Zum Inhalt springen

Karsten Kohlhaas

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Oktober 2025 um 02:48 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Karsten Kohlhaas
Spielerinformationen
Geburtstag 4. April 1970
Geburtsort Dortmund, Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutschland deutsch
Körpergröße 2,00 m
Spielposition Rückraum links
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
00000000 DeutschlandDeutschland OSC Dortmund
00000000 DeutschlandDeutschland TUSEM Essen
0000–1996 DeutschlandDeutschland TSV Bayer Dormagen
1996–1998 DeutschlandDeutschland VfL Gummersbach
1998–2002 DeutschlandDeutschland HSG Nordhorn
2002–2002 DeutschlandDeutschland HSG Schwerte/Westhofen
Nationalmannschaft
Debüt am 22. November 1989 in Baunatal
gegen SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion
  Spiele (Tore)
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 97 (184)<ref>Ex-Handballprofi leitet die Neurologieabteilung, Stadtanzeiger Velbert, aufgerufen am 26. Oktober 2021</ref>

Karsten Kohlhaas (* 4. April 1970 in Dortmund) ist ein Neurologe und ehemaliger deutscher Handballspieler. Seine Spielposition war im linken Rückraum.

Handballkarriere

Seine aktive Karriere begann Kohlhaas beim damaligen Zweitligisten OSC Dortmund.<ref name="VFL">Gegnerkader VfL Gummersbach 1997/98, Website des THW Kiel, abgerufen am 30. Juni 2014</ref> Danach wechselte er zum Erstligisten TUSEM Essen<ref name="VFL" /> und anschließend zum TSV Bayer Dormagen.<ref name="VFL" /> 1996 verließ er Dormagen, um für zwei Jahre beim VfL Gummersbach zu spielen.<ref name="VFL" /> Anschließend wechselte er zum damaligen Zweitligisten HSG Nordhorn.<ref>Gegnerkader HSG Nordhorn 2001/02, Website des THW Kiel, abgerufen am 26. Oktober 2021</ref> Mit der HSG stieg er dann 1999 in die erste Liga auf. Im Sommer 1999 fiel Kohlhaas wegen eines Achillessehnen-Teilrisses für mehrere Monate aus.<ref>Nordhorn muss vier Monate auf Kohlhaas verzichten In: Spiegel Online, 30. August 1999</ref> Als die HSG Nordhorn 2002 in finanziellen Schwierigkeiten war, wechselte Kohlhaas zum Regionalligisten HSG Schwerte/Westhofen,<ref>Gehaltsverzicht rettet HSG Nordhorn, RP Online, aufgerufen am 26. Oktober 2021</ref> wo er seine aktive Karriere 2002 beendete.

Für die deutsche Nationalmannschaft bestritt Kohlhaas 97 Länderspiele, in denen er 184 Tore erzielte.

Berufliche Laufbahn

Karsten Kohlhaas studierte von 1990 bis 1996 parallel zum Handball Medizin in Essen und absolvierte das praktische Jahr in Köln. Später wurde er Oberarzt bei den Helios-Kliniken in Wuppertal auf der Schlaganfall-Station. Im August 2011 übernahm er die Leitung des Instituts für Neurologie und Psychiatrie am St. Elisabeth-Krankenhaus.<ref>Früherer Nationalspieler ist heute Experte fürs Nervensystem, Westdeutsche Zeitung, 15. August 2011</ref>

Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein