

  • Christian Fastl: Franz Ledwinka. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 3, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2004, ISBN 3-7001-3045-7.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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