Zum Inhalt springen

Ulmerfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Februar 2026 um 08:04 Uhr durch imported>Sokrates 399 (Typografie.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Ulmerfeld (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Ulmerfeld
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Amstetten (AM), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Amstetten
Pol. Gemeinde Amstetten
Koordinaten 48° 4′ 37″ N, 14° 49′ 30″ OKoordinaten: 48° 4′ 37″ N, 14° 49′ 30″ O
 {{#coordinates:48,077|14,825|primary
dim=1000 globe= name=Ulmerfeld region=AT-3 type=city
  }}f1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 840 (2001)
Gebäudestand 245 (2001)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03310
Katastralgemeindenummer 03042
Zählsprengel/ -bezirk Ulmerfeld (30502 050)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Ulmerfeld ist ein Ort und eine Katastralgemeinde der Bezirkshauptstadt Amstetten in Niederösterreich.

Geschichte

Am 15. August 995 wurde Ulmerfeld erstmals in einer Tauschurkunde Bischof Gottschalks von Passau erwähnt, die die Übergabe Ulmerfelds durch den römisch-deutschen König Otto III. an den Bischof von Freising zum Inhalt hat.<ref>Kaiser Otto III. gibt dem Bischof Gotesschalch von Freising Sechs Königshufen in Ulmerfeld zu Tausch. Urkunde Nr. 170 in: Theodor Sickel (Hrsg.): Diplomata 13: Die Urkunden Otto des II. und Otto des III. (Ottonis II. et Ottonis III. Diplomata). Hannover 1893, S. 581–582 (Monumenta Germaniae Historica, Digitalisat)</ref> 1250 wurde Ulmerfeld gemeinsam mit Neuhofen aus der Pfarre Amstetten gelöst. Die Kirche in Ulmerfeld wurde Filialkirche von Neuhofen.

1321 erfolgte der Ausbau der Burg als Verwaltungszentrum und Sitz des Freisinger Pflegers. 1390 erfolgte die Befestigung des Marktes mit einer Ringmauer und drei Tortürmen. 1569 wurde durch den Bischof von Freising das Mohrenkopfwappen verliehen. 1803 endete die Herrschaft des Hochstift Freising, Schloss und Herrschaft wurden vorübergehend Staatsdomäne, Ulmerfeld erhielt eine eigene Pfarre.

1850 entstand die Gemeinde Ulmerfeld. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Marktgemeinde Ulmerfeld zahlreiche Betriebe ansässig, darunter ein Kino, die Handels- und Gewerbekassa Ulmerfeld und die Sachsen-Coburg-Gotha’sche Forstverwaltung.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 479</ref>

Mit dem „Anschluss“ Österreichs 1938 wurde die Gemeinde aufgelöst. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Ortsteile Ulmerfeld und Hausmening wieder eigenständige Gemeinden. Mit 1. Mai 1965 erfolgte die Gemeindezusammenlegung der Gemeinden Ulmerfeld und Hausmening zur Gemeinde Ulmerfeld-Hausmening.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref> 1972 wurden die Gemeinden Ulmerfeld-Hausmening, Mauer und Preinsbach mit der Stadt Amstetten vereinigt.

Öffentliche Einrichtungen

In Ulmerfeld gibt es einen Kindergarten.<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 3. Oktober 2020.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:Ulmerfeld - Schloss.JPG
Schloss Ulmerfeld

Verkehr

Datei:KkStB 12 20.jpg
Rekonstruierte kkStB 12.20 frühere KEB 34 ULMERFELD

Der Bahnhof Ulmerfeld-Hausmening liegt an der Rudolfsbahn.

Persönlichkeiten des Ortes

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Amstetten

Vorlage:Hinweisbaustein