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Thomas Essomba

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Thomas Essomba Vorlage:SportPicto
Daten
Geburtsname Thomas Essomba
Geburtstag 2. Dezember 1987
Geburtsort Ebolowa
Nationalität Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich
Kampfname(n) The Real
Gewichtsklasse Bantamgewicht
Stil Rechtsauslage
Größe 1,69 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 25
Siege 14
K.-o.-Siege 4
Niederlagen 10
Unentschieden 1
Profil in der BoxRec-Datenbank
Medaillenspiegel
Afrikaspiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Afrikameisterschaften 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Afrikaspiele
Teilnehmer für KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg Kamerun
Gold 2011 Maputo Halbfliegengewicht
Bronze 2007 Algier Halbfliegengewicht
Afrikameisterschaften
Teilnehmer für KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg Kamerun
Gold 2011 Yaoundé Halbfliegengewicht
Gold 2009 Vacoas-Phoenix Halbfliegengewicht

Thomas Essomba (* 2. Dezember 1987 in Ebolowa) ist ein britischer Profiboxer und ehemaliger EBU-Europameister im Bantamgewicht.

Als Amateur boxte er im Halbfliegengewicht für Kamerun, war mehrfacher Afrikameister sowie Teilnehmer der Olympischen Spiele 2008 in Peking und 2012 in London.

Amateurkarriere

Essomba begann als Kind in Kamerun mit dem Boxsport<ref>Thomas Essomba: ‘The hope is back’</ref>, war Viertelfinalist der Afrikameisterschaft 2005 in Casablanca<ref>African Championships 2005</ref> und Teilnehmer der Commonwealth Games 2006 in Melbourne.<ref>Commonwealth Games 2006</ref>

Bei den Afrikaspielen 2007 in Algier gewann er Bronze<ref>All-Africa Games 2007</ref>, sowie 2008 Gold beim Afrika-Cup in Vacoas-Phoenix<ref>African Cup of Nations 2008</ref> und auch bei der afrikanischen Olympiaqualifikation in Windhoek.<ref>African Olympic Qualifications 2008</ref> Er startete daraufhin bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking, wo er in der Vorrunde gegen den Europameister Howhannes Danieljan ausschied.<ref>Olympic Games 2008</ref>

Bei den Afrikameisterschaften 2009 in Vacoas-Phoenix und 2011 in Yaoundé gewann er jeweils die Goldmedaille; er schlug dabei in den Finalkämpfen Redouane Bouchtouk<ref>African Championships 2009</ref> und Abdelali Daraa.<ref>African Championships 2011</ref> Eine weitere Goldmedaille gewann er bei den Afrikaspielen 2011 in Maputo mit Siegen gegen Sulemanu Tetteh, Khauhelo Mothunyane, Juliano Máquina, Ronald Serugo und Mohamed Flissi.<ref>All-Africa Games 2011</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Baku schlug er erneut Mohamed Flissi, verlor dann aber im zweiten Kampf gegen Pürewdordschiin Serdamba.<ref>World Championships 2011</ref>

Bei der afrikanischen Olympiaqualifikation 2012 in Casablanca erreichte er das Halbfinale<ref>African Olympic Qualifications 2012</ref> und qualifizierte sich damit für die Olympischen Spiele 2012 in London, wo er zum Mannschaftskapitän der kamerunischen Boxstaffel gewählt wurde.<ref>Thomas Essomba: ‘I won’t give up. I’ve got to write my story in Britain’</ref> Bei den Spielen selbst siegte er in der Vorrunde gegen Abdelali Daraa, ehe er im Achtelfinale gegen Paddy Barnes ausschied.<ref>Olympic Games 2012</ref>

Als einer von fünf kamerunischen Boxern stellte er nach den Olympischen Spielen 2012 in London einen Asylantrag, dem im Berufungsverfahren stattgegeben wurde. Daraufhin lebte er in Sunderland, trainierte im Boxclub Olympian Gym von Phil Jeffries, Vater des Boxers Tony Jeffries und wurde bald darauf britischer Staatsbürger.<ref>Thomas Essomba: ‘I won’t give up. I’ve got to write my story in Britain’</ref><ref>Nine Years on, Cameroon Olympic Boxer Talks of Defection to UK</ref>

Profikarriere

Essomba besiegte im Oktober 2015 Waleed Din und wurde dadurch Commonwealth Champion im Fliegengewicht<ref>Thomas Essomba vs. Waleed Din</ref>, zudem wurde er im März 2018 mit einem Sieg gegen Louis Norman auch Englischer Meister im Bantamgewicht.<ref>Thomas Essomba stops Louis Norman in Leicester to become English champion</ref> Er verlor zwar im Anschluss gegen Kyle Williams und Lee McGregor, siegte jedoch 2019 gegen Sean McGoldrick<ref>Thomas Essomba Shocks Sean McGoldrick, Wins Decision</ref> und Iskander Charsan.

Am 29. August 2020 verlor er im Superfliegengewicht nach Punkten gegen Sunny Edwards<ref>Sunny Edwards Boxes Past Thomas Essomba, Hutchinson Wins Easy</ref> und erreichte im Oktober 2020 ein Unentschieden gegen Thomas Ward.<ref>Thomas Patrick Ward hospitalised after horror cut as Thomas Essomba showdown ends in technical split-decision draw</ref>

Nach drei weiteren Kämpfen konnte er am 20. Mai 2023 in Monza um den EBU-Europameistertitel im Bantamgewicht boxen und siegte dabei gegen den italienischen Titelträger Alessio Lorusso einstimmig nach Punkten.<ref>Boxe, Lorusso perde il titolo europeo: Essomba lo batte ai punti</ref> Am 9. Februar 2024 gewann er in Sheffield eine Titelverteidigung nach Punkten gegen den Franzosen Elie Konki.<ref>Elie Konki s'incline deux juges à un en Angleterre</ref> In seiner zweiten EBU-Titelverteidigung verlor er am 27. September 2024 nach Punkten gegen den Briten Charlie Edwards.<ref>Charlie Edwards beats Thomas Essomba to win European title and now eyes world championship return</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />