Zum Inhalt springen

Brenkhausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. April 2026 um 12:13 Uhr durch imported>Matthiasb (Geografie).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Brenkhausen
Stadt Höxter
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1246)&title=Brenkhausen 51° 48′ N, 9° 21′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1246) 51° 48′ 12″ N, 9° 21′ 9″ O
 {{#coordinates:51,803333333333|9,3525|primary
dim=10000 globe= name=Brenkhausen region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 139 m
Fläche: 13,21 km²
Einwohner: 1246 (31. Dez. 2020)<ref name="hoexter.de">Stadtportrait. In: Wissenswertes über Höxter. 30. Dezember 2020. Auf Hoexter.de, abgerufen am 18. April 2021.</ref>
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Postleitzahl: 37671
Vorwahl: 05271
Datei:Höxter Ortsteile Brenkhausen.svg
Karte
Lage von Brenkhausen in Höxter
Datei:Höxter - 2017-04-17 - Brenkhausen (04).jpg
Blick auf Brenkhausen vom Räuschenberg

Brenkhausen ist eine Ortschaft in Nordrhein-Westfalen und gehört zur Stadt Höxter.

Geographie

Das Dorf mit seinen 1244 Einwohnern<ref name="hoexter.de" /> liegt etwa 3 Kilometer nordwestlich von Höxter.

Die Schelpe fließt durch den Ort.

Geschichte

Brenkhausen wurde im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Gabriele Maria Hock: Die westfälischen Zisterzienserinnenklöster im 13. Jahrhundert; Gründungsumstände und frühe Entwicklung. Dissertation, Universität Münster, 2004.</ref> Der Ort gehörte bis 1803 zum Stift Corvey und anschließend bis 1807 zum Fürstentum Corvey. Von 1807 bis 1813 bildete Brenkhausen eine Gemeinde im Kanton Albaxen des Departements der Fulda im Königreich Westphalen und fiel dann an Preußen. 1816 kam die Gemeinde zum neuen Kreis Höxter, in dem sie zum Amt Höxter-Albaxen gehörte, aus dem im 20. Jahrhundert das Amt Höxter-Land wurde. Am 1. Januar 1970 wurde Brenkhausen durch das Gesetz zur Neugliederung des Kreises Höxter in die Kreisstadt Höxter eingegliedert.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 108.</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quellen
1821 480 <ref name="topo1821">Statistisch-Topographische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Minden 1821. In: Digitale Sammlungen ULB Münster. S. 34 ff, abgerufen am 3. März 2014.</ref>
1843 767 <ref>Geographisch-statistisch-topographische Übersicht des Regierungsbezirks Minden 1845.</ref>
1864 762 <ref>Topographisch-statistisches Handbuch des Regierungs-Bezirks Minden 1866.</ref>
1871 718 <ref>Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871.</ref>
1885 751 <ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885. Abgerufen am 16. März 2025.</ref>
1895 818 <ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen: Volkszählung 1895.</ref>
1910 754 <ref>Landkreis Höxter. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. November 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref>
1925 843 <ref name="VerwaltungsgeschichteHöxter">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1933 871 <ref name="VerwaltungsgeschichteHöxter" />
1939 814 <ref name="VerwaltungsgeschichteHöxter" />
1946 1146 <ref name="vz1946">Volkszählung 1946.</ref>
06.06.1961 1141 <ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 170.</ref>
31.12.1967 1401
31.12.1969 1414 <ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 106.</ref>
31.12.1998 1506 <ref name="Einwohner">Stadt Höxter: Demografieprozess in Brenkhausen. Abgerufen am 26. April 2014.</ref>
31.12.2002 1466 <ref name="Einwohner" />
31.12.2003 1473 <ref name="Einwohner" />
31.12.2005 1457 <ref name="Einwohner" />
31.12.2006 1439 <ref name="Einwohner" />
31.12.2007 1419 <ref name="Einwohner" />
31.12.2009 1399 <ref name="Einwohner" />
31.12.2010 1357 <ref name="Einwohner" />
31.12.2011 1349 <ref name="Einwohner" />
21.11.2012 1351 <ref name="Einwohner" />
31.12.2013 1397 <ref>Stadt Höxter: Zahlen und Fakten. Abgerufen am 31. Januar 2014.</ref>
31.12.2014 1304 <ref>Stadt Höxter: Zahlen und Fakten. Abgerufen am 25. August 2015.</ref>
31.12.2015 1295
31.12.2016 1280 <ref name = "Einwohner15">Zahlen & Fakten 2016.</ref>
31.12.2017 1285 <ref name="Einwohner17">Stadt Höxter: Stadtportrait. Abgerufen am 21. September 2021.</ref>
31.12.2020 1244 <ref name="hoexter.de" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Kirche Brenkhausen.jpg
Katholische Kirche St. Johannes Baptist Brenkhausen

Die dreischiffige katholische Kirche St. Johannes Baptist stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Der Kirchturm im Nordwesten wurde erst 1872 von der Kirchengemeinde errichtet.

Das direkt an die Kirche angrenzende Kloster Brenkhausen war ein ehemaliges Zisterzienser- und Benediktinerkloster und ist seit 1993 Sitz des Generalbischofs der Koptischen Kirche und trägt den Namen Koptisch-Orthodoxes Kloster der Heiligen Jungfrau Maria und des Heiligen Mauritius.<ref>Kloster und Klostergarten Brenkhausen bei LWL-GeodatenKultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe</ref>

Im Ort befindet sich eine im Sommer 2008 aufgelöste Katholische Grundschule, die durch den örtlichen Kulturverein zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgebaut und im November 2011 eingeweiht wurde.

Verkehr

Die Bundesstraße 239 als Verbindung von Höxter nach Steinheim und Detmold führt direkt am Ort vorbei. Als Zubringer fungiert die Mühlenstraße und die Kreisstraße 18.

Etwa 1,5 Kilometer östlich von Brenkhausen, auf dem Räuscheberg, liegt der Flugplatz Höxter-Holzminden.

Weblinks

Commons: Brenkhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Brenkhausen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein